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Iron Fall von Krang

Kapitel 1

Captain Daiden Imos starrte auf die Sterne zwischen er und sein Schiff sich befanden. Er verbrachte seine Freizeit gerne auf dem Observationsdeck. Und davon hatte er viel. Als Kommandant eines alten Zerstörers der „Henchman“-Klasse, der in den abgelegensten Winkeln des terranischen Raumes patrouillierte, hatte er nicht gerade viel zu tun. Zwar waren die meisten terranischen Kriegsschiffe mangels eines Krieges, nicht gerade überbeschäftigt, aber die meisten konnte wenigstens ab und zu Piraten jagen. Er saß, wie eine alte terranische Redewendung treffend ausdrückt, am Arsch der Welt. Das Koban-System war alles andere als interessant. Ein Gasriese, der keinerlei Monde hatte, plus jede Menge Staub und Asteroiden. Daiden seufzte. Seit dem Konflikt mit den Meklars, der bereits acht Zyklen her war, lebte die Menschheit in Frieden. Daiden war damals noch Waffenoffizier. Er betrachtet die Narbe an seiner Hand. Er hatte sie im Koridan-Konflikt abbekommen, als seine Konsole im Gefecht explodiert ist. Der Koridan-Konflikt war der größte Konflikt, an den sich noch ein lebender Mensch erinnern konnte. Dabei war es nur der Streit um eine kleine Ressourcenreiche Welt gewesen, der in einen Grenzkrieg ausgeartet war. Schließlich einigte man sich darauf, die Welt gemeinsam auszubeuten und sämtliche Kampfhandlungen wurden eingestellt. Inzwischen war ein Handelsvertrag und ein Nichtangriffspakt abgeschlossen worden. Also war der Frieden mit dem einzigen anderem bekannten Imperium gesichert. Allerdings bezweifelte Daiden ohnehin, dass es jemand mit der Union aufnehmen könnte, von den NeuOrionen mal abgesehen. Die aus der GTU (Global Terran Union) und dem ISE (Imsaeis Star-Empire) entstanden Vereinigung, war äußerst mächtig.
Daidens Kommunikator gab einen leisen Signalton von sich. Seine Schicht begann. Er ging schnellen Schrittes aus dem Observationsdeck und nahm den Lift zur Brücke. Als er die Brücke betrat, waren alle anderen Bereits an ihrem Posten. Es gab nicht viel zu tun, aber man sah die Vorfreude in den Gesichtern. Die Außenpostenschiffe würden bald kommen. Als er sich gesetzt hatte, gab er sofort den Befehl: „Steuermann, Kurs Rickenbacker-Starlane“ – „Zu Befehl!“ gab Karl Tannwall zurück, während er die Kontrollen betätigte. Er beschleunigte die Marius und brachte sie auf Kurs. Die Treibwerke brüllten und spiehen Feuer. Auf der Brücke waren nur leichte Vibrationen zu spüren, als die mächtigen Triebwerke, die Marius zur Starlane trugen. Nach einer Stunde hatten sie ihr Ziel erreicht. „Position halten!“ befahl Daiden. „Es kann nicht mehr lange dauern.“ Tatsächlich öffnete sich nach kurzer Zeit ein gleißender Spalt im Raum. Der Spalt weitete sich schnell bis sich ein Schlund in den Hyperraum geöffnet hatte. Aus dem Schlund kam ein Schiff mit breitem Bug, ein Außenposten-Schiff der „Pilgrim“-Klasse. Als das Schiff den Schlund verlassen hatten, schloß er sich langsam wieder. „Wir werden gerufen.“ berichtete die Kommunikationsoffizierin Keyla Silim euphorisch. „Auf den Schirm!“ befahl Daiden. Ein Bild der Brücke, des Außenpostenschiffes. Der Captain war ein Frau Mitte dreißig. „Hier spricht Captain Mia Fargo, Kommandantin der Fimbul.“ sagte sie. „Erbitte Geleitschutz zu Koban Prime.“ „Bestätige“ erwiderte Daiden. Das bullige Schiff, wendete in Richtung des Planeten und zündete seine Triebwerke. Die Marius folgte ihr. Der Kanal blieb offen, also konnten beide Brückencrews die andere beobachten. Daiden fragte schließlich: „Wo ist die V’bscho?“ – „Das Haupttriebwerk wurde Fehlerhaft ausgebildet. Das Schiff, erreicht nur die Hälfte der üblichen maximalgeschwindigkeit“ antwortete sie. „Also wird sich deren Teil der Mission verzögern.“ Daiden nickte knapp. „Gut.“ sagte er.
