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Apolyton Preview Teil 4
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Du liest den ersten Satz des Satz, des vierten Teils, meines andauernden Master of Orion III Previews.
Du liest den zweiten Satz... Das ist genug von diesem Spielchen- Lasst uns unsere Aufmerksamkeit auf mehr von Master of Orion 3`s Gameplay legen, jetzt wo diese triste Einleitung aus dem Weg ist.
Das selbe gilt für die Reime...
Wir betreten nun die spätere Hälfte dieser Serie. Wie in einigen der vorherigen Artiklen erwähnt ( Teil I/Teil II/ Teil III), habe ich nun vor, einige Aspekte des Spiels, detailierter zu betrachten als es vorher geschehen war, oder in eingen Fällen, auf Dinge einzugehene, die ich vorher nur erwähnt habe, oder die gar nicht vorkamen.
Nennt diesen Artikel "unkonventionell", bevor und nachdem ihr ihn gelesen habt, wenn ihr ihn mit von anderen geschrieben Previews vergleicht. Jedenfalls hoffe ich das. Ich glaube nicht, dass es das was ich geschrieben habe, mehr oder weniger "wertvoll" macht, aber einfach zu einer Alternative.
Lasst uns Anfangen. WECHSEL ZUM "AUSSENMINISTERIUMS"-SCHIRM: DIPLOMATIE
Das führt uns zum Kernpunkt, von hier werden die auswärtigen Angelegenjeiten geregelt.
Beim ersten Aufrufen lässt es dich wissen, ob irgendwelche Nachrichten reinkommen, von denen mit den man Kontakt aufgenommen hat ("Eingetroffene Nachrichten anschauen"). Wenn du Mitglied des Orion Senat bist, brauchst du keine Verbindungsrouten um mit anderen Zivilisationen zu reden: Du hast ihre Kommunikationsfrequenzen von den Verantwortlichen im Senat erhalten.
Es gibt eine ähnliche Funktion in Civilisation III, aber dort muss man normalerweise sie durch Handel oder eine erfolgreiche Forderung bekommen. Dies ist definitiv ein zeitsparender Vorteil. Aber es ist auch ein Vorteil von einer grösseren Gemeinschaft entfernt zu sein, mit den technologischen Möglichkeiten, die benötigt werden um quer in den Raum zu starten.
Die Stillen und die Nicht-So-Stillen
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Im Normalfall sind meine galaktischen Nachbarn nur daran interessiert mit mir zu sprechen, wenn ich als erster Kontakt aufgenommen habe.
Ich nahm an, dass sie nicht vorsichtig Kontakt aufnehmen wollten, da sie nicht riskieren wollten, dass ich sie ignoriere. Im Nachsicht, aber, legen sie sichtlich mehr Aufmerksamkeit und Anstrengungen in den Ausbau und Verstärkung ihrer inneren Angelegenheiten, als auf ihre Kommunikation mit der Aussenwelt.
Diesem Muster hätte ich mehr Aufmerksamkeit zollen sollen, aber das sind die Pfade-Gut und Böse-die jemand in MoO III wählen kann. Als das Spiel fortschritt versuchte ich alle meine Nachbarn individuell alle paar Züge zu kontaktieren, mit Ausnahme der Neu Orionen. Was für Typen.
Sie sind unermesslich mächtig. Sie haben mehr als 60 Schiffe unter ihrem Kommando, die ihre interstellare Heimat Orion von Anfang an verteidigen.
Verglichen damit war ich ein bedeutungsloser Fleck auf der Karte, welcher durschnittlich knapp über ein Zehntel dieser Flottengrösse verfügte. Die Neu Orionen antworteten nie, auf die mehr als ein Dutzend Kommuniqués die ich ihnen schickte, aber ich wusste, dass sie nie ein Lob oder Geschenk ablehnten welches ich ihnen sandte. Glücklicherweise waren die Eoladi und Trilianer nicht so distanziert, oder unbesonnen. Ich redete mit beiden in der achten Runde, dafür verwendete ich den "Initiere Neuen Diplomatischen Austausch"-Schalter.
Mit den Eoladi konnte ich beide Verträge abschliessen: Einen Nicht-Angriffspakt und einen Forschungs-Austausch Abkommen (Siehe Seite 6 um Einblick in eine detailierte Auflistung aller möglischen diplomatischen Optionen zu erhalten).
