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#moo3planet

Newscomments (Ankündigung zum Golden Age-Storycontest)

Pygmalion

Mir ist es gerade ganz recht, daß der Storycontest noch eine Weile braucht. Erstens weil mein PC kaputt ist, auf dem ich die Geschichte angefangen hab- Zweitens, weil ich mir selbst noch nicht ganz entschieden habe, welche Form meine Geschichte annehmen soll.
Ich frage mich, ob mehr (also ein Buch) aus meiner Geschichte werden würde, wenns den Storycontest nicht gäbe. Ich würd ungern unbewußt mich an Regeln des Storycontestes halten, wenn das Werk was ganz anderes werden will...
Aber diese Unsicherheit, beim Contest mitzumachen, wurde ja schon in meinen vorigen Postings klar.
Vielleicht wollte ich es mir leicht machen, indem ich den Contest als zu "engstirnig" auslege, sodaß ich mich im Kopf von vornherein ausschließe. Aber nun ists ja doch nicht so - und ich muß mich mit der Frage abgeben, wie ich Storycontest und Story in Einklang bringe. Denn toll wärs schon mitzumachen - aber die Story sollt eben nicht darunter leiden - wie dem auch sei : es wird sich noch geben. Zum Glück also, daß die Vorbereitung zum Storycontest noch dauert. Mir passt das sehr, um die Gedanken zu ordnen und zu formen.

Liebe Grüße,
euer Pygmalion

Muside

Der Contest braucht noch etwas Vorbereitungszeit. Keine Sorge, ihr werdet alle rechtzeitig benachrichtigt ;)

trace

Und wann soll nun dieser Contest starten ?
Wird doch wohl langsam Zeit oder ?
Ich würd schon ganz gerne lesen, was die GENAUEN Bedingungen sind.

Pygmalion

@ Muside...
Ehm - ok, unter den Umständen hab ich den Begriff : Golden-Age so sehr mißverstanden, wie es nur geht...

Nun, mein voriges Posting klang etwas kritisch, bezüglich der Jury. Wie ich weiter früher aber geschrieben hab, war das noch die für mich nachvollziehbarste Jury-Entscheidung, die ich im Internet bisher erlebt habe (heißt aber eben nicht, daß es nicht auch besser geht ;-)).
Aber alles in allem war ich ja zufrieden.
Alleine das mit Corny konnt ich eben nicht verstehen - aber gut - muß ich nicht. Ich denke nicht, das ich die Kompetenz hätte, die man mit 5 Juroren vom vorigen Storycontest aufwiegen könnte.
Entsprechendes Gewicht nur hat also meine Kritik.

Gut jedenfalls, das das ganze noch in der Aufwärmphase steckt. Meine Story würde länger dauern, als letztes Mal - das ist sicher. Gespannt wäre ich ja schon, wie die Leute es finden...

Gerade geht mein eigener PC nicht, auf dem die angefangene Geschichte ist. Muß das Bios neu einstellen.
Meine Geschichte, die ich hier einliefern würde heißt übrigens "Das Weltbild".
Mehr verrate ich noch nicht *g*

Liebe Grüße,
euer Pygmalion


Muside

@Pygmalion: Du missverstehst den Titel "Golden Age" offensichtlich. In der Zeit des Golden Age wurden von Autoren jeder Couleur Geschichten geschrieben, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Genau deshalb - wegen der enormen Vielfältigkeit - ist das ja zum Titel dieses Contests gemacht worden - und nicht, um den Stil einzuengen.

Golden Age bedeutet schließlich nicht, dass du im Stil von Asimov schreiben musst. Es bedeutet im Prinzip nur die perfekte Erfüllung deines eigenen Wunsches - dass du selbst wählen kannst, ob du über Aliens, Roboter, Dimensionen oder was-auch-immer schreiben willst. "Golden Age" gibt dir nur einen dezenten Wink, dass du nicht gerade eine physikalisch überkorrekte Studie zum Thema Strömungsabriss oder ein reines Fantasy-Spektakel einschickst.