Es dauerte fast zwei Stunden bis die beiden Schiffe den niedrigen Orbit des Planeten erreicht hatten. Als die Fimbul den Orbit erreicht hatte öffneten sich die Seitlichen Ladeklappen des bulligen Schiffes und ein reges Treiben begann. Kleine Konstruktionsdrohnen fingen an, das Schiff langsam in einen Außenposten umzubauen. Daiden fand den Vorgang sehr interessant. Alles an dem Schiff wurde entweder umgebaut, oder komplett zerlegt um die Teile wiederzuverwenden. Selbst die Konstruktionsdrohen wurden am Ende zu einem Teil der Station. Die Drohnen begannen, den Hauptantrieb in einen Reaktor umzubauen. Da Daiden nichts anderes zu tun hatte sah er beim Bau der Station zu. Nach drei Stunden war aus dem Triebwerk ein Kugelförmiger Reaktor geworden und die Drohnen begannen die unteren Decks der Station zu konstruieren. Langsam wurde die Station Stück für Stück gebaut, während das Schiff langsam zerlegt wurde. Er sah zu bis seine Schicht beendet war. Er beschloss sich etwas Schlaf zu gönnen. Bei Beginn seiner nächsten Schicht, würde die V’bscho eintreffen.

Als Daiden erwachte, ging er sofort zur Brücke um seine Schicht frühzeitig zu beginnen. Die Marius befand sich bereits wieder an der Rickenbacker-Starlane und erwartete die Ankunft des Ismaeis-Außenpostenschiffes. Es dauerte jedoch fast eine Stunde. Die V’bscho öffnete sich ein Tor in den Normalraum und flog aus dem leuchtenden Schlund heraus. „Kanal öffnen!“ befahl Daiden. Der Schirm zeigte den Captain des Schiffes, der von dichtem Nebel umhüllt war, wie im Innern eines Gasriesen. „Hier spricht Captain Daiden Imos von der Marius. Ich begrüße sie.“ – „Hier Captian Szcho’gem. Bitte eskortieren sie uns zu Koban Prime.“ Daiden bestätigte und Szcho‘gem schloß den Kanal. Das Ismaeis-Schiff drehte sich in Richtung des Planeten und starte seine Triebwerke. Die Marius folgte ihr. Das Ismaeis-Schiff hatte die Form eines Dreiecks das allerdings zu Heck hin dicker wurde. Die Haut des organischen Schiffes pulsierte stärker als Ismaeis-Schiffe, das normalerweise taten. Schließlich mußte das Schiff seine Form noch einmal verändern.
Der Flug nach Koban Prime, dauerte fast zwei Stunden das die Treibwerke der V’bscho fehlerhaft waren. Als sie eintrafen war die Fimbul fast völlig umgewandelt. Die Drohnen befestigten gerade die Brücke des Schiffes an die Spitze der Station. Als diese Arbeit abgeschlossen war, begaben sich je zwei Drohnen an eine der fünf Geschützhalterungen der Station um sich dort in Geschütztürme umzuwandeln. Die V’bscho sank gleichzeitig immer weiter in Richtung des Planeten, während sie langsam zu einer Scheibe wurde, die sich langsam um sich selbst drehte. In der Mitte der Scheibe bildete sich eine lange Säule an deren Ende eine sich ein kleine kugelförmige Andockvorrichtung befand. Der Außenposten tauchte in die äußere Atmosphäre ein und richtete sich aus.
Gleichzeitig wurden die Geschütztürme der Station fertig und die grünlichen Schilde flammten kurz auf als sie eingeschaltet wurden.

