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Die Lichtbringer von Martin
Die Lichtbringer - Das Gdan Massaker
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Tiefschwarze Finsternis umhüllte die Weiten des Systems. Kalt und düster zofgen tief zerklüftete Felsklumpen ihre Bahnen durch die undurchdringliche Schwärze, schwankend wie Schatten in der Nacht. Noch vor kurzer Zeit wurde die Finsternis durch die Leuchtkraft der Sonne Gdan gemildert, die auf ein System mit mehreren Planeten und zahlreichen Monden schien und vielfältiges Leben ermöglichte. Doch wo Millionen von Lebewesen lebten, liebten und starben herrscht jetzt Chaos, wo einst Licht war, ist jetzt Dunkelheit, ist ein von allen intelligenten Völker gemiedener Ort geworden. Ein Sinnbild des Schreckens, unerklärlich und unbegreiflich.
Doch wie war es zu dieser Katastrophe gekommen? Was war der Auslöser des größten Massakers des bekannten Sternensektors? Die Beantwortung dieser Frage war den Herrschenden des Orionsektors ein dringliches Anliegen, weshalb wieder einmal die klügsten aus ihrer Mitte zur Hilfe gebeten wurden - die Psilons, Adepten der Wissenschaft und Forschung, fanatisch darauf bedacht, ein jedes Rätsel zu lösen und ihre eigene geistige Überlegenheit zu demonstrieren. Mit dem Schatten der genetischen Manipulation behaftet, war es den körperlich schwächlichen Psilons ein Bedürfnis zu helfen und Anerkennung zu gewinnen von ihren Nachbarn.
Vorsichtig bahnte sich die Sonde IRIS einen Weg durch das ehemalige Gdan System. Dank ihres ultramodernen GravS-geleiteten Navigationssystems konnte die Sonde bisher Kollisionen mit den zum Teil auf unberechenbaren Kursen treibenden Materietrümmern vermeiden. Trümmer, die eigentlich gar nicht hier sein sollten. Langsam und überaus bedacht näherte sich IRIS dem wahrscheinlichen Perimeter des äußersten Planeten, Naar, einem Handelsposten und Marinestützpunkt. Doch weder Annäherungsalarm, noch Funkrufe oder andere Signale deuteten auf die Anwesenheit von Leben hin. Als die Anzahl der Trümmer immer größer, das Manövrieren immer schwieriger wurde, erkannten Ingenieure, welche die Sonde steuerten, den grausigen Grund dafür – der Planet war zerstört! Hektisch wurde die Sonde aus dem immer dichter werdenden Detritus herausgeleite, weg von drohender Zerstörung. Hastig wurde umprogrammiert und erschreckte Techniker und Wissenschafter drängten die Sonde weiter, hin zu den Positionen der restlichen Planeten.
Als wäre die Problematik der Navigation nicht schon ausreichend, gab es hier noch ein weiteres schwerwiegendes Problem zu lösen – welche Scanner operieren in vollkommener Dunkelheit? Die hochentwickelten IR und UV-Sensoren verweigerten den Dienst in der undurchdringlichen Finsternis, simpler Radar und sein großer Bruder, der Lidar, gaben nur vage Details preis. Zu viele kleine und kleinste Objekte, Schutt, Asche und Leichenteile überlasteten jeden bekannten Sensor. Da aber keine Kosten und Mühen gescheut wurden, gelang es mit Hilfe neu entwickelter Scanner dann doch, eine ausreichende Aufklärung des Systems zu ermöglichen. Schließlich waren die Meister des Reiches sehr daran interessiert, die Verhältnisse des Dunkelsektors zu ergründen. Denn was hier passiert war, konnte unter Umständen erneut über die friedliebenden Bewohner des Orion Sektors hereinbrechen.