Golden Age heißt: Bestimmte Dinge KÖNNEN vorkommen, MÜSSEN aber nicht. Bestimmte Stil- und Erzählformen KÖNNEN vorkommen, MÜSSEN aber nicht.

Stell' es dir vor, das Genre "Science Fiction" wäre eine schöne, große Torte. Wir schneiden ein schmales Stück aus dieser Torte heraus. Das sind die Ultra-Hardcore-SciFis, die, wo alles streng wissenschaftlich zugeht und wo sich alle Beschreibungen nur um Technologie und Mechanik drehen. Wir schneiden ein weiteres schmales Stück ab. Das sind die reinen Fantasy-SciFis ohne Inhalt. Und den ganzen, gigantischen Rest der Torte bezeichnen wir als "Golden Age". Damit greifen wir ein bisschen weit, denn wir umfassen damit auch einen Großteil der New-Wave und Cyberpunk-Literatur. Das macht aber nichts, denn die Grenzen sind ohnehin, wie gesagt, sehr fließend.

Und um eines noch richtig zu stellen: Nirgendwo steht, dass "Golden Age"-haftes Schreiben eine Teilnahmebedingung wäre (zumal es das gar nicht gibt, Golden Age ist ein Plastikwort). Die Teilnahmebedingungen sind ja noch nicht einmal aufgestellt. Und wenn es keine Teilnahmebedingung ist, kann auch niemand disqualifiziert werden.

Was den letzten Contest anbelangt, so war da Einiges an Willkür im Spiel. Dieses Mal werden wir (falls der Contest je startet) eine aus erfahrenen Leuten Fachkräften zusammengesetzte Jury haben. Zumal ich selbst beim letzten Contest ja noch gar nicht als Mitglied der Jury, sondern als Schreiberling dabeiwar ;)

Muside

Tja, trace, dann warten wir mal darauf, wer als letzter lacht. Ich erinnere mich noch sehr gut, wie auf dieser Seite andere Projekte von gewissen Leuten für "tot" erklärt wurden. Die waren dann alle plötzlich ganz still, als es anders kam.

Pygmalion

Lieber Muside...

Ich danke dir für deine ausführlichen Erklärungen über "Golden-Age".
Trotzdem : ich flog schon einmal wegen eines mangelnden Bezuges zur Thematik des Storycontestes auf nen unteren Platz.
Obwohl Corny dasselbe vorgeworfen wurde, und zudem auch noch deutlich überzog (damals mit 27000 Wörtern (Richtlinie : 15000 Wörter maximal)), wurde Corny trotzdem auf den 5. Platz vorgeschoben.
Ich verzichte insofern auf mein Pech diesmal ;-)

Es kann einfach zu sehr interpretiert werden, und zuviel Eigensinn reingebracht werden, unter dieser Definition von Golden-Age.
Eigentlich kann ich nicht mal den Grund sehen, wieso Golden-Age zum Storycontest-Thema wurde. Klingt für mich danach, als obs aus einem Hut gezogen wurde ;-)
Beim ersten Storycontest hat mans leicht nachvollziehen können : Moo3 war vor den Startlöchern - jeder sah neugierig zu, wanns endlich Gold geht. Gerade diese Thematik ums Erscheinen von Moo3 legte nahe, einen Moo-Storycontest zu machen, um mehr oder weniger die Zeit mit diesem Projekt zu überbrücken.

Gut, nun ist Star Wars Episode 3 da - und Pro7 spielt die Star-Wars-Schinken rauf und runter. Vielleicht mußte das herhalten dafür, das ein Golden-Age-Thema her mußte ?
Egal, das ist jetzt nebensächlich...