Kapitel 2

Daiden ließ einen Kanal zur Fimbul-Station öffnen. „Station Fimbul fertiggestellt.“ berichtete Kommander Fargo lächelnd. „Ich gratuliere.“ antwortete Daiden. „Ich nehme an die Station wird wie geplant in Betrieb gehen.“ – „Bestätige.“ antwortet sie. „Wir erwa...“ – „Captain! Wir empfangen einen Notruf der V’bscho!“ unterbrach Keyla. „Auf den Schirm!“ befahl Daiden sofort. Keyla schaltete die Transmission auf den Schirm. Die Atmosphäre auf der Brücke der V’bscho war dünner geworden und Fetzen organischer Materie schwebten durch die Luft. „Wir werden von unbekannten Agressoren angegriffen!“ schrie der Catain der V’bscho panisch. Weiter kam er nicht. Die Verbindung brach ab. „Die V’bscho wurde vernichtet.“ berichtete Hal Chip, der Sensoroffizier. „Raketen im Anflug auf uns und die Fimbul-Station.“ – „Waffen bereitmachen! Taktische Anzeige aktivieren!“ schrie Daiden sofort. Aus der Decke der Brückte fuhr ein Bildschirm herunter der alle Objekte im Planetenorbit anzeigte. Die Fimbul, die Marius und die anfliegenden Raketen. „Öffnen sie einen Kanal zur Fimbul! Steuermann bringen sie uns neben die Station.“ Kommander Fargo sah angespannt aus. Damit hatte niemand gerechnet. „Wir sind Kampfbereit!“ berichtete sie. „Raketen nähern sich.“ berichtete der Sensoroffizier der Fimbul und schaltete die anfliegenden Raketen auf den Hauptschirm. „1500 klicks ... 1300 klicks ... 1100 klicks ...“ – „Feuer frei!“ befahlen Daiden und Fargo gleichzeitig. Die Massekatapulte der Marius feuerte silbere Schemen aus Nickeleisen ab die durch das All rasten und einige Raketen trafen. Die Flugkörper detonierten in einem gleißendem roten Feuerball. Gleichzeitig feuerte die Fimbul ihre Fusionblaster und Neutronenblaster ab. Die leichten Fusionsblaster verschossen gleißende Strahlen oragenen Lichts, die einige Raketen sprengten. Der Neutronenblaster ging ins Leere. „700 klicks! ... 500 klicks!“ – „Feuer!“ befahl Daiden. Der Waffenoffizier der Fimbul wartete gar nicht erst auf den entsprechenden Befehl. Die nächste Salve zuckte durch das All und vernichtete wieder zahlreiche Raketen. „300 klicks! Auf einschlag vorbereiten“ schrie Hal. Die erste Rakete verging in den Schilden der Fimbul. „Schilde auf 83%“ hörte Daiden den ChefIngenieur schreien. Weitere drei Raketen zerplatzten an den brüllenden Schilden der Fimbul. „Schilde auf 21%!“ Eine Rakete fand die Marius. Die gleißend rote Detonation fegte die schwachen Schilde der Marius hinweg. „Schilde ausgefallen!“ berichtete Cehfingenieurin Lauren McHeyning. „Feuer!“ schrie Daiden wieder. Die fauchenden Geschütze vernichteten die letzen beiden Raketen die auf die Marius gezielt hatten. Dazu kam die Fimbul nicht mehr. Eine Rakete lies die geschwächten Schilde zusammenbrechen, die nächste zerfetzte eines der Fusiongeschütze.