Wie du auf dem dazugehörigen Screenshot sehen kannst, ist der Text ihrer Antwort auf mein Angebot sehr merkwürdig. Sie "schniefen bedauernd", darüber das sie meinen Vorschlag zugestimmt haben und anschliessend "bieten [sie] demütigt ihre wärmsten Gratulationen".
Entweder diese sichtlich zerstückelte Antwort ist entweder Absicht oder ein kleinerer Bug, der in meiner Version noch nicht beseitigt ist, es brachte mich zum schmunzeln. Die Trilianer nahemn meine Absichten vorweg. Sie schlugen einen Forschungs-Austausch vor, bevor ich die Chance hatte es zu tun. Wie konnte ich ihrer "friedlichen, weinerlichen" Stimmlage widderstehen?
Die Tachidi waren meiner Einleitung gegenüber ein wenig misstrauischer. Im 30 Zug öffneten sie endlich diplomatische Kanäle zu mir; zu diesem Zeitpunkt hatten sie mich an militärischer Macht bereits beachtlich übertroffen, vielleicht dachten sie, sie könnten mein konstantes Gequassel beenden und gleichzeitig Nutzen aus ihrer besseren Position ziehen.
Sie schlugen mein Angebot eines Nichtangriffspakts (NAP) schnell aus. Ich versuchte es zwei Züge später nocheinmal- ein weniga aus Verzweiflung und aufgrund der Tatsache, dass unser erster Kontakt mehr oder weniger glatt verlaufen war- aber es wurde erneut abgelehnt. Sicher vertrauten sie mir nicht. Daraufhin schlug ich ein Forschungsabkommen vor, aber sie waren auch daran nicht interessiert. Es war klar, dass sie mich nicht mochten, was gut war: Ich würde sie auch nicht mögen {grins}. Aber ihr Status würde dafür Sorgen, dass ein Zwischenfall es nur noch schwerer machen würde, gewählter Führer des Orionsenats zu werden. Natürlich musste ich dafür erstmal nominiert werden...
Es Ist Nicht Was Du Sagts, Sondern Wie Du Es Sagst
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Wo wir gerade vom Senat sprechen, bleiben wir doch gleich dabei. Als erstes würde ich gerne über zwei zusätzliche Punkte sprechen. Der erste ist die "Betonung dieser Aktion"-Option. Ich heisse seine Präsenz mit offenen Armen willkommen. In einer Ära in der wir geschriebene Kommunikation einfacher (wenn auch nicht unbedingt effizienter) betreiben können, durch Mittel wie Faxe, E-Mails und Nachrichten-Board-Posts, eliminieren wir die Körpersprache und die Modulation unserer Stimme entsprechend der Aussage die wir machen wollen. Oft bemerken wir nicht wie wichtig diese körperlichen Gesten sind, bis eine ausschliesslich als Text vorliegende Nachricht falsch interpretiert wird.
Sogar Smilies reichen nicht aus, schon gar nicht in einem Spiel wenn man eine künstliche Intelligenz konfrontiert.
Wenn du auf eine diplomatische Botschaft eines anderen Imperiums antwortest, beachte das du mehr Optionen hats, als nur die angebotenen Bedingungen zu akzeptieren, oder ein "Gegenangebot" vorzuschlagen. Du kannst ein Angebot einfach "Ablehnen", während eine "Ausflucht" eine höflichere Taktik des Ablehnens ist als "Nicht Antworten". Bevor du auf den "Angebot Senden"-Schalter klickst, darfst du dich für eine "Betonung dieser Aktion" entscheiden.
Ich applaudiere Quicksilver, wie durch diese Einstellung Botschaften reflektieren. Da ich von Natur aus ein gutmütiger Kerl bin, entschied ich mich, nur die angebotenen freundlichen und friedlichen Emotionen zu nutzen. Ich baute auf eine Kombination von Nichtangriffspakten und Mitleid um meine Zivilisation aus allen Kämpfen herauzuhalten, da ich für selbige schlecht vorbereitet war (Siehe Teil 5 für eine Diskussion über mein einziges durchgeführtes Gefecht)
Nicht jeder antwortet einem Mr.Nice Guy freundlich. Manche setzen Freundlichkeit mit Schwäce gleich und andere sind trotzdem unehrlich. Die Sakkra, zum Beispiel, "tendieren dazu, am ehesten positiv zu antworten, wenn deine diplomatischen Einleitungen relativ unemotional, oder gar aggressiv formuliert sind." (MoO III Handbuch | Seite 102). Das ist unfraglich eine verdammt gute Sache, da kann ich nichts gegen sagen.