Jedenfalls empfinde ichs nicht als Richtlinie, sondern als Rahmen. Eine Geschichte kann noch so gut sein, wenn ihr der Golden-Age-Bezug fehlt : dann wird man hinunterplatziert - bzw. es ist ein Grund zur Runterplatzierung.
Wieso kann das Thema nicht einfach viel freier sein - ohne jetzt eine Erzählform vorzugeben.
Zum Beispiel : "Dimensionen" , oder "Ausserirdische", oder "Zeitreisen" ? Oder noch anders : das man sich aus diesen dreien, einen Begriff auswählen kann als Story-Contest-Mitmacher *g*.
Klar wirds dadurch der Jury etwas schwerer gemacht - aber insgesamt denk ich gleicht sich eine Thematik um Dimensionen mit der Thematik um Ausserirdische aus. Denn jede Thematik kann doch seinerseits mit seinen Stärken, und "Interessantheiten" glänzen, und aufregend erscheinen. Und das kann dann Golden-Age sein oder nicht. Es kann ja durchaus eine "Golden-Age"-Geschichte "besser" geschrieben sein, als eine "New-Age"-Geschichte.

Ich jedenfalls empfinde diese "Richtlinie" als ein Kriterium, wie ich zu schreiben habe (wenn ich beim Storycontest mitmache).
Ich kann mir vorstellen, daß diese "Richtlinie" so flexibel sie auch sei, mehrere stört (das hat auch Dude schon geschrieben) - es kommt irgendwie manchen eben unangenehm - so angenehm es auch erscheinen will. Es ist irgendwie ne Vorgabe, gegen die Art Scifi, die man selbst mag. Der der mitmachen will, hat also einen Scifi zu schreiben, den er möglicherweise gar nicht mag - und dieser Geschichte muß dann wahrscheinlich schlecht werden.
Insofern war der erste Contest freier - weil jeder den Scifi schreiben durfte, den er mochte. MOO-Bezug war zwar etwas willkürlich. Damit mein ich nicht meine Geschichte, und die von Corny - sondern das bei vielen Geschichten, wo einfach MOO-Figuren reingegeben wurden, diese Geschichten größtenteils mit jeder beliebigen Rasse ausgekommen wären, ohne das es aufgefallen wäre. Statt Meklaner hätte man das Wort in einer Geschichte durch "Klackons" ersetzen können, und keinem Schwein wärs aufgefallen. Ausser eben bei der tollen Geschichte : "Phoenix unter Wasser", und noch einigen.
Aber diese willkürlichen Benennungen von Rassen, reichten aus, um den Anschein zu erzeugen, daß ein MOO-Bezug da ist.
Egal, das stört auch nicht. Jeder hat geschrieben, wie es ihm am besten gefällt - und das brachte ein reiches Spektrum von verschiedenen Interpretationen von Scifi zutage.
Das ist beim neuen Contest viel weniger möglich. Die Geschichten an sich mögen verschieden sein eben - aber die Erzählweise geht in dieselbe Richtung.
Ich meine, sowas ist nicht so aufregend und interessant, wie das, was beim ersten Storycontest geschah.
Dasselbe würd ich übrigens sagen, wenn die Richtlinie "New-Age" lauten würde.