Genauso plötzlich wie der Frieden gebrochen wurde, stellte sich jetzt die Stille ein. Schließlich brach Daiden das schweigen: „Was zum Teufel ist passiert?“ Hal arbeitete fieberhaft an seinem kontrolloult um die Antwort zu finden. „Einwegraketenbatterien“ sagte er schließlich. „Die Technologie der Raketen ist jener der Ismaeis sehr ähnlich, hat aber merkliche unterschiede.“ – „Sonstige Informationen?“ harkte Daiden nach. „Sonst nichts Sir, ich bekomme keine verwertbaren Daten.“ antwortete er. „Schalten sie den offenen Kanal zur Fimbul wieder auf den Hauptschirm!“ befahl er. „Wie siehts bei ihnen aus?“ fragte er. „Wir haben einen Geschützturm verloren, aber ansonsten ist nichts passiert.“ antwortete sie. „Wir haben eine genauere Sensorenabtatung der Stelle vorgenommen an der sich die Raketenbatterien befanden. Ein Sensorstörfeld verhindert, das wir genauere Daten erhalten. Wir wissen nur dass sich dort unten etwas großes befindet. Möglicherweise eine Stadt.“ – „Wir sollten das Oberkommando rufen und ein Schiff anfordern, dass in den Gasriesen eintauchen und sich die Sache genauer ansehen kann.“ bemerkte Daiden. „Tun sie das!“ antwortete sie. „Um sie sollten auch Kriegsschiffe anfordern. Falls der Erbauer dieser Stadt, oder was auch immer es sein mag, auftaucht.“ – „Gut. Marius Ende.“ anwortete er und lies den Kanal schließen. „Keyla, bereiten sie eine Nachricht an das Oberkommando vor.“ Sie machte die entsprechenden Eingaben und sagte dann: „Aufnahme Start.“ – „Hier spricht Daiden Imos, Captain der TDD Marius. Bei unserem Auftrag, einen Außenposten auf Koban zu errichten, wurden wir von unbekannten Agressoren angegriffen. Die V’bcho wurde vernichtet und die Fimbul-Station wurde leicht beschädigt. Der Angriff kam aus dem inneren des Planeten, wo sich ein Sensorstörfeld befindet, das unsere Untersuchung behindert. Wir benötigen ein oder mehrere Schiffe, die den Planeten untersuchen können, sowie einige Kriegsschiffe, falls die Agressoren einen neuen Angriff starten.“ Daiden gab Keyla ein Zeichen die Aufzeichnung zu beenden. „Senden sie noch die Daten des Kampfes mit!“ Sie stellte die Nachricht fertig und berichtete: „Nachricht gesandt.“ Daiden nickte und sagte: „Gut, jetzt heißt es warten. Die Verstärkung wird schätzungsweise...“ – „Captain!“ wurde er von Hal unterbrochen. „Eine uns unbekannte Starlane öffnet sich.“ – „Auf den Schirm.“ Der Schirm zeigte, die strahlende Lücke im Raum aus dem zwei kleine Schiffe hervorschossen. „Schiffe indetifizieren!“ bafahl er. „Ein organische Korvette und eine anorganische Fregatte unbekannter Bauart.“ berichtete Hal „Sie nehmen direkten Kurs auf uns!“ – „Öffnen sie einen Kanal!“ befahl Daiden. Der Bildschirm teilte sich und zeigte einen Saurianer und einen Etherianer. Der Saruianer sagte: „Sie haben versucht unser Heiligtum zu schänden. Das Volk der Grendarl und das Volk der Eoladi werden diesen Frevel nicht dulden. Bereiten sie sich auf ihren Tod vor.“ Sie schlossen den Kanal. „Na schön!“ sagte Daiden verärgert. „Wenn sie Krieg wollen können sie ihn haben! Gehe ich recht in der Annahme das die Schiffe alle weiteren Kommunkationsversuchen ignorieren?“ – „Ja Sir.“ antwortete Keyla knapp. „Waffen bereitmachen. Alle Mann auf Gefechtsstationen. Scannen sie die Schiffe! Ich will wissen womit wir es zu tun haben.“ Hal scannte die Schiffe und legte den Bericht auf das Taktische Display: Beide Schiffe verfügten über Fusiosstrahler und die Fregatte hatte Merkulitraketen. Die Panzerung der Fregatte bestand aus einem unbekannten hochverdichteten Material und die Hülle der Korvette verfügte über ähnliche Eigenschaften. Keines der Schiffe verfügte über Schilde.