Für die unter euch, die genau wie ich, wissen wollen, was es exakt an Positionen unter "Betonung dieser Aktion" gibt, habe ich unten zwei Listen vorbereitet, um ihre Neugier zu befriedigen. Jede enthält sieben Knöpfe die von "grün", über "gelb" zu "rot " als farbenfroher Hinweis (und verzeiht das Wortspiel).
Um ein klassisches vom Computer inspiriertes Sprichwort zu zitieren: Was du siehst, ist was du kriegst.
- Liste 1
- Betteln
- Dringend bitten
- Vernünftig reden
- Darlegen
- Erörtern
- Erklären
- Fordern
- Liste 2
- Demütig
- Würdigend
- Freundlich
- Formal
- Kühl
- Kalt
- Beleidigend
Der Fall in jeder Liste ist das Äquivalent für den Anderen und so weiter und so fort.
Der letzte Punkt den ich, soweit es die Diplomatie angeht, diskutieren möchte sind die gegnerischen Rassen-Avatare (ein verhältnismässig kurzer Eintrag hier, das versichere ich dir).
Sie sind am Anfang dieser Dialoge animiert,a ber nach diesen einletenden Bewegungen werden sie still. Es ist schade, dass sie nicht in Bewegung bleiben, wenn die Konversation weitergeht, besonders wenn ihre Haltung sich im Laufe des Gesprächs ändert. Aber alles in allem bin ich froh, dass mehr Aufmerksamkeit auf die Engine selbst gelegt wurde, als auf solche Verzierungen.
Vielleicht kann ein Expansions-Pack neben einigen anderen Komponenten auch die Animationen der Botschafter des Orginalprogramms erweitern.
Für eine detailierte, faktische Diskussion über 1-gegen-1 Verhandlungen, siehe Absatz 1 Seite 6.
Außenministerium: Der Orion-Senat
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Dies ist das Master of Orion III Gegenstück zur UN in der realen Welt. Die Handlungsmöglichkeiten hier sind etwas eingeschränkter als auf dem Diplomatie-Schirm, aber haben ein größeres Potential, da sie nicht nur Wirkung auf einzelne sondern eine Massenwirkung haben. So wie ich dies jetzt beschreibe, gehe ich davon aus, dass man, von Beginn an, Mitglied des Senates ist, entweder durch Auswahl oder Zufall (Siehe Teil 2 um darüber mehr zu erfahren.). Sollte man erst später aufgenommen werden trifft das Folgende noch immer zu aber einiges was ich hier erzähle könnte etwas „schief“ wirken.
Wahl des Senats-Präsidenten
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Man wird eingeführt werden, als Teil der Versammlung die einen neuen Präsidenten für den Senat wählt, meist innerhalb des ersten dutzend Züge. Wenn man das erste Mal zu diesem Ereignis gerufen wird, kann das der erste Auftritt in dieser politischen Arena sein. Man sollte sein Pokerface dabei haben.
Man hat zwei Kandidaten zur Wahl, oder kann sich enthalten, falls man beide ablehnt. Der erste Kandidat in meinem Spiel kam von den Neu-Orionen und der andere vom Senauilatron Imperium. Ich stimmte für Letzteren nicht weil ich den Ersten so sehr ablehnte, sondern weil ich die Sympathie des Letzteren wollte um diplomatische und militärische Übereinkünfte mit ihm treffen zu können. Im gesamten Orion-Sektor hatte des neu-orionische Kandidat zwar mehr Stimmen, aber so ist das eben oft in politischen Fragen, es ist nicht alles so eindimensional.