Was das Orionprojekt anbelangt.
Ein Jahr keine neue Message mehr. Wer kann da noch anknüpfen ? Die meisten, die sich da beteiligt haben, wissen bei der Zeit ja gar nicht mehr, wo sie aufgehört haben.
Von Motivation zeugt das nicht. Und wenns einige gibt, die da mitmachen wollen - was sehen sie dann ? Ein totes Forum, das seit einem Jahr sich nicht mehr regt. Da gibts dann für diese Leute Konkurrenz-Projekte,die von mehr Motivation zeugen - wo wenigstens geplappert wird (muß ja nicht gleich gehandelt werden) - wo das Projekt wenigstens thematisiert wird.
Das im Hintergrund noch was läuft bezweifle ich zwar. Aber selbst wenns so ist, werden diese kleinen glimmenden Holzstücke das Lagerfeuer nicht wieder zum Lodern bringen. Da muß schon neues Holz her, mit dem Blasebalg kräftig gepustet werden - sich um das Feuer gekümmert werden, damit diese kleinen glimmenden Stücke noch irgendwie was wieder anfangen können.
Denn : was wenns so passiert, daß im Hintergrund tatsächlich was gemacht wird, und dann kommt zB. eine funktionierende Oberfläche mal heraus (noch ohne Spielmöglichkeit). Wen wirds interessieren ? Niemanden. Schon jetzt schauen so wenige auf diese Seite (vergleichts mit der Beteiligung an den News vor 2 Jahren - ihr könnt nicht sagen,daß alle noch hier sind, nur einfach nicht posten wollen ;-) sowas kauft keiner ab ;-)).
Dieselbe Zahl an Leuten würde auf ne Regung vom Orionprojekt aufmerksam werden (bestenfalls). Was für eine Motivation ist das für die Leute die im Hintergrund arbeiten ?
Die Fanübersetzung hatte wenigstens noch Auftrieb bekommen, durch die ständigen Quängeleien ("daraus wird sowieso nichts", "ihr habts es eh schon lang aufgegeben", usw.). Und selbst da gings schleppend voran, weil viele absprangen, usw..
Es ist eben ein Projekt, wo niemand was gezahlt dafür bekommt. Weil man so leicht einspringen kann, kann man so leicht abspringen. Nur die Motivation hält ein Projekt am Leben. Und die kann heraufprovoziert ("Das schaffts eh nicht") sein, oder angestachelt ("Wow, toll was ihr macht", usw.) sein. Aber es gibt eine Grenze, wo den Mitarbeitern ein Projekt schon so am A**** vorbeigeht, das nicht einmal das hilft. Ich denk nicht, das ausm Orion was wird, wenn nicht eine drastische Änderung geschieht.

@ Dude...
Sicher doch kann man Kunst studieren, und praktizieren, auch wenn man aus keiner Adelsklasse ist. Da alles und jeder Kunst und Künstler ist, ists aber schwer Fuß zu fassen. Kunst ist leider nicht mehr unter der Obhut der Fürsten - das macht das Leben als Künstler schwer und viel abenteuerlicher als früher.

Liebe Grüße,
euer Pygmalion

trace

Muside: Orion Projekt existiert noch soso .... na dann freu ich mich mal auf das Spiel! (Wer Ironie findet darf sie behalten.)

Muside

Das Orion-Projekt existiert noch - wer allerdings auf die offizielle Seite www.orionprojekt.de geht, wird dort entdecken, dass die letzte veröffentlichte News fast ein Jahr alt ist ;) Es ist nicht zu leugnen, dass das ganze Projekt stark eingebrochen ist, andererseits ist es auch nicht tot, wie manche Leute sagen. Hinter den Kulissen geschieht dort noch einiges, und ich würde mich nicht wundern, wenn es von den Orion-Projektlern irgendwann eine Überraschung gibt ^^

InfoType

Sachtma, gibt's eigentlich euer Orion Projekt noch, oder habt ihr, wie es zu erwarten war, schon aufgegeben?

Muside

Nun, "Golden Age"-Science Fiction ist nicht gleichbedeutend mit trivialer Science Fiction oder anspruchsloser Science Fiction. Wie die Beispiele Isaac Asimov, Frank Herbert und Robert A. Heinlein zeigen, kann auch Golden Age-Science Fiction sehr intellektuell, wissenschaftlich fundiert und bedeutungsschwer sein. Ausschlaggebend für den Unterschied zwischen Golden Age und anderen Richtungen der Science Fiction ist der erzählerische Fokus.

Beispiel für typischen Golden Age-Erzählfokus: In Frank Herberts "Dune" geht es um die Machtverteilungen und Klüngeleien in einem großen Imperium, die Interdependenzen zwischen den Gruppierungen und ihre Motive.

Beispiel für typischen New Wave-Erzählfokus: In Philip K. Dicks "Der dunkle Schirm" geht es um einen kleinen Mann, der mittels eines absurd entwickelten Polizeiapparats in eine Drogendealer-Organisation eingeschleust wird.

