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#moo3planet

Täuschungsmanöver von Matthias

"T-2 Minuten" sagte der Pilot des Transporters über die Kommanlage. Sie würden also in 2 Minuten ihr neues Schiff ereichen. Nach Gerüchten sollte es dieses mal ein Schlachtschiff der Tormentor III Klasse sein. Das ist ein ganz schön großer Schritt für die Besatzung eines früheren Zerstörers. Ihr Zerstörer war bei einem feigen Angriff der Mrrshan, trotz der frisch geschlossenen Allianz, auf das Clastiro System in Trümmer verwandelt worden. Die Crew überlebte großteils. Von den 57 Männern und Frau waren nach dem Kampf noch 49 am Leben, davon war seltsamerweise nicht einer auch nur verwundet. Der Angriff konnte ebenfalls zurück geschlagen werden, auch wenn mit dem Verlust von insgesamt 3 Schiffen. Jetzt war die Crew auf dem Flug von Terra, der Heimat der Menschen, zu einer der Werften im Orbit. Mehreren Gerüchten zufolge hat der Senat beschlossen den Mrrshan den Krieg zu erklären. Die Mrrshan hatten schon fast mit jeder Rasse einen Krieg, im Gegensatz zu den Menschen. Sie hatten bis jetzt nur 2 große Kriege hinter sich. Dann waren da noch kleinere Scharmützel, aber die waren meist eher Übungen als richtige Kämpfe. "T-1 Minuten. Man dürfte unser Ziel langsam erkennen können." kam erneut durch die Kommanlage. Die Wenigsten versuchten an einem der beiden Fenster des Transportes etwas zu erkennen. Entweder hatte der Rest keine Lust auf das Gedränge oder war der Meinung, dass sie ihr neues Schiff noch lange genug sehen würden."T-30 Sekunden. Jetzt bitte festhalten." Der Transporter würde jetzt durch die Schilde der Werft fliegen und dabei durchgeschüttelt werden. Denn genauen Grund kannte fast niemand. Einige meinten es läge an den verschieden Schildsystemen zweier Schiffe, aber das war rech unwahrscheinlich. Es ist ja auch eigentlich egal, da das Schütteln nur ein paar Sekunden andauerte. Dann rückte es noch einmal. "So, der Traktorstrahl hat uns erfast. Die gesamte Besatzung wünscht ihnen noch einen schönen Aufenthalt." kam durch das Komm. Die gesamte Besatzung klingt nach mehreren Leuten, dabei waren es eigentlich nur 2 Leute. Wieder ruckte es. Die Ausstiegsluke öffnete sich. Sie waren angekommen.

"So, Jungs und Mädels, das hier ist unser neues Zuhause!" fing Capitan John Davis die Besprechung an. "Die Gerüchte stimmen fast. Es ist ein Schlachtschiff, aber kein Tormentor III ! Es ein Tormentor IV! Der zweite seiner Art. Die Bestückung lässt nicht zu wünschen übrig. 40 PV Autofeuer-Massenkatapulte, 8 Merkulit-MIRV-Raketewerfer mit je 5 Raketen Munition, 2 Abfangjägerstaffeln, 17 Gauskanonen, 8 schwere Gauskanonen und eine experimentelle Plasmakanone. Zum Schutz haben wir eine Stufe 3 Schild und 1 Meter Zortiumpanzer um uns herum. Das Antriebssystem lässt leider etwas zu wünschen übrig. Die Jungfernfahrt ist auf Morgen 1700 angesetzt. Fragen? - bevor jemand reagieren konnte fuhr er fort- keine, gut. Machen sich etwas mit den Systemen vertraut. Morgen 1600 ist die Vorbesprechung. Sie dürfen gehen" Die versammelte Crew ging