Das ABC von Vorlagen und Gesetzen
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Neben dem oben beschriebenen ist das was man in und auswendig kennen sollte, die Kernfunktion des Senates. Um diese im Auge behalten zu können muss man die Gesetz- und Vorlage-Spalten beachten und den Unterschied zwischen beiden kennen. Nun wenden wir uns der ersten Aufgabe zu. Den Status jeder Vorlage kann man erkennen an dem Icon das direkt neben dem Eintrag ist und an der Farbe in der, der Name der Vorlage geschrieben ist. Grüner Text zeigt an, das die Vorlage eben erst vorgeschlagen wurde. Gelb zeigt an das man bereits darüber abgestimmt hat und wartet, dass die Abstimmung beendet wird. Roter Text schließlich zeigt an, dass die Abstimmung vorüber ist und eine Mehrheit die Vorlage entweder angenommen oder abgelehnt hat. Falls sie angenommen wurde, wird sie zum Gesetz.
Um ein etwas tieferes Verständnis darüber zu bekommen, was hier eigentlich vorgeht, ist wohl eine kleine Hintergrunddiskussion, etwas abseits der MoO3-Spielmechanik angebracht. Falls man schon mal irgendwie Kontakt hatte mit den Grundbausteinen der Gesetzgebung in einer demokratischen Regierungsform, dann sollte der Unterschied zwischen Vorlage und Gesetz bereits recht klar sein. Falls nicht oder falls man eine kleine Auffrischung braucht, sollte die kurze Besprechung unten für diesen Zweck ausreichen.
Eine Vorlage ist ein Gesetzesvorschlag über den die Repräsentanten der Mitgliedsrassen noch nicht abgestimmt haben, daher hat sie keinerlei gesetzlich bindende Kraft. Im 22ten Zug meines Spieles schlugen Kaianmoior eine Verfügung vor um das Apolytonianische Reich –Ja das ist der Name der Zivilisation die ich anführe- für seine großen Taten zu ehren. Bescheidenheit beiseite, dies ist ein gutes Beispiel für eine Vorlage. Einmal vorgeschlagen, liegt es dann an den Senatsmitgliedern darüber zu entscheiden. Wie bei den Präsidentschaftswahlen, kann man sich enthalten, wenn man dies wünscht. Andernfalls muss man mit JA oder NEIN antworten.
Ein Gesetz ist eine Vorlage die durch die Mehrheit der Senatsstimmen anerkannt wurde, das heißt nicht notwendigerweise durch die Mehrheit der Mitglieder. Das sollte man sauber unterscheiden um nicht durcheinander zu geraten. In meinem Spiel waren die Neu-Orionen unglaublich überlegen, selbst wenn sich alle anderen Rassen zusammengeschlossen hätten (nicht das, so etwas jemals passiert wäre).
Die Neu-Orionen hatten über 1000 Stimmen, während die Rasse mit der zweitgrößten Stimmzahl gerade mal 50 hatte. Mit der Unterstützung der Neu-Orionen ging die Vorlage für meine Ehrung problemlos durch. Ich nehme an sie hielten mich doch nicht für so bedeutungslos. Dies mag lediglich offiziell die Wahrheit sein, aber man nimmt was man kriegen kann. Bis auf eine, stimmten alle Mitgliedsrassen für die Vorlage, aber ich werde keine Namen nennen.
Falls und wenn Vorlagen durch sind, werden sie in der Gesetze-Spalte angezeigt, so dass man sie solang sie gültig sind, jederzeit einsehen kann. Andernfalls werden sie entfernt. Auch wenn die Wirkungsdauer eines Gesetzes überschritten ist, wird es aus der Liste genommen. Auch wenn dies wohl impliziert sein kann, will ich es doch noch einmal explizit sagen: Der Senat muss wegen so etwas nicht neu verhandeln. Das „Ehrt Apolyton“-Gesetz von dem ich vorher sprach ist mehr eine Geste als ein Gesetz. Man kann auch sagen es ist nicht mehr als ein nicht ernst zu nehmendes und wertloses Zeichen. Wie auch immer man zu derartigen Dingen stehen mag, ich werde nun einige Beispiele für konkrete Gesetze geben, die ihr Leben als Vorlagen begannen.
Das erste dieser konkreten Gesetze ist die „Diplomatische Isolation für Hithoru“. Kurz gesagt, wir –die Mitglieder des Senates- sprechen nicht mit ihnen und sie sprechen nicht mit uns. Es war das erste Gesetz das in meinem Spiel wirksam wurde und, da es keine Ablaufdatum hatte, auch nie aufgehoben wurde. Es versuchte noch nicht einmal jemand es aufheben zu lassen. Ein anderer Fall ist die „Standardisierung der Orionischen Database“, wobei alle Mitgliedsrassen in einen gemeinsamen Forschungstopf einzahlen und die Ergebnisse unter allen aufgeteilt werden.