Letztendlich lohnte sich der ressourcenverschlingende Einsatz modernster Technik im Gdan System. In sorgfältig geleitetem Vor und Zurück gelangte die durch die schrecklichen Verhältnisse in diesem Trümmerhaufen aufs äußerste strapazierte Sonde schließlich in die Nähe der früheren Position der Sonne. Wo vor Jahren die ersten Späher bereits in den Randzonen der Finsternis verstummten, bahnte sich IRIS erfolgreich ihren Weg durch die Dunkelheit und drang so weit vor wie noch kein anderes Raumfahrzeug des Reiches vor ihr. Doch nahe der Sonne Gdan endeten auch die Transmissionen der technisch brilliantesten Aufklärungseinheit der Psilonschen Wissenschaft.
Kurioserweise war die erste erfolgreiche Sondierung des Dunkelsystems nur Dank zum Teil über dubiose Wege errungener Techniken möglich. So war dies der erste wirkliche Härtetest für das GravS-Sensoleitsystem gewesen, welches in jahrelanger Entwicklungsarbeit zu passabler Funktionalität gebracht worden war. Bemerkenswert, da die gesamte Idee einigen wenigen unvorsichtigen Äusserungen eines betrunkenen NeuOrionen Wissenschaftlers während eines gesellschaftlichen Anlasses der Wissenschaftsrunde des Senats entnommen wurde. Ähnlich kurios wie das Geschehen hier vor Ort.
Der Sensorbericht der Sonde enthüllte einige sehr beunruhigende Details. Von den 7 Planeten des Systems konnte die Sonde nur noch Trümmer lokalisieren, von insgesamt 16 Monden verblieben nichts Größeres als Bruchstücke. Das erschreckendste Bild dieser bereits legendären Katastrophe wurde den Wissenschaftlern des Reiches aber erst nach den letzten Transmissionen der Sonde vorgelegt. Kurz vor ihrer Zerstörung gelang es IRIS noch, einen Scan der ehemaligen Sonne Gdan vorzunehmen. Gerade diese letzten Messwerte beschäftigten die klügsten Köpfe des Reiches für lange Zeit. Und an klugen Köpfen mangelte es dem Reich nun wirklich nicht! Doch niemand konnte oder wollte glauben, was die Daten der Sonde ermittelt hatten - einen Ring aus entarteten Energie-Materie Komplexen gewickelt um einen Schlauch bestehend aus einem nicht identifizierbaren Ereigniszustand. Erst nach langen, mühevollen Diskussionen und Auswertungen folgte der offizielle Interpretationsversuch des Wissenschaftsgremiums: Portal!
Was keiner der beteiligten Forscher für möglich gehalten hatte, wurde nun in unmittelbarer Nähe zum Reich im Zentrum einer kleinen Dunkelwolke, einem ehemaligen Kolonialsystem der Raas, gefunden – ein Tor in eine andere Dimension! Mit den klassischen Sternenwegen in keinster Weise vergleichbar schien dieses ungeheuerliche Gebilde spöttisch auf die Lebewesen des umgebenden Orionsektors herabzugrinsen. Ein kalter und überheblicher, unbegreifbarer und grausamer Schlund ins Nirgendwo.
Wohin?