aus dem Besprechungsraum. Nur zwei blieben zurück. Der Capitan und anscheinend seine erste Offizierin. Sie ging zu ihm rüber und fragte vorsichtig: "Bekommen wir nicht mehr Crew? Oder sollen wir das ganze Schiff alleine benutzen?" Er antwortete sofort: "Die Jägerpiloten kommen in zwei Tagen. Sonst kommt niemand. Anscheinend werden die anderen Besatzungen auch nur auf Mindestanfoderug laufen." Sie salutierte und ging ebenfalls aus dem Raum. Nun war der Capitan alleine und dachte sich, schon fast aufgeregt: So und jetzt schaue ich mir mal die Brücke an. und ging ebenfalls aus dem Raum. Der Weg vom Besprechungsraum zur Brücke war recht schnell zurück gelegt. Die automatische Tür zur Brücke öffnete sich und gab den Blick, auf die riesige Brücke frei. Jedenfalls wirkte sie riesig, wenn man bis dato nur die Brücke eines Zerstörers gesehen hatte. Alles glänzte in einem hellen blau und wirkte Nagel neu. Am anderen Ende der Brücke war der Sichtschirm, der einfach nur grandios aussah. Dann waren noch symmetrisch mehrere Sitze und Konsolen angeordnet. In der Mitte war der Platz des Capitans. Daneben der des ersten Offiziers. John stand mehrere Sekunden nur starr da und schaute sich die Brücke an. Dann fiel ihm ein, dass es dämlich aussieht, wenn der Capitan in der Eingangstür der Brücke stand und nur in der gegen rum starrte. Also ging er zu seinem Platz und setzte sich. Jetzt bemerkte er erst, dass noch 3 andere Brückenoffiziere auf der Brücke waren. Diese wirkten aber zu sehr von der neuen Brücke und von den neuen System abgelenkt, um etwas anderes zu bemerken. Dieses Schiff schien großartig, aber war es auch so? Der Rest des Tages verlief ohne besondere Vorkommnisse. Jeder schaute sich seine neue Station an und machte sich etwas mit dem Schiff vertraut. Schließlich warteten alle sehnlichst, auf den ersten Flug mit dem Schiff. Während der Besprechung am nächsten Tag passierte auch nicht allzu viel. Das meiste war schon bekannt. Doch als die Crew erfuhr, dass sie insgesamt nur 57 Besatzungsmitglieder waren, wurde es unruhig. Einige meinte, dass ein Schlachtschiff mindestens mit 100 Mann besatz werden muss. Andere freuten sich darüber, dass man ihnen das Schiff anvertraute, obwohl man nur ein kleiner Trupp war. Schließlich endete die Besprechung und alle machten sich fertig, um das Schiff zu taufen und danach Test zu fliegen. Da die Taufe schlecht im Weltraum durchgeführt werden konnte, wurde sein Beginn der Raumfahrt symbolisch der Platz der Capitans getauft. Das freute die meisten Capitans nicht sehr, da der Sitz dadurch fast immer nach Alkohol stank. Capitan Davis war da anderen Meinung. Das lag vielleicht daran, dass er bis jetzt noch nie ein frisch getauftes Schiff kommandiert hatte. Um 16.55 Uhr war auch diese Zeremonie zuende das Schiff hieß ab jetzt offiziell TAS (Terranische Allianz Schiff) Cameron. Schließlich gingen alle Besatzungsmitglieder auf ihre Stationen und meldeten Bereitschaft. Mit Spannung wurde die Freigabe erwartet. Schließlich: "TAS Cameron, sie haben Flugfreigabe." endlich würden sie loslegen können.