Beispiel für typischen Cyberpunk-Erzählfokus: In William Gibsons "Neuromancer" geht es um einen verkrüppelten Ex-Hacker, der von einer KI durch einen Städtemoloch und Raumstationen dirigiert wird.

Die Thematisierung dieses Contests auf Golden Age-Inhalte ist lange nicht so einschränkend, wie ihr vielleicht glaubt. Erstens einmal fließen die Grenzen der verschiedenen Science Fiction-Gruppierungen stark zusammen, zweitens ist keine der Gruppierungen exakt definiert. Man weiß zwar, dass Roboter und Aliens vor allem in Golden Age-Geschichten auftauchen, aber trotzdem gibt es reichlich New Wave- und Cyperpunk-Geschichten mit Robotern und Aliens. Im Umkehrschluss muss auch keine Golden Age-Geschichte Roboter und Aliens enthalten, um als Golden Age-Geschichte zu gelten.

Mit anderen Worten: Das Thema "Golden Age Story Contest" sagt mehr darüber aus, in welche Richtung man seine Geschichte entwickeln sollte. Es ist kein fester Rahmen, sondern ein Wegweiser.

@Der Dude: Die Geschichten vom letzten Contest gibt's unter "Inside -> Storycontest". Wenn du sie im Forum diskutieren willst - mach einfach 'nen Thread dafür auf oder reaktiviere einen von den alten.

Ob Star Wars nun überhaupt Science Fiction oder Fantasy ist, darüber streiten sich auch die Experten noch. Star Wars hat praktisch keinen wissenschaftlichen Hintergrund mehr, was für Science Fiction ja eigentlich verpflichtend ist. Golden Age-Geschichten legen zwar weniger Wert auf Wissenschaftlichkeit, aber trotzdem ist den Golden Age-Geschichten normalerweise ein großes Maß an wissenschaftlichen Details eigen (siehe Asimov).

Der Dude

@Pygmalion:

Kann man eigentlich von einem Kunststudium leben. Ich dachte sowas wäre eigentlich nur für die 3. Generation von reichen Unternehmerfamilien vorbehalten.

Wird es eigentlich auch mal ein eigenes Forum für diesen Story-contest geben, wo dann auch das normale Volk über die Geschichten diskutieren kann.

Der Dude

Wo kann man denn die Erzählungen vom letzten Storycontest lesen?

Eigentlich wollte ich auch mitmachen, aber ich glaube mit dieser Golden Age-Scifi ist genau das Gegenteil gemeint von dem, was meine Geschichte eigentlich werden sollte. Ich habe mir nämlich schon die ganze Zeit Gedanken darüber gemacht, was für erweiterte physikalische Gesetze darin herrschen könnten, um z.B. den schnellen Raumantrieb zu erklären. Zwar sollten die nicht unbedingt realistisch sein, aber in meinem fiktiven Universum plausibel.
Als Beispiel für so etwas in der Art ist vielleicht der Babelfisch aus dem "Anhalter" geeignet, der zwar total abgehoben und skuril funktioniert, aber einer gewissen Logik folgt.

Star Wars habe ich übrigens immer bei Fantasy im Weltraumszenario angesiedelt, eben weil da einfach die Technik als gegeben angesehen wird und es um Macht bzw. Magie ging, die aus dem nichts kam. (obwohl in Episode 1 da so ne komische Erklärung gegeben wird, mit so kleinen Mikroorganismen im Körper, die die Macht in Energie umwandeln oder so). Aber endlich habe ich mit Golden Age Scifi einen passenderen Begriff dafür. Aber ich glaube Geschichten solcher Art müssen wahrscheinlich episch werden, um interessant zu bleiben, so dass es in riesigen Weltraumschlachten oder quasi in Endfights gegen super mächtige Gegner endet. Solange man interessante Charaktere reinpackt, ist sowas aber auch gut.