Für Marius, dem leitenden Testpilot des terranischen Marinestützpunktes Trial, war es eigentlich ein Tag wie jeder andere gewesen, bis sich Marius´ Cybo, der Standard-Allzweck-Kommunikator der Allianz, mit der beunruhigenden Penetranz einer offiziellen Nachricht des Flottenkommandos mit einer dringlichen Nachricht meldete. „Nachricht abrufen“ befahl der Pilot seinem Cybo „Befehl für Commander Jarne Marius: melden Sie sich umgehend bei Stabskommando Flotte, Trial, Admiral Harner; Geheimsache“. `Oh je, der alte Harner, ist das nicht der Chef der Entwicklungstruppe´ schoss es Marius durch den Kopf; `der alte Eisenfresser, was will der bloß von mir? Na besser, ich lasse ihn nicht zu lange warten.´
Einen flotten Schritt vorlegend, marschierte Jarne Marius zum nächsten Express und gelangte in kurzer Zeit zum Gebäudekomplex des Stabes. „Admiral Harner erwartet mich“ meldete er der Diensttuenden, einer hübschen jungen Frau mit asiatischen Zügen, die Marius durch die Vorzimmer zum Büro des Leiters der Entwicklungsabteilung Raumflug und Sondierung geleitete. Mit einem recht unmilitärischen Zwinkern und einem „Der Admiral erwartet Sie schon, Sir“ verabschiedete sie sich, offenbar angetan von Marius´ geschätzten 100kg reiner Muskelmasse gepackt in einen knapp 1,90m großen, durchtrainierten blondhaarigen Wikingerkörper. `Na, die ist aber nett, die Kleine´ ging es dem Testpiloten durch den Kopf, warf noch einen Blick auf den wohlgeformten Rücken der Diensttuenden und marschierte mit einem Grinsen ins Arbeitszimmer des Admirals, wo Konteradmiral Sir William Harner in ein Schreiben vertieft hinter einem beeindruckenden Schreibtisch saß, der wohl schon das eine oder andere Jahrhundert gesehen hatte. Mit einem leichten Stirnrunzeln beantwortete er den militärischen Gruß des Testpiloten. `Was für eine Laus ist denn dem über die Leber gelaufen´ dachte sich Marius, `der ist doch sonst so pingelig wenn es um militärische Umgangsformen geht?´ „Was finden Sie denn so erheiternd, Commander?“ blaffte der Admiral den jungen Offizier an. „Malen Sie sich das unverschämte Grinsen vom Gesicht, wir haben hier Wichtigeres zu tun, als hübschen jungen Damen nachzugaffen!“ Mit unbewegtem Gesicht nahm Marius des Admirals Rüge zur Kenntnis, innerlich aber konnte er sich ein Lachen kaum verkneifen, wusste er doch um die recht bewegte Vergangenheit des Admirals bescheid. Wie die meisten auf Trial, kannte auch er die Geschichten über die früheren Abenteuer des „Eisenfressers“. Da dieser zugleich aber auch einer der brilliantesten Strategen der Flotte war, sah ihm die Admiralität seine gelegentlichen Ausrutscher nach, dies aber auch nur, weil sich nie eine weibliche Flottenangehörige über Harner beschwert hatte. Ein leichtes Lächeln hatte sich mittlerweilen ins Gesicht des Admirals verirrt, ohne Zweifel hatte er die Gedanken des Piloten erraten. „Nun wie auch immer – ich habe Sie hierher bestellt um Sie über eine Änderung Ihrer Verwendung aufzuklären, Commander“ kam Harner ohne weitere Umschweife zur Sache. „Uns liegt ein Beistandsgesuch der Völkervertretung auf Zentrum vor, bei einer Gemeinschaftsunternehmung des Sektors zu partizipieren. Unsere Regierung hat dem Flottenkommando den Auftrag erteilt, die gewünschte Hilfeleistung zu gewähren. Um genauer zu sein: Sie.“