Capitan Davis gab auch schon Anweisungen: "Achtel Kraft voraus und passt auf, dass ihr nichts rammt." Das Schiff setzte sich langsam in Bewegung. Sie passierten regelrecht in Zeitlupe die einzelnen Baugerüste der Werft und kam schließlich in den freien Raum. Als alle erleichtert aufamteten, kamen schon die nächsten Befehle: "Kurs auf Neptun. Volle Kraft, Schilde hoch! Energie!" kaum hatte Davis die Befehle ausgesprochen, begann auch schon reges Treiben auf der Brücke. Nach einigen Minuten meldete der Navigator und Sensoroffizier: "Sind in Sensorreichweite! Irgendwas scheint im Orbit zu sein." - "Wie irgendwas?" fragte Davis den Navigator. Dieser antwortete leise: "Ich kann es nicht scannen. entweder das Ding da hat einen Störsender oder unsere Sensoren funktionieren nicht einwandfrei. Moment...da sind 2 Dinge." Capitan Davis wurde unsicher. Das sollte doch nur ein Testflug werden. Schließlich hielt er es für das Beste, die Waffen zu aktivieren und sagte: "Waffen hoch und Sensorabtastung der Objekte verstärken." Was ist das? "Sagen sie den Technikern, sie sollen die Sensoren überprüfen." Es verging noch eine Weile, bis erneut sich jemand zu Wort meldete. Es war der Geschützoffizier: "Melde, die Objekte sind in Reichweite der schweren Gauskanonen. Feuer eröffnen?" - "Nein, wir warten, Funkkontakt herstellen!" Rechts von ihm begann eine Offizierin auf ihrer Konsole rum u schalten und sagte nach einigen Augenblicken: "Sie reagieren nicht!" Am liebsten hätte Capitan Davis geflucht, aber es gehörte sich nicht, als Capitan zu fluchen. Also sagte er nur: "Eines der Objekte erfassen. Wie sieht es mit den Sensoren aus?" Der Navigator erwiderte: "Die Sensoren sind vollkommen intakt. Wahrscheinlich benutzten sie Störsender." Wieder wollte er fluchen. Auch diesmal beherrschte er sich und gab statt dessen weitere Befehle: "Jäger klar machen, Alarmstufe rot, kontaktieren sie die Flotte: unbekannte Objekte nahe Neptun." Plötzlich sagte seine erste Offizierin: "Sir, wir haben keine Piloten für die Jäger." - "Verdammt" jetzt konnte er sich nicht beherrschen. Die Kommoffizerin meldete: "Sir, wir können keine Verbindung zur Flotte herstellen." Das war schlecht. Wenn wir uns zurückziehen können sich diese Objekte wo anders platzieren und wir finden sie nicht mehr so schnell wieder. dachte Davis sich also müssen wir sie stellen. Noch bevor der Gedanke zu Ende gedachte war, erschütterte plötzlich das Schiff, "wir werden beschossen. Schilde halten. Anscheinend leichte Waffen." Capitan Davis dachte nicht weiter nach, sonder befahl nur: "Feuer erwidern. Keine Raketen und finden sie endlich heraus, was das für Schiffe sind!" Kurz danach konnte im gesamten Schiff das Abfeuern der Gauskanonen gehört werden. Schließlich ertönte ein "Treffer!" doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn es wurde zurück gefeuert. "Schilde halten!" rief der selbe Offizier wie voriges mal. Kurz danach sagte der Navigator: "Habe Sichtkontakt. Leite auf den Hauptschirm um." Auf dem Hauptschirm tauchten 2 Schiffe mit dem Neptun im Hintergrund auf. Es war sofort klar, wem diese Schiffe gehörten, den Mrrshan. Der Größe nach waren es Schlachtschiffe. Capitan Davis sah sich die beiden Schiffe an und befahl weiter: "Raketen mit benutzen. Ausweichkurs!" Danach ertönte ein lautes Grölen, als 8 Fünfzigtonnenraketen aus den Abschussrohren sausten. Die Feindschiffe feuerten weiter. Anscheinend interessierten sie die Raketen gar nicht. Die Schilde hielten immer noch. "Raketeneinschlag in 30 Sekunden." sagte der Waffenoffizier und feuerte eine weitere Salve mit den Gauskanonen. Die Raketen tauchten einen Bruchteil vor den Projektilen der Gauskanonen auf dem Bildschirm auf. Die Salve der Gauskanonen verfehlte ihr Ziel, im Gegensatz zu den Raketen, welche Sicher in ihr Ziel fliegen würden, außer sie würden zerstört werden. Plötzlich baute sich um das Zielschiff ein Art gelber Schirm auf. Die Raketen flogen hinein und explodierten, ohne das Schiff zu treffen. Hochspannungsfelder, verdammt! "OK, keine Raketen mehr!" befahl Davis und sah auf