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Operation Dolchstoß (Seite 2)

Ein paar Tage später in dem Regierungsgebäude der Menschen. Die Diplomaten kamen in den großen Verhandlungssaal. Sie stellten ihre Standpunkte dar und alle Imperien waren bereit das System zu teilen. Ihnen war auch klar das man die Kriegsschuldfrage nicht klar beantworteten konnte. Nach weiteren Tagen unbeschwerten Verhandlungen kamen sie zu Abschluß. Es waren alle anwesend und gerade als Igneus durch die Tür kommen wollte knallten zwei Schüsse aus einem Scharfschützengewehr. Igneus brach zusammen die beiden Kugeln hatten ihn durchschlagen und sind in die Wand hinter ihm eingedrungen. Alles verfiel sofort in Panik und rannte entsetzt nach draußen. Der Täter konnte entkommen und die Verhandlungen wurden abgebrochen und die Diplomaten gingen wieder zu ihren Herrschern. Der Silicoidenimperator schieb die Schuld für den Tot des Diplomatens den Psilons in die Schuhe und verstärkte die Flotte nochmals. Ein paar Tage später treffen sich die Imperatoren der Psilons und der Sakkra um ihr weiteres Vorgehen gegen die Silicoiden zu planen. Ihnen war klar das sie die Silicoiden auslöschen mussten um endgültig Frieden zubekommen. Der Angriffstermin wurde festgelegt und die Imopratoren kehrten zu ihren Völkern zurück. Als es soweit war standen der Silicoidenflotte doppelt soviel Schiffe gegenüber wie sie selbst hatten. Dann ginge es los sofort machten sich Tausende von Schiffen auf in das Silicoidengebiet. Dort angekommen entbrannten sofort blutige Schlachten. Am heftigsten wurde im Bereich der umstrittenen Sternensystems gekämpft. Dort kamen weder Angreifer noch Verteidiger ein Stück voran. Überall zogen Torpedos und Raketen ihre Bahnen zu den Schiffen. Die Laser prallten auf die Schilde, gigantische Plasmaladungen durchdrangen sie und schmolzen die Panzerung weg verbrannten alles was dahinter war. Die Plasmastrahlen der Sternenkonverter zerschneiden die feindlichen Schiffen oder zerschmolzen gleich die Fregatten. Langsam arbeitete sich die Psilon und Sakkraflotte vor. Die Enterfähren konnten nun eingesetzt werden und wurden gestartet. Die erste Welle wurde gleich von den Phasor gestoppt und ihre Wracks prallten gegen die Bordwände der Schiffe. Nun wurde der Kampf auch in den Schiffen ausgetragen. Die Infanteristen lieferten sich verbissene Kämpfe, Berge von Leichen entstanden und wurden vom Feuer sofort wieder verschlungen. Überall wo in den Schiffen noch die künstliche Atmosphäre da war, breitete sich der süßlicher Verwesungsgeruch und der Geruch von verbrannten Fleisch aus. Doch auch diese letzten Bereiche wurden im Laufe der Kampfhandlungen zerstört. Dann hat sich die Front beruhigt beide Seiten waren ausgezehrt. Nur eine kleine Truppe war noch unterwegs. Für sie sollte der Kampf erst noch beginnen, sie sollten die Silicoiden im Herzen treffen und das Staatssystem blockieren. Ihnen standen 2 Millionen Soldaten, 500000 Panzer und unzählige Geschütze und Haubitzen zur Verfügung. Sie sollten auf dem Heimatplaneten landen und auf schnellsten Wege in die Hauptstadt vorstoßen. Sie waren noch vier Parsec von dem Heimatplaneten entfernt.
Drei...
Zwei...
Einen...
Jetzt waren sie im Orbit und die ersten Landungsschiffe mit den Vorauskommandos treten in die Atmosphäre ein. Sie hatten die Aufgabe Verwirrung bei den feindlichen Aufklärern zu stiften und somit die Landung der Hauptschiffe zu vereinfachen. Die ersten Soldaten und Panzer rollten nun von den Vorauskommandos auf den Planeten. Die Panzer fuhren in Deckung und die Infanterie war sofort damit beschäftigt Stellungen für die Artillerie auszuheben und eigene Stellungen zubauen. Jetzt kamen die Hauptlandungsschiffe aus denen strömten die meisten Soldaten und Panzer. Dann kamen die ersten neuen 45cm-Geschütze. Für sie standen die neuen Fusionsgranaten zur Verfügung die die Sprengkraft von 30 konventionellen Granaten hatte. Wie befürchtet kamen die ersten Aufklärungeskommando der Silicoiden. Ihnen wurde weisgemacht das die Aktion nur ein Manöver sei. Damit gaben sich die Aufklärer zufrieden und kehrten zu den Basen zurück. Jetzt wurde fieberhaft daran gearbeitet um die Stellungen fertigzukriegen.