Für einen Moment lang war sogar der ansonsten nicht auf den Mund gefallene Marius sprachlos. „Ich? Ich verstehe nicht was Sie damit meinen, Herr Admiral. Ich bin wie sie wissen Testpilot, und kein Diplomat oder so was!“ Mit einer einladenden Geste deutete Harner dem verwunderten Soldaten, sich zu setzen. „Lassen Sie mich erklären, bevor Sie sich mit ihrem unterentwickelten Intellekt selbst endgültig verwirren, Marius“ fuhr Harner nun etwas lockerer fort. „Ihr Testpiloten seid wagemutig, körperlich und geistig sehr stabil und fit und zudem nicht gerade dumm. Was glauben Sie dürfte man wohl von Ihnen erwarten?“ Ein unverständliches Murmeln kam aus der Richtung der Sitzecke auf der Marius Platz genommen hatte, gefolgt von einer akustisch verständlicheren Version: „Sir, ich nehme an dass meine Qualitäten als Kartenspieler nicht gefragt sind?“ „Sehr witzig, Marius“ kam die Antwort des Admirals „Ich erzähle Ihnen die Geschichte wohl besser von Anfang an“. Kurz und präzise erklärte Harner dem Piloten alles, was ihm über Projekt Lichtbringer weiterzugeben erlaubt war. Die Ereignisse rund um das Gdansystem waren Marius selbstverständlich vertraut, war dies doch seit Jahren das Gesprächsthema Nummer eins und Ziel wildester Spekulationen einer jeden Spezies des Sektors. Die Ergebnisse der Psilonschen Forschungen über das Portal wurden den Regierungen beziehungsweise Vertretern aller Völker des Sektors unmittelbar nach ihrer – theoretischen – Evaluierung übermittelt. Die weiteren Details der Bildung von LID waren Marius nicht in vollem Umfang vertraut – das war nicht weiter verwunderlich, da die Angelegenheit zur Geheimsache erklärt worden war. Auf alle Fälle war die Diskussion der Vertreter aller Völker unter vorsätzlicher Ausklammerung des Senates und damit insbesondere der NeuOrionen eine langwierige Angelegenheit und zog sich über mehrere Standardjahre hin. Letztendlich wurde die Schaffung einer Inter-Spezies-Organisation zur Erforschung und Sicherung des Portales ins Leben gerufen. Mit einem inwendigen Schmunzeln erinnerte sich Marius an die Namensfindung für diese Institution – eine Geschichte, die aus folgenden Gründen eine Zeitlang die Boulevardpresse beschäftigte:es war ja nicht gerade einfach, etwas so Wichtiges wie einen passenden Namen für diese multikulturelle Einrichtung zu finden, da etwa die Vertreter der Klackons und der Meklar auf einer verständlichen Definition beharrten und mit Namen wie „Abteilung X, Sonderdezernat Finsternis oder ähnlichen Vorschlägen anderer, phantasievollerer Völker nicht gerade glücklich waren. So wurde nach geraumem Hin-und-Her die sektorale Licht-ins-Dunkel-bring Organisation, LID, gegründet. Das LID, gebildet aus Vertretern aller beteiligten Völker, lokalisiert auf Zentrum, der inoffiziellen Regierungswelt des Sektors, sollte weit weg von Orion und der Macht der NeuOrionen sein. Hier wurde die Strategie zur Nutzung und Sicherung des Portals erdacht, hier wurde Projekt Lichtbringer geboren.
„Ich werde auf Zentrum Ihr Führungsoffizier sein“ waren die abschließenden Worte des Admirals, bevor er den überraschten Piloten zurück in sein Quartier schickte. „Teilen Sie Ihre Vertretung für die aktuellen Flugtests ein, sprechen Sie zu niemanden über Lichtbringer, auch nicht zu meiner hübschen Diensthabenden. Sie sind ja ohnehin schon Geheimnisträger – hiermit wird Ihre Befugnis auf Stufe 11 erweitert. Damit haben Sie Zugang zu allen verfügbaren Unterlagen die wir hier auf Trial haben; befassen Sie sich damit, bevor wir unser Schiff nach Zentrum nehmen – in einer Woche geht’s los. Wir haben den leichten Kreuzer „Furor“ zur Verfügung; treffen Sie sich mit Kapitän Lautern, sie wird Ihnen dann den Rest der Mannschaft vorstellen. Weggetreten, Commander!“