„Machen sie die Raketen klar!“ Die Corvette flog vorraus und war bereits auf 16000 klicks herangekommen. „Zwanzig Sekunden bis Feuerreichweite.“ berichtete Hal. Das Schiff näherte sich immer schneller. „15600 klicks ... 15400 klicks ... 15200 klicks“ – „Feuer!“ befahl Daiden. Drei Raketen schossen aus den Raketenbatterien der Marius und rasten auf das kleine organische Schiff zu. „Neue Salve vorbereiten.“ „14000 klicks ... Captain, die Fregatte feuert ebenfalls Raketen ab.“ berichtete Hal – „Anzahl?“ – „Zwei Flugkörper Sir.“ – „Raketen bereit Sir“, berichtete Waffenoffizierin Enola Iahara. „Feuer!“ wieder schossen drei Raketen aus der Marius hervor auf die Korvette zu. Die ersten vier hatten inzwischen ihr Ziel erreicht. Die Corvette feuerte mit ihren Fusionsstrahlern auf die Raketen um sie abzufangen. Die orangen Strahlen, rissen die Hülle eines der Geschosse auf und ließen es in roten Feuerball vergehen. Die anderen Raketen fanden ihr Ziel jedoch. Das erste Geschoss riss ein Stück der Panzerung aus dem Schiff. Das zweite Schlug knapp daneben ein und riss ein Stück Panzerung weg und beschädigte die Hülle des Schiffes. „Entfernung?“ wollte Daiden wissen. „11000 klicks Sir.“ antwortete Hal „Feindraketen auf 9000 klicks. Sir die Fregatte feuert zwei weitere Raketen!“ – „Unsere Raketen sind ebenfalls wieder bereit, Sir.“ berichtete Enola. „Die Fregatte anvisieren!“ befahl er. „Ziel erfasst!“ erwiderte sie kurz darauf. „Feuer!“ befahl er. Die Raketen schossen auf die Fregatte zu. Inzwischen hatte die nächste Salve die Korvette erreicht. Wieder durchzuckten deren Strahlen durch den Raum, aber diesmal trafen sie nicht. Die erste Rakete schlug in den bereits beschädigte Hülle ein und riss ein klaffendes Loch in den Rumpf. Die zweite Rakete schlug auf einen unbeschädigten Teil des Schiffes und riss ein Stück Panzerung heraus. Die dritte Rakete drang in das Loch ein und explodierte. Sie traf den Reaktor. Die Korvette verging in einem grellen weißen Blitz. „Die Korvette wurde vernichtet!“ berichtete Hal euphorisch. Ein kurzes Jubeln gind durch die Crew. Daiden grinste unwillkürlich. Eine Aufregung, wie er sie schon lange nicht mehr erlebt hatte, überflutete seinen Geist. Schlagartig wurde ihm wieder bewusst wie sehr er den Kampf liebte. „Die sind verdammt zäh!“ sagte er laut.
„Die Fregatte zieht sich zurück!“ berichtete Hal. Nach kurzer Zeit verschwand die Fregatte durch die Starlane, aus der sie gekommen war. Die Raketen des Kreuzers, rasten auf die Marius zu. „Feuern sie nach eigenem Ermessen!“ befahl Daiden. Silberne Projektile zuckten durch den Raum trafen aber nicht. „Auf Einschlag vorbereiten!“ rief Daiden. Die erste Rakete datonierte in den Schilden der Marius und lies sie zusammenbrechen. Die zweite Rakete zerfetzte die seitliche Panzerung und schleuderte die Trümmer in den weiten Raum. Das Schiff zitterte unter der Gewalt des Einschlags, man hatte fast den Eindruck das Schiff würde zerbrechen. Als die zweite Salve sich näherte, feuerte die Marius erneut aus allen Rohren. Eine der Raketen wurde zerrissen und verging wirkungslos in einer Explosionswolke. Doch die zweite fand ihr Ziel. Der Flugkörper bohrte sich in die Wunde des Schiffes, und riss sie weiter auf. Einige Energieleitung wurden getroffen, überall auf dem Schiff kam es zu sekundären Explosionen. Der Hyperraumantrieb, fast sämtliche Waffensysteme und der Hauptreaktor fielen aus. fielen aus. Als das Schiff sich beruhigt hatte, befahl Daiden die Schäden einzudämmen. Sie hatten noch einmal Glück gehabt. Eine weitere Salve hätte das Schiff nicht. „Warum haben sich die zurückgezogen?“ fragte Daiden laut. „Mehrere verbündete Schiffe fliegen ins System ein.“ antwortete Hal. „Auf den Schirm!“ befahl Daiden.

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