Keine 40 Minuten später war der gesamte Generalstab im dem Regierungspalast versammelt. Der Imperator tobte: „Wer von euch Trotteln hat ein Manöver ohne mein wissen veranstaltet? Und das auch noch auf diesem Planeten?“
Ein Generalfeldmarschal meldete sich zu Wort: „Niemand hat das gemacht. Wir hätten auch kaum die Truppen um dieses Manöver durchzuziehen!“
„ACHJA UND WAS IST DAS DANN 100 KILOMETER VOR DER STADT?“
„Wir wissen es nicht aber es wird das beste sein wenn wir unsere Truppen zusammenziehen und die unbekannte Armee vernichten.“
„Gut in einer Woche will ich jeden Soldaten vor der Hauptstadt haben den ihr finden könnt.“
„Jawohl wir machen uns sofort an die Arbeit.“
Sofort ging der Befehl an sämtliche Stäbe und Stützpunkte das sich die Truppen bei der Hauptstadt zu versammeln haben. Überall rollten die Truppentransporter und Panzer los. Die schweren Zugmaschinen hievten schwere Geschütze hinter sich her.

Auch bei dem Stützpunkt der Allianz zwischen Psilons und Sakkra wurden viele Bunker und Beobachtungsstellen erbaut. Alle waren gespannt und warteten auf die ersten Aktionen der Gegner. Im Stab der Allianz sitzen die Kommandanten der Truppe zusammen und versuchen eine guten Angriffsplan zu erstellen.

Gleichzeitig trafen sich irgendwo in der Hauptstadt in einem kleinen zerfallenen Haus ein paar Silicoiden.
„Also von unseren Leuten haben wir gehört, dass eine starke Streitmacht der Allianz hier auf dem Planeten gelandet sein soll“, sagte einer der Anwesenden.
„Wenn das stimmt haben wir eine Chance den Imperator zu stürzen und unser Volk zu befreien“, meinte ein Anderer.
„Wir können aber nicht viele schicken, weil wir haben zu viele Leute die auf anderen Planeten zutun haben“, kam es zurück.
„Ich werde gehen“, sagte einer plötzlich.
„Nein, du wirst nicht gehen Igneus du bist noch viel zu geschwächt.“
„Ich habe schon bei dem ersten Auftrag versagt und werde jetzt nicht versagen.“
„Na gut dann gehe wenn du willst dein Auftrag ist klar: Du sollst maximalen Schaden machen und Soldaten zum desertieren bringen. Morgen wirst du deine Papiere bekommen und meldest dich dann freiwillig zum Dienst.“

Dann trennt sich die Gruppe wieder und die Nacht brach herein. Im Lager unterdessen hat Tauron, der Oberbefehlshaber des Spezialkommandos, angeordnet das in spätestens 36 Stunden der erste Angriff beginnen wird. Dann geht er aus dem Bunker an die Luft. Er hatte gar nicht bemerkt das es Nacht geworden ist und er geht dann durch die Befestigungen. Als er an der Beobachtungsstelle des 2.Artillerieregiments angekommen ist bemerkte er die Ungewißheit in den Gesichtern der Soldaten. Dann geht er über die Erdhügel die durch die Arbeiten entstanden sind. Als er die passiert hatte kommen ihm die Geschütze des 2.Artillerieregiments ins Blickfeld. Wenn es dann losgeht werden diese 15 Geschütze in ein paar Sekunden mehrere hundert Granaten los schicken.

