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#moo3planet

Master of Orion - Neo von Arlong Lives

Zur Vorgeschichte:

Die Menschenräte sind 3571,7 eine Allianz mit dem Meklar-Imperium eingegangen, doch die Grendarl, die vorherigen Allianzpartner der Meklar, wollten dies nicht so einfach hinnehmen, denn dadurch wurden die Handels- und Forschungsverträge mit den Meklar für die Sakkra gekündigt. Aufgrund dessen sind die Grendarl stark in Sachen Wirtschaft und Technologie zurückgefallen. Es herrschten viele Hungersnöte und Krankheiten in ihren Systemen, doch irgendwie konnten sie Verträge mit den Gnolams arrangieren und sich somit langsam erholen.
Nun begannen die Grendarl Rachepläne gegen die Meklar zu schmieden. Zornerfüllt und vom Rachegedanken gestärkt entwickelten die Grendarl unglaubliche Waffen, von denen keine andere Rasse auch nur zu träumen gewagt hätte. Waffen mit unglaublicher Zerstörungskraft, die ganze Systeme ausrotten könnten.
3579,9 machten sich die Grendarl auf, um ihren ehemaligen Verbündeten zu zeigen, was sie davon haben, dass sie die Grendarl so betrogen haben. Also attackierten die Grendarl das Meklon-System und besetzen nun alle Planeten des Meklon-Systems.
Die Meklar riefen die Menschen zu Hilfe, um sie von den Grendarl zu befreien. Die Menschen machten sich sofort bereit, um den Meklar zu helfen. Sie bereiteten eine Armee vor, damit sie den Grendarl etwas entgegenzusetzen hatte, falls diese angreifen sollten. Außerdem begannen sie Verhandlungen mit den Grendarl aufzunehmen und schickten zeitgliech ihre Elite-Truppe los, um die Planeten des Meklon-Systems zu befreien. Diese Elite-Truppe, die sogenannte Neo-Force, besteht aus sieben ausgebildeten Kämpfern, der jeder für sich die Spitze seines Spezialgebietes bildet. Die Neo-Force besteht aus fünf Männern und zwei Frauen.
Zunächst wurde die Neo-Force auf Meklon IV eingeschleust, um diesen Planeten zuerst zu befreien und sich von dort langsam nach Meklon I vorzuarbeiten.

Die Geschichte:

Sternzeit 3583,4. Es war ein verregneter Tag auf Meklon IV. Grendarl-Krieger liefen Patrouille durch die Straßen. Schattenhafte Gestalten schlichen durch die Straßen der Vorstadt und waren auf dem Weg in ein kleines Haus, denn dort wollten sie sich ausruhen. Später wollten sie weiter zum Weltraumhafen, wo der Feind seine Waffen und Ausrüstung lagerte. Sollte es gelingen den Weltraumhafen zu zerstören, würde das die Befreiung von Meklon IV bedeuten.
Die Schatten sind die sogenannte Neo-Force, eine Elite-Einheit der Menschen, die die Befreiung der Meklar und die Beendigung des Krieges zwischen den Meklar und den Grendarl einleiten soll. Die sieben Mitglieder der Neo-Force sind zum einen als männliche Vertreter Falcon, der Anführer der Truppe, Toxin, stellvertretender Anführer und Experte für Giftgase, Goliath, Panzerbrecher und Mann für`s grobe, Nighteye, Scharfschütze, und Crawler, Spion der Menschen, lautlos und tödlich.
Die weiblichen Mitglieder sind Lotus, Goliaths Schwester und Computerhackerin, und Pyro, Sprengmeisterin der Einheit.
Diese sieben Kämpfer sind nun auf dem Weg zum Weltraumhafen von Meklon IV, um die Grendarl aufzuhalten und wenn möglich ihre Technologien zu stehlen.
Die Gruppe hatte von ihrem Landepunkt in der Wüste von Meklon IV bis zu den äußeren Wohnsiedlungen vorgearbeitet. Hier würden sie erst einmal ausruhen und einen genauen Plan ausarbeiten, doch noch konnten sie es nicht, denn Crawler war noch nicht von seiner Erkundungstour durch das Stadtinnere zurück. Die anderen Mitglieder der Neo-force mussten sich inzwischen mit anderen Dingen beschäftigen. Falcon und Nighteye überprüften ihre Ausrüstung, während Goliath ein paar Aufwärmübungen machte und Toxin spielte ein bisschen mit seinen Giftgasgranaten, um zu sehen wie geschickt er mit ihnen jonglieren könnte. Wenn eine hochgehen würde, würde ihn das wenig kratzen, denn seine Gasmaske, eine Maßanfertigung, setzte er so gut wie nie ab, darum wusste auch niemand wie er eigentlich genau aussah. Plötzlich entglitt ihm eine Granate und kullerte über den Boden vor die Füße der beiden weiblichen Mitglieder, die sich unterhalten hatten. Schnell schnappte Toxin sich die Granate und steckte sie und die anderen Granaten weg. „Zum Glück, war das eine ohne Ladung, sonst wäre nur noch ich hier.“, dachte er sich und machte ein erleichtertes Gesicht, was aber niemand sehen konnte.
Plötzlich hörten sie ein leises Klickern wie von zwei Holzstäbchen, die leicht gegeneinander geschlagen wurden. Sie wussten sofort, dass Crawler endlich zurück war, denn er kündigte seine Rückkehr immer durch dieses Klicken an. Wie er das machte, wusste keiner so genau, aber nur er konnte es.
Langsam öffnete sich die Tür zu dem Raum, in dem die Elites saßen, aber niemand stand draußen, nur ein schwarzer Fleck kroch schnell an der Decke in den Raum und verkroch sich in einen Schatten, der in eine Ecke geworfen wurde.
Dann begann Crawlers zaghafte und dünne Stimme: „Ich habe die Grendarl ausspioniert. Sie haben überall in der Stadt ihre Soldaten, die Patrouille gehen, aber hier in der Vorstadt sind nicht sehr viele. Wir sollten einen Weg nehmen, den ich gefunden habe. Er führt direkt durch die Kanalisation und ist sehr sicher. Leider ist an einer Stelle ein großes Stück herausgesprengt worden, wahrscheinlich bei der Invasion dieses Planeten. Und jetzt ist ein riesiger Krater in der Straße. Dieses Stück ist ungefähr 500m lang und das gefährlichste Stück des Weges, denn der Krater ist genau vor dem Klonzentrum und dem daneben liegendem Forschungszentrum. Dort sind besonders viele Grendarl-Krieger, aber dieser Weg ist immer noch sicherer, als wenn wir einfach so durch die Straßen laufen. Also, was meint ihr?“
Die anderen sahen sich kurz gegenseitig an und überlegten, was wohl am besten sei. Dann wandte sich Falcon zu dem Schatten und sagte: „Ich als Anführer entscheide, dass wir den Weg durch die Kanalisation nehmen!“ – „Gut, dann folgt mir!“, sagte Crawler und kroch genauso schnell aus dem Schatten durch die Tür, wie er hinein gekrochen war. „Manchmal frage ich mich wirklich, ob der überhaupt ein Mensch ist“, dachte Toxin laut. „Es ist doch egal, was oder wer er ist. Hauptsache, er spioniert für uns und führt uns auf sicheren Wegen zu unserem Ziel“, sagte Nighteye, der hinter Toxin stand.
Nach und nach verließen sie das kleine Haus und folgten Crawler so schnell und unauffällig, wie es ging, bis zu einem Kanaldeckel, der nicht von den Grendarl verschweißt worden war, damit niemand fliehen konnte. Crawler hatte ihn schon beiseite geräumt und war auch schon im Kanal verschwunden. Die anderen folgten so schnell, es ging.
Als alle unten im Kanal standen war es allen außer Crawler und Toxin ziemlich unangenehm, denn es stank fürchterlich durch die Industrieabfälle, die durch die Kanalisation entsorgt werden. Langsam bewegte sich der Zug der Elites durch den Kanal. Nighteye ging voraus, denn er konnte mit dem Nachtsichtgerät in seinem Sniper-Gewehr am besten herankommende Feinde entdecken und die anderen warnen.
So drangen sie langsam immer weiter in das Zentrum der Stadt vor, immer darauf bedacht, sich vorsichtig zu verhalten.
Nach einigen Stunden kamen sie endlich bei dem Krater an, von dem Crawler gesprochen hatte. Es war wie nach einem Bombenangriff. Der komplette Boden war aufgerissen und überall ragten kleinere und größere Rohre aus dem Boden, genauso wie einige Kabel. Auch zerfetzte Meklar lagen im Krater. „O mein Gott!“, konnte sich Pyro nicht verkneifen Und Lotus lehnte sich weinend an Goliath, als sie die Toten sah. „Hört auf“, befahl Falcon, „ihr seid Elites, auch wenn es euch schwer fällt, aber ihr müsst eure Gefühle unterdrücken, sonst verratet ihr uns noch!“ Schweigsam und traurig nickten die beiden. Auch die anderen sahen sehr traurig aus, kontrollierten aber ihre Gefühle und verfielen nicht in Melancholie. Crawler kroch langsam aus dem Krater. „Crawler! Was machst du da?“, rief ihm Falcon hinterher. „Ich erkunde die Gegend, denn der Kanal hört dann auf. Er soll nur als Nachtlager dienen.“, antwortete Crawler und blickte sich um, „Geht hinein und versucht zu schlafen. Ich werde euch morgen wecken. Doch jetzt ist es Nacht und ihr solltet schlafen.“
„Nacht? Woher weißt du, dass gerade Nacht ist?“, fragte ihn Toxin genervt, „Ich kann überhaupt nichts sehen, durch die verdammten Abgase, die die Fabriken in die Luft schleudern.“
„Ich spüre einfach, dass Nacht ist“, antwortete Crawler und kroch aus dem Krater davon. Die anderen Elites gingen in den Kanal, bis zu der Stelle, an der er aufhörte Dort ließen sie sich nieder, um zu schlafen.
In dieser Nacht hatten sie alle einen sehr unruhigen Schlaf, denn sie wussten, dass jede Stunde viele Leben kosten könnte.