den Sichtschirm. Das eine Schiff war schon getroffen, das andere nicht. Trotz des Unterschiedes drehten sich die Schiffe und kamen auf das Menschenschiff zu. Der Navigator fragte nur kurz: "Sir, kurz halten?" - "Ja, direkt drauf." antwortete Davis und überlegte kurz. Wenn wir näher rankommen, haben wir mehr Feuerkraft, aber wie sieht es bei denen aus? Plötzlich wurde er aus seinen Gedanken gerissen, denn der Waffenoffizier meldete gehorsamst: "Sind in Reichweite der Standart Gausgeschütze. Feuer eröffnen, Sir?" - "Ja, auf den bereits angeschlagenen!" Der Offizier tippte kurz auf seiner Konsole und sagte dann eher zu sich selbst, als zu seinem Capitan: "Ziel erfasst...Geschütze ausgerichtete und...feuer!" Danach sah er auf und beobachte den Hauptschirm. Auf diesem konnte man sehen, wie die 15 Geschoss auf ihr Ziel zuflogen. Das letzte Geschütz war heckwärts gerichtet. Kurz bevor die Geschosse jedoch das Feindschiff getroffen hätte, drehte sich dieses jedoch um die eigene Achse und flog danach direkt auf dem Planeten zu. Während dieses Manövers schaffte es das Schiff den herannahenden Geschissen auszuweichen. Das zweite Schiff tat das selbe, obwohl für es keine Gefahr bestand. Capitan Davis konnte nur ein leises: "Was soll das werden?" vernehmen, sonst war es still auf seiner Brücke. Die Ruhe wurde jedoch vom Waffenoffizier unterbrochen. Dieser sagte: "Wir verlieren sie aus der Gausgeschützreichweite. Nur noch schwerlafetten Waffen in Reichweite. Feuere!" unmittelbar, nach dem die Geschütze gefeuert hatten, wurden plötzlich die Antriebsflammen des beschossenen Schiffes größer. Es beschleunigte. Trotzdem waren die Geschosse zu schnell und schlugen ein. Direkt durch das kollabierende Schild in die Heck-Sektion und danach durch den Panzer der Sektion. Kurz nachdem die Geschosse im Feindschiff verschwunden waren, brach plötzlich die Antriebsflamme zusammen. Direkt danach schoss eine riesige Stichflamme aus einem der Löcher. Das Schiff bewegt sich immer noch in Richtung des Gasriesen. Es würde im Gasriesen verschwinden und wahrscheinlich nie wieder jemanden interessieren. Das zweite Feindschiff ging nach diesen Ereignissen in eine sichere Umlaufbahn. Jedoch nur, um kurz danach in den Gasgiganten einzutauchen. Dadurch war es unmöglich zu bestimmen, wo das Schiff jetzt war, außer man war ebenfalls in der Atmosphäre. Capitan Davis erwägte kurz, ob sie hinterher fliegen sollte, verwarf den Gedanken jedoch. Schließlich konnte man sich nie sicher sein, was einen in der Atmosphäre erwartet. Statt dessen befahl er: „Bringen sie uns in den niedrigsten Orbit, aber nicht durch die Atmosphäre.“ Ein kurzes „Verstanden“ und das Schiff änderte den Kurs. Wenige Augenblicke ertönte ein: „Sind in Position!“
Danach ging alles extrem schnell. Im nächsten Augenblick tauchte das Mrrshan wieder aus der Atmosphäre und das direkt neben der TAS Cameron. Als Capitan Davis es geahnt hätte rief er sofort: „Feuer mit allen verfügbaren Waffen!“ Das heiß soviel wie mit 30 PV-Massenkatapulten und 5 Standart-Gauskanonen, da der Rest der Waffen nicht zu diesen Punkt feuern konnte. Das Mrrshan-Schiff feuerte ebenfalls, jedoch war seine Feuerkraft anscheinend recht gering. So brachen innerhalb weniger Sekunden die bereits durch die Atmosphäre geschwächten Schilde und der Geschosse der Cameron gingen direkt auf die Außenhülle des Schiffes. Besser sie gingen durch die Außenhülle direkt in das Innere des Schiffes. Nur Sekunden später erstarb das Feuer des Schiffes und es fing langsam an zu glühen. Capitan Davis sagte fast panisch: „Kernschmelze! Weg hier, sofort!“ Doch es war zu spät das Mrrshan-Schlachtschiff verdrehte sich seltsam und begann lila zu leuchten. Im nächsten Augenblick schwebte eine lilaleuchtende Welle aus dem Schiff und zerriss es. Die Welle traf die TAS Cameron von links hinten und schob sie vor sich her. Während zu Beginn noch kurz die Schilde aufleuchteten und Schaden abhielten, ging nur Sekunden später der ganze Druck auf die Panzerung und die Antriebssektion.

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