Am nächsten Morgen geht Igneus, der inzwischen zu Sandebar geworden ist, zur Meldestelle. Er kontrolliert noch einmal schnell die Ausweise ob sie aussehen wie ein Original. Dann öffnet er die Tür. Er bemerkt die Massen an Bewerbern die in dem viel zu kleinen Raum stehen mit Unbehagen. Schließlich kam er an die Reihe und wurde wegen seiner angeblichen Erfahrung bei der Armee gleich in den aktiven Dienst gestellt und wurde nach weiteren Kontrollen eingewiesen das er zur „Zerschlagung des Angriffes der Allianz“ benötigt wird. Also stimmt es was man sagt. Er stieg dann in die Magnetschwebebahn ein. Als er aussteigt sucht er den Schwebebus der ihn zum Stützpunkt bringen sollte. Dort kam er zur Panzertruppe, dort sollte er Fahrer werden sagte man ihm.

Während dieser Zeit machten sich die Artillerie der Allianz feuerbereit. Auch die Panzer schoben sich langsam vorwärts. Dann kam der Feuerbefehl. Ein riesige Feuerwand löschte alles um den Stützpunkt aus. Die Erde wurde umgewälzt, Rauchsäulen stiegen gen Himmel, Explosionen erschütterten immer wieder die Erden. Alles Leben wurde ausgelöscht, die Erde wurde immer und immer wieder umgewälzt. Dann rückten die Panzer los. Sie zermalmten mit ihren Ketten auch den letzten Widerstand. Überall stießen die Truppen auf verzweifelten Widerstand aber der wird durch die Wucht des Angriffes weggefegt. Die Panzer fuhren über die Schützenlöcher und drehen die Ketten so das sie sich immer weiter in die Erden graben. Doe Soldaten in den Löcher werden zerdrückt und ihre Überreste hängen in den Ketten der Panzer. Doch niemand kümmerte sich um die die immer noch halbtot auf dem Boden der Löcher lagen. Es wollten alle nur vorwärts.

Da wurde auch die Truppe von Tauron in den sinnlosen Kampf geschickt. Sie sollten eine Sperrspitze gegen die Flanke der Allianz führen. Laut der Planung der des Generalstab soll dieser Angriff die Allianz so schwächen das sie aufgeben müsse. Komischer weise plante der Stab der Allianz auch einen Vorstoß aus der Flanke raus um vor Überraschungsangriffen sicher zusein.
Also prallten am frühen Morgen im Bodennebel zwei gigantische Heere aufeinander. Die Infanterie stürmte voraus und wurde gleich durch die Panzer und Artillerie zusammengeschossen. Überall zersiebten Geschosse die Luft. Die Artillerie hielt die Truppen immer abwechselnd in den Schützenlöchern. Dann kam die andere Artillerie dran und vernichtet alles in einen Feuerregen und die Erde färbte sich Blutrot. Währen dieser Zeit sitzt Tauron und seine Besatzung im Panzer und wartet das die Artillerie aufhört zuschießen. Sie reden miteinander und es wird klar das sie es satt haben den Imperator und seine Pläne noch weiter zu unterstützen. Sie hatten doch eh nichts davon und das er verlor merkte man, denn das grolen rückt immer näher. Doch niemand traute sich das Wort „desertieren“ auszusprechen. Da aber half Tauron nach und sagte das sie doch desertiren könnten. Alle schauen ihn. Sie waren sich über die folgen der Entscheidung Im klaren. Dann hat binden sie eine weiße Fahne an die Antenne. Sie desertieren zur Allianz. Und Die Fahne weht im Wind.

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