Pygmalion

Lieber Muside...
Ja, das hast du gesagt - und danke dir dafür ;-)

Im übrigen Leben war ich ja Kunststudent. Und dazu gibts ne Geschichte, die eine interessante Parallele hat.
Ich hatte einmal bei einem Wettbewerb mitgemacht. Dort hatte ich aber derartige Einschränkungen bekommen, daß ich keine Idee, die ich hatte, hätte umsetzen dürfen, damits zu den Bedingungen passt.
So malte ich ein Bild, das wie ich finde, das Schlimmste von all meinen ist. Freilich gewann ich den Wettbewerb NICHT.

Es war insofern nur Zeitverschwendung sich selbst in etwas zu pressen, wo man kein Talent, bzw. was dem eigenem Wesen nicht entspricht.

Deswegen würde bei diesem Storycontest auch nur Müll von mir kommen - so sehr ich mich auch anstrengen würde.
Jede meiner Geschichten, die ich angefangen habe, ist eben nicht Golden-Age. All meine Ideen die ich für gut halte, sind nicht Golden-Age.
Tja, ich kann eben nicht malen wie Picasso, und Picasso kann nicht malen wie ich ;-)

In diesem Storycontest werdet ihr wohl also ohne mich auskommen müssen...
Tja, und wie gesagt : Golden-Age-Stories hätts auch massenweise gegeben, ohne diese Bedingung stellen zu müssen ;-)

Aber ich will mich ja nicht beschweren ;-) Hab ja praktisch nichts damit zu tun.

Liebe Grüße,
euer Pygmalion

Muside

@Pygmalion: Lem gehört genausowenig zu Asimov wie Hamilton. Es ist korrekt, dass die Zugehörigkeit zum Golden Age nicht von der Zeit, in der ein Autor geschrieben hat, bestimmt wird, sondern von den Inhalten und Aussagen seiner Geschichte.

Auf den ersten Blick mag die Verbindung zwischen Asimov und Star Wars merkwürdig erscheinen, in Wahrheit sind sie aber nahe beieinander. Neben offensichtlichen Parallelen wie dem in beiden Universen auftauchenden "Galaktischen Imperium", intelligenten Robotern und Ballereien mit Laserwaffen gibt es auch subtilere Parallelen: So wird etwa in beiden Universen die Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit um das Tausend- und Millionenfache als gegeben dargestellt; alles schwimmt vor lebendigen Eklektizismen und nostalgischen Versatzstücken. Das ist alles typisch Golden Age.

Der Golden Age-Stil interessiert sich nicht für Tiefgründigkeit oder wissenschaftliche Plausibilität. Es ist der Sci-Fi-Zweig, der aus Abenteuer- und Initiationsgeschichten besteht, weswegen er für einen Storycontest so geeignet ist.

Btw.: Es hat zwar länger gedauert als gedacht, aber hatte ich dir nicht gesagt, dass es einen zweiten Storycontest geben würde, Pygmalion ;)

trace

"Jedenfalls gabs schon im ersten Storycontest genügend materialzerfetzende Imperien, ohne Tiefgang für die Story."
Ja - das ist schon irgendwie schlimm find ich ... !

Pygmalion

Ups Entschuldigung - seh, meine Frage ist beim Link eh beantwortet...

Somit ist mein voriges Posting weitgehend gegenstandslos...

Hmm.. Asimov und Star-Wars-Style ? Kann ich mir schwer vorstellen, von einem Biochemiker... aber gut, ich hab keinen einzigen Asimov gelesen, bzw. ich hab Asimov von solchen erzählt bekommen, die ihn lasen (also bin ich der zweite Mann ;-)).

Jedenfalls gabs schon im ersten Storycontest genügend materialzerfetzende Imperien, ohne Tiefgang für die Story. Das würde es auch diesmal geben, ohne das die Bedingungen darauf beschränkt werden müssen - und Aliens hatte wohl jeder in seinen Stories des vorigen Storycontestes (mich eingeschlossen ;-)).