Als sie am nächsten Morgen aufwachten, war nichts von Crawler zu sehen. „Wahrscheinlich hat er die ganze Nacht die Gegend erkundet“, dachte Falcon und wies die anderen an sich zu beeilen. Wenige Minuten später waren sie bereit wieder ihre Mission in Angriff zu nehmen, doch schon hörten sie das Klicken von Crawler und kurz darauf kam er zu ihnen gekrochen. „Habt ihr gut geschlafen?“, fragte er sie, „Ich habe Wache gehalten in der Nacht. Doch nun sollten wir gehen, denn heute soll eine neue Ladung Waffen und Grendarl-Krieger kommen.“ Und schon kroch er zum Ausgang des Kanals. Die anderen folgten ihm.
Um den Krater waren keinerlei Soldaten zu sehen. Wahrscheinlich erwarteten sie die Ankunft der neuen Waffen und waren deshalb zum Weltraumhafen abgezogen worden.
Langsam kam ein Elite nach dem anderen aus dem Krater gelaufen und lief sofort in eine dunkle Seitengasse zwischen dem Forschungs- und dem Klonzentrum.
Dort konnten sie zunächst bleiben, denn die Dunkelheit, die herrschte, obwohl es Tag war, schützte sie in ihren schwarzen High-Tech-Anzügen.
„Wir sollten nicht versuchen den Weltraumhafen heute noch zu zerstören, denn nach Crawlers Informationen, würden wir mit aller Wahrscheinlichkeit erwischt und getötet werden.“, sagte Falcon, „Darum sollten wir zunächst versuchen einige Informationen über die neuen Technologien der Grendarl zu beschaffen und wieso sie besonders diese beiden Gebäude beschützen. Doch, wie es scheint, war die Verlockung der Waffen größer, als ihre Pflicht hier Wache zu schieben, was uns einen großen Vorteil verschafft.
Zunächst werden wir das Klonzentrum infiltrieren. Von dort können wir über das Dach in das Forschungszentrum gelangen, denn das werden die Grendarl nicht erwarten. Und denkt daran, jeder falsche Schritt könnte unsere Anwesenheit verraten. Also los, gehen wir!“
Und schon standen sie auf und liefen zum Eingang des Klonzentrums.
Goliath und Toxin würden als erste hineingehen, um die Eingangshalle zu sichern. Goliath schlug die Tür aus ihren Angeln, sodass sie meterweit in die Halle hineinflog. Kurz danach lief Toxin in den Raum und warf seine Giftgasgranaten in jede Ecke. Nach wenigen Minuten warf er noch einige mit einem neutralisierenden Stoff, damit die anderen Elites auch hinein konnten. In der Eingangshalle lagen nun drei Grendarl-Leichen, die nicht auf den plötzlichen Angriff gefasst waren.
„Schnell weiter!“, rief Falcon und sie liefen über die Feuertreppen hoch zum Dach. Zu ihrer Verwunderung trafen sie keinen einzigen Grendarl.
Oben auf dem Dach befestigte Falcon ein Seil, das Crawler, dank seiner gewaltigen Sprungkräfte und seiner Fähigkeit an Wänden entlang kriechen zu können, auf dem Dach des Forschungszentrums befestigte. „Wieso haben wir ihn nicht gleich hier hoch geschickt, um das Seil zu befestigen?“, fragte Toxin mürrisch, was wohl auch daran lag, dass er Crawler nicht sehr vertraute. „Weil er sonst vielleicht erschossen worden wäre, wenn wir nicht das Dach gesichert hätten“, antwortete Lotus, die neben ihrem Bruder stand und einige Daten über alles mögliche auf ihrem Mini-Computer las. Toxin fand, dass sie ziemlich vorlaut sei, für ihr junges Alter von nur 17 Jahren. Zwar war er gerade mal 22 Jahre alt, aber das ist seiner Meinung nach alt genug. „Weißt du…“, wollte er gerade beginnen, als Falcon ihn unterbrach: „Hört auf! Ihr habt später noch genug Zeit zum Streiten. Kommt jetzt, Crawler hat das Seil befestigt.“

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