Eine Woche später, rechtzeitig zum Start des Kreuzers „Furor“ mit Marius, Harner und einem gemischten Haufen von Soldaten und Technikern an Bord, hatte sich Marius mit den grundsätzlichen Unterlagen über Projekt Lichtbringer vertraut gemacht. Während das Raumschiff Kurs auf das nach Zentrum führende Wurmloch nahm, rekapitulierte Marius noch einmal die Grundidee von Lichtbringer: Der wissenschaftliche Ausschuss des LID war zu der Erkenntnis gekommen, das ein Raumfahrzeug gebaut werden konnte, welches die Bedingungen des Portals nicht nur überstehen, sondern sogar nutzen konnte. `Ein Raumschiff also, das die Kräfte des Portals nutzen soll ... verdammt, wie soll denn das funktionieren? Wohin bringt dich das Portal? Was macht es aus dir? Eine Flunder? Eine Semmel? Einen Supermann?´ Die Gedanken des Piloten drehten sich immer wieder um diese Kernfrage. Ein Schaudern überkam ihn aber immer wieder von neuem, wenn er an die von den LID-Wissenschaftlern geprägten Definition der eigenartigen Materie/Energie – Hybriden dachte, die das Ereignis des Portals zu Hunderten umgaben. So sollte ein jedes dieser hunderter Hybriden eine kollabierte Sonne sein! Das Zustandekommen des Portals selbst konnte jedoch nicht erklärt werden, zumindest nicht in einer Art und Weise, die Marius verstanden hätte. „Ich bin doch nur Pilot und damit von Natur aus unwissend,“ jammerte er jedes Mal in Richtung Kapitän Lauterns, wenn er gezwungen war, sich durch die Ausführungen der Hyperphysiker durchzuarbeiten. Von Lautern mit einem mitleidigen Lächeln bedacht zu werden – sie konnte mit den Ausführungen der Wissenschaftler wesentlich mehr anfangen als Marius - war zwar ganz nett aber letztlich doch dem Stolz des Testpiloten abträglich.
Harner sah mit Zufriedenheit, wie sich zwischen dem Commander und dem Kapitän nach anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten offenbar so etwas wie eine Seelenverwandtschaft bildete. Der athletische Testpilot und die große, ernst wirkende Frau mit den eisgrauen Augen, dem kurzen, blonden Haar und dem norwegischen Vornamen Pente, konnten durchaus als Bruder und Schwester durchkommen. Harner war Zeuge der ersten eher frostigen Wortwechsel gewesen. `Es hätte mich schon sehr gewundert, wenn die beiden nicht ein gutes Team werden sollten´ ging dem Admiral dann durch den Kopf, als er ein paar Tage später an der für alle Beteiligten sehr zufriedenstellend geführten Besprechung über die Anforderungen, die man an sie alle auf Zentrum stellen würde, war. `Erstaunlich wie angenehm es sich mit der Amazone plaudern lässt´ war dem Commander herausgerutscht, bevor er sich nach der Besprechung von seinem Führungsoffizier verabschiedete. Harner konnte sich gerade noch beherrschen um nicht laut loszuprusten – was sich für einen Flaggoffizier der Terranischen Navy nun wirklich nicht geziemt hätte.
Im Lauf ihrer Reise nach Zentrum sah man die beiden Blondschöpfe immer öfter die Köpfe zusammenstecken. Nachdem sie mehr konstruktiv diskutierten als flirteten (was natürlich keiner der beiden je zugegeben hätte), war auch der Admiral zufrieden mit der Situation. Ein gut eingespieltes Führungsteam und Leute, die miteinander reden konnten, waren einfach Goldes wert. Die beiden kümmerten sich auch um die Eingliederung des Kontingentes aus Marines, Technikern und Waffenspezialisten, welche die Reise zum LID mit ihnen machten. Dies verhalf dem Admiral zu einer dringend benötigten Verschnaufpause. Entgegen der vielerorts verbreiteten Meinung `je höher der Dienstgrad, desto geringer die Aktivität´ waren die Anforderungen an einen Flaggoffizier der terranischen Flotte in der Tat gewaltig. So konnte auch Harner eine kurze Ruhepause einlegen, um dann mit frischer Energie mit der Vorbereitung ihrer Aufgabe weiterzumachen. Die Ruhephase hatte er auch dringend nötig, denn bei dem Gedanken was sie dort erwarten könnte, verging die gute Laune des Admirals im Nu. Die letzten Details von `Lichtbringer´ sollten aus Sicherheitsgründen erst im LID enthüllt werden – vor versammelter Expeditionsmannschaft!
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