Ich finde, da läßt sich noch ein besseres Thema finden, das mehr Farben in diesem Genre erlaubt.
Aber ich kanns nachvollziehen :
Durch solch eine Einschränkung wirds der Jury leichter gemacht, die Plätze zu verteilen.
Trotzdem... weil da noch die Bauphase ist, läßt sichs sicher noch etwas besser gestalten das Thema...
Abgesehen davon war Edmond Hamilton auch ein Scifi-Autor des Golden-Age-Zeitalters (also ungefähr der 40er-60er Jahre) - und er hat durchaus Geschichten, die nicht vom Imperien- und Material-tschimbumm abhängig sind. Und schlußendlich : was ist denn mit Lem ? Oder ist der auch nicht Golden-Age ?

Oder wird nur eine bestimmte Gruppe, und keine Zeit, zum Golden-Age gezählt ? Das würde es für mich verständlich machen...

Liebe Grüße,
euer Pygmalion

Pygmalion

Wie sind die Rahmenbedingungen ?
Wieviel Wörter darf/muß die Story haben ?
Muß es Moo3-Bezug haben, oder sind andere Bezüge erlaubt (solangs im Scifi-Genre bleibt) ?
Gut - Abgabetermin wird wohl noch kommen...
Gibts wieder einen Preis zu gewinnen ?

Abgesehen davon wärs nun womöglich auch interessant, die ersten 5 Plätze des ersten Storycontestes, und die ersten 5 des nächsten Contestes zu einem Buch zusammenzufassen, und zu verlegen. Nur so ne Idee. Bissi Ansatz dürfts ja wohl finden,weil keine Dummköpfe ja in der Jury sitzen.
Selten hab ich so ne Juryentscheidung erlebt, die ich so gut nachvollziehen konnte, wie den Storycontest hier.

Ich hab eine tolle Geschichte schon angefangen (unabhängig von diesem Startschuß ;-)) - aber ich weiß nicht, wie weit es im Rahmen des Contests sein wird.

Liebe Grüße,
euer Pygmalion

trace

hey sau gut .... die Chancen stehen gut, dass ich dieses Mal mitmache :D ....

Stephan

"...Der stahlharte Arm des Roboters von Dr. Chaos hielt die Prinzessin der Setimiten in seinem erbarmunglosen Griff. Verzweifelt versuchte sie sich der krakenartigen Greifer zu erwehren. Captain Protoss blieb mit seiner Strahlenkanone stehen und versuchte genau zu zielen. Da rief die scheppernde Stimme des Roboters: "Kr.. Wie blöd kann... kr... man... sein?".
Da bemerkte Captain Protoss seinen Irrtum. Er hatte den Neutronenhandblaster statt des Nukularkonverters mitgenommen. Ein Schuss aus dieser Waffe würde nur der Prinzessin einen tödlichen Strahlenstoß versetzen, der Roboter würde keinen Schaden davontragen. Gab es für die Prinzessin noch eine Rettung?
Captain Protoss griff zur letzten Möglichkeit: Er nahm den Antiphotonenmagneten, den er vor einiger Zeit einem Invasor aus der 7. Dimension genommen hatte, und warf ihn mit seiner fantastischen Wurfgenauigkeit an den Rumpf des Roboters. Was würde jetzt geschehen? Plötzlich ließ des Kampfungetum des Dr. Chaos los. Durch die sich ansammelnden Antiphotonen wurde eine geheure Menge Energie erzeugt und die Betriebsspannung des Roboters von 560 V auf 6.000 V erhöht!
Der Tag war gerettet und der Captain Protoss nahm die Prinzessin in den Arm, obwohl ihr die Haare etwas zu Berge standen.

Lesen sie nächstes Mal: Captain Protoss erfährt, dass Setimiten drei Geschlechter haben!!

Taurec

Geil, da schicke ich auch mal meine kleine Geschichte hin.



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