Als letztes Beispiel um die Gesetze etwas zu verdeutlichen nenne ich das „Senats-Forschungsprogramm“. Dieses Programm erhöht den Verkaufswert, seltener Minerale um 30% und senkt die Forschungskapazitäten aller Mitgliedsimperien um 25%. Da ich mein Reich hauptsächlich auf Wirtschaft ausgerichtet war, verlor ich keine Zeit und unterstütze den Antrag mit meinem Dutzend Stimmen. Da sie bereits die Sympathie der Neu-Orionen hatte, machte meine Meinung zwar nicht mehr viel aus, aber immerhin hatte ich auch meinen Anteil daran. Ich versuche nun zu erklären, dass reines reagieren im Senat im Gegensatz zum agieren, die paar Sekunden die man dadurch spart nicht wert ist.
Einige Gedanken
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Eine Senatsabstimmung kann an einem vorbeigehen wenn man nicht daran teilnimmt, gewollt oder durch schlechte Organisation; Ja letzteres wäre nur ein anderer Ausdruck für „Du hast es vergessen“. Wie auch immer das Endergebnis ist ein Mangel an Teilnahme und wird automatisch als Enthaltung gewertet. Da die Senatsmitgliedschaft ein Privileg ist, dass entzogen werden kann, macht man eine derart teilnahmslose Haltung besser nicht zur Gewohnheit. Das bringt mich zu meinem wichtigsten Punkt in dieser Sache: Man kann beschließen ein Gesetz das einem total wiederstrebt zu ignorieren. Das kann man machen indem man den entsprechenden Button anklickt, in der Dialogbox die zu dem entsprechenden Gesetz gehört. Mein Rat: Mit dieser Möglichkeit sehr sparsam und gezielt umgehen. Wie die MoO3 Anleitung auf Seite 103 warnt: „ Diese Gesetze zu brechen wird rasch Vergeltung der anderen Senatsmitglieder nach sich ziehen.“ Falls man bei der Abstimmung über etwas nicht erscheint und das Gesetz dann darüber hinaus noch ignoriert fügt, dass dem eigenen Ansehen beträchtlichen Schaden zu. All dies hat wenig Bedeutung für diejenigen die nicht Mitglieder des Senates sind.
AUF ZUFALLSEREIGNISSE VORBEREITET SEIN
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In Teil II dieses ausgedehnten Previes hatte ich versprochen, zum "SitRep" (Situations Bericht) zurückzukehren, sofern es um "Zufallsereignisse" gehts.
Ich habe vor, dieses Versprechen einzuhalten.
"Zufallsereignisse" sind genau das was man denkt. Abhängig von der Häufigkeits-Einstellung die du für sie gewählt hast (siehe Teil II). In so ziemlich jeden MoO III-Spiel wirst du, früher oder später, auf eins stossen. Sie sind, wie ihr Name sagt, etwas was du nicht kontrollieren kannst. Sie können positiv oder negativ sein und eine direkte oder indirekte Auswirkungen haben. Ich beziehe mich erneut auf Teil II, in mehr als achtzig Spielzügen traten gerademal drei dieser Ereignisse auf. Auch wenn sie zufällig auftreten, sie bleiben nicht unbeobachtet in deinem "SitRep"-Berichten, selbst wenn du alle anderen "SitRep"-Notizen filterst. Auch die Filter sind in Teil II dieser Preview-Serie besprochen worden. Deine Innenpolitik, ein anderes bereits vorher besprochenes Element, könnte eine direkte Auswirkung auf "Zufallsereignisse" haben. Wenn Sie sehr direkt darauf einwirken, kannst du mit Recht sagen, dass du einen gewissen Einfluss darauf hattest.
Als letzte Betrachtung dieses unvohersagbaren Features, werde ich nun über die drei erwähnten "Zufallsereignisse" sprechen, die das Leben meiner Rasse beeinflussten. Chronologisch geordnet war das erste: "[Ein] legendärer Unterhalter ist in ihrem Imperium aufgetreten um die Unruhen zu senken". Wenn ich das mit einem Wort kommentieren sollte, wäre es: ausgezeichnet. Wenn ich seinen Namen preisend rufen könnte, würde ich es tun, aber sein Name erscheint nicht in der Akte. Das sie an ein sichtlich mächtigeres Imperium angrenzten, hatte einige meiner kleineren Kolonien in Panik ausbrechen lassen. Jeder Faktor, der helfen konnte die Ängste, die zu der Panik führten, aufzuwiegen, war willkommen.
Das nächste Ereignis ist eine ganz andere Geschichte "Während einer Konferenz von Wissenschaftlern, brach ein Streit über Forschungsmethoden aus. Aus dem Streit resultierten neue Ideen, die unsere Forschung erhöht haben". Mit der Ausnahme von ein oder zwei Egos, scheint kein Schaden entstanden zu sein. Zu letzt, aber nicht das Letzte: Ein dritter konstruktiver Zwischenfall: " Unsere diplomatischen Fähigkeiten haben sich verbessert. Der Grund dafür, ist ein besseres Verständnis zwischen Rassen, durch Bildungs-Reformen". Für einen verständigen Diplomaten wie mich, ist das defintiv ein Grund für eine, wenn auch leicht eingeschränkte, Feier.
Wie ich oben beschrieben habe sind nicht alle "Zufallsereignisse" positiv in hren Absichten und Auswirkungen. Es ist möglich, dass ein "Zufallsereignis" mit guten Absichten eien Bürde werden könnte, die anders nicht zustande gekommen wäre.
Das genau Gegenteil ist genauso möglich, aber die Wahrscheinlichkeit ist geringer. Wenn du der Typ bist, der die Zufälligkeit des alltäglichen Lebens ignoriert, wird dir die Präsenz der "Zufallsereignisse" vielleicht nicht gefallen. Alles was ich solchen Individuen raten kann, ist: Setzt die Häufigkeit auf: Selten. Wenn du sie andererseits liebst (oder denkst das du sie lieben wirst), dann stell die Häufigkeit so hoch du kannst.
Der folgende Absatz behandelt die Optionen, welche dir offenstehen, wenn du intergalaktischen, diplomatischen Austausch mit einem anderen Imperium in MoO3 betreibst. Um die "Abschliessenden Bemerkungen" zu den abschliessenden Bemerkungen zu springen gehe zum Ende der nächsten Seite. Wenn du darüber nachdenkst sie auszulassen, beachte das der nicht-bevor-besprochen-Punkt überschritten ist.
Anhang I: Einleitung von Verhandlungen
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Im Folgenden betrachten wir etwas tiefergehend die Optionen, die man bei Verhandlungen mit anderen galaktischen Imperien in Master of Orion III hat.
Anhang Ia: Erklärungen
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Auszug aus MoO3 Anleitung, S. 100-101
Drohung
Einem anderen Imperium zu drohen verschlechtert die Beziehungen zwischen beiden Imperien, aber es mag den anderen Überzeugen nachzugeben, ein Geschenk anzubieten oder seine Spione zurück zu rufen. Auf der anderen Seite könnte es auch das Fass zum Überlaufen bringen und sie dazu bringen Verträge zu brechen, Sanktionen zu erlassen oder direkt den Krieg zu erklären.
Sanktionen/Embargo verhängen
Das Verhängen von Sanktionen und Embargos wird das Zielimperium wirtschaftlich treffen. Der tatsächliche Effekt hängt also davon ab wie viel Handel zwischen beiden Imperien stattfindet. Generell kann man sagen das es nützlicher ist, falls das eigene Reich finanziell stabiler ist als das andere. Auch dies wird die Beziehungen zwischen beiden Reichen signifikant verschlechtern.
[Das ist genau das was mit den Hthoru geschah, wenn auch auf einer größeren Ebene durch den Senat. Siehe Seite 4 des Reviews]
Krieg erklären
Die ultimative Erklärung der Feindschaft, eine Kriegserklärung hebt alle Verträge auf und macht alle Schiffe und Kolonien des Zielimperiums zu Angriffszielen für die eigene Flotte. Man sollte immer daran denken, dass eine Kriegserklärung ernsthafte Konsequenzen haben kann, besonders wenn es den Anderen gelingt Verbündete in den Konflikt hinein zu ziehen. Die Entscheidung über eine Kriegserklärung sollte genauestens überdacht werden und man sollte die Foreign-Matrix hinzu ziehen um heraus zu finden, wer die Freunde des eigenen Feindes sind.
[Die „Foreign-Matrix“ wird in Teil 5 des Previews behandelt werden.]
Anhang Ib Verträge
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Auszug aus der MoO3-Anleitung S.101:
Nicht-Angriffs Pakt
Dieser Vertrag befiehlt allen Schiffen beider Imperien, den anderen passieren zu lassen und nicht anzugreifen es denn sie werden zuerst beschossen. Dies ist sehr nützlich falls man einen gemeinsamen Feind bekämpft und beide durch das selbe Sternensystem müssen um zu ihm zu gelangen. Es ist ebenfalls zu Beginn des Spiels sehr nützlich, wenn man noch erforscht und das eigene Militär noch nicht stark genug für einen Krieg ist. Es ist der erste Schritt zu weiterführenden Verträgen, wie Handelsabkommen.
[Siehe Seite 2 dieses Previews für Informationen über eine solche Abmachung]
Militär-Allianz
Mit der Bildung einer Militär-Allianz verspricht man das andere Imperium zu unterstützen, falls dessen Schiffe angegriffen werden und man selbst über Ressourcen im selben System verfügt.
Volle Allianz
Eine Volle Allianz bedeutet, dass beide Imperien sich so weit wie irgend möglich gegenseitig militärisch verteidigen.
Anhang Ic: Handelsabkommen
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Auszug aus der MoO3-Anleitung S.101:
Handelsabkommen
Durch die Unterzeichnung eines Handelsabkommens mit einem anderen Imperium erhöht man die AUs die beide Imperien durch Handel erhalten. Die Menge des Handels basiert auf der Größe beider Imperien. Solche Abkommen sind auf lange Sicht gewinnbringend und können die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Imperien stufenweise verbessern, allerdings sind sie zu Beginn erst einmal teuer. Ein Handelsabkommen, dass in einer finanziellen Zwangslage geschlossen wird, könnte daher mehr Schaden als Nutzen bringen. Mit der Zeit sinken jedoch die Kosten bis das Abkommen sich schließlich selbst trägt.
Wissenschaftsabkommen
Ähnlich wie das Handelsabkommen, führt ein Wissenschaftsabkommen zum Austausch von Forschungsinformationen zwischen beiden Reichen, was zu zusätzlichen Forschungspunkten für beide führt. Die Zahl an zusätzlichen Forschungspunkten, basiert auf der Größe beider Imperien. Solche Abkommen sind auf lange Sicht gewinnbringend und können die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Imperien stufenweise verbessern, allerdings sind sie zu Beginn erst einmal teuer. Man sollte also die Kosten eines solchen Abkommens genau einschätzen, bevor man sie abschließt, besonders zu Beginn des Spiels. Im Lauf der Zeit werden die Kosten des Abkommens sinken, bis schließlich ein Nutzen zu erkennen ist. [Siehe Seite 1 dieses Previews über ein solches Abkommen, dass ich abschließen konnte]
Anhang Id: Austausch
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Auszug aus der MoO3 Anleitung Seite 101-102:
Geschenk
Man kann ein Geschenk aus AUs, Planeten oder Technologie an ein anderes Imperium machen. Dies kann die Beziehungen zwischen den Imperien verbessern, abhängig vom Wert des Geschenks.
Handel
Man kann versuchen viele Verschiedene Dinge mit einem anderen Imperium zu tauschen. Technologie, Planeten und diplomatische Handlungen sind unter den Dingen die man tauschen kann.
Forderung
Man kann auch etwas für nichts von anderen Reichen fordern. Die meisten Imperien werden auf so etwas negativ reagieren, allerdings haben manche Rassen auch Respekt vor einer derart aggressiven Diplomatie.
Schlussbemerkungen
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Im Orion Sektor leben mehr als nur die in Teil 1 besprochenen Spielbaren Rassen. Viele davon sind im Spiel enthalten. Auf Seite 4 erwähnte ich die Hithoru. Sie sind keine spielbare Rassen, -was sicherlich viele als enttäuschend betrachten werden- ebenso die Neu-Orionen.
Bis zum nächsten Mal.
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Apolyton Teil 1
Apolyton Teil 2
Apolyton Teil 3
Apolyton Teil 4
Apolyton Teil 5
Apolyton Teil 6 (Seite 1)
Apolyton Teil 6 (Seite 2)
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