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#moo3planet

Bedrohung durch die Meklaner von Quocky

Der Sieg ist unser, riefen meine Männer, als die gegnerischen Meklars kurz vor Ende der Schlacht noch ein weiteres Schiff zur Invasion schickten. General Abzukl, ein grosser mechanisierter Meklar, schickte seine Spezialtruppen ins Kampfgetümmel, seine Männer mit ihren fortschrittlichen Phasorgewehren waren meinen Truppen weit überlegen und es dauerte nicht lange, bis seine Leute die Oberhand hatten. Für den Rest meiner Kämpfer und mich hieß es Rückzug, wir mussten den Planeten mit noch gut 5 mio Einwohner verlassen und uns zurückziehen.
Ich konnte mich mit meinen Ranghöchsten Offizieren und einem Gefangenen in einen Raumgleiter davonmachen. Ein Blick zurück, auf die brennenden Gebäude, die besetzten Wohnsiedlungen und die Explodierenden Fabriken, liess Wut und Rachsucht in mir aufsteigen. Späteren Berichten zu folge, überlebte keiner der 5 mio. Einwohner.
Angekommen auf dem grössten Planeten meiner Rasse, der Menschen, berichtete ich mit niedergeschlagenen Haupt unserem Herrscher Eldor von den Ereignissen. Ich erzählte mit Tränen in den Augen nichts als die Wahrheit, aber "Geh mir aus den Augen Zaldur", ist das einzige was er nach meinem 20 minütigen Bericht zu mir sagte. Meinen Herrscher enttäuscht und mit Rachsucht gefüllt, machte ich mich sofort über den Gefangenen her und wollte aus ihm rausquetschen, warum die Meklars trotz eines Friedensvertrages einen unser schwächsten Planeten angriffen. Der Gefangene wurde von unseren Henkern zu stark gefolter, war somit zu stark verletzt, als das er mir noch etwas hätte verraten können, oder wollen.
Keinesfalls wollte ich diese hinterhältige Tat ungesühnt lassen und flog ohne unserem Anführer Eldor bescheitzusagen nach Ik1, einem kleinen Außenpostenplaneten unserer Verbündeten, den Sakkra.
Ich weiss nicht was ich mir genau erhoffte, die Völker der Menschen und der Sakkra, haben erst seit 1 Jahr einen Allianzvertrag, vorher gab es 330 Jahre des kriegens und mordens zwischen unseren Völkern. Vielleicht waren meine Hoffnungen auf eine Unterstützung der Sakkra, im nun folgenden Krieg gegen die Meklars sinnlos, doch ich hatte einen Vertrauten mit hohem Rang bei den Sakkra, auf den sich alle meine Hoffnungen stützten, mein Freund Ikor.
Angekommen auf Ik1 suche ich den Wohnsitz meines Freundes auf. Als ich durch die Strassen der Stadt ging, in der Ikor lebt, fällt mir diese bedrückende Stille auf. Kein Sakkra läuft in den Gassen der Stadt, kein Raumgleiter fliegt am Himmel. Mit einem komischen Gefühl im Magen, kommen ich am Haus von Ikor an, trotz mehrfachen klingeln, läuten und klopfen, macht niemand die Pforten des Hauses auf. Das komische Gefül in mir wandelt sich nun allmählich in Angst um. Da ich nun absolut ratlos dastehe entschliesse ich mich auf meinen Heimatplaneten zurückzufliegen.
Auf dem Weg zurück mach ich die eigenartigen Feststellung, das mein Funk, sowie Radar ausgefallen sind, so bleibt mir nur die Möglichkeit, mich nach den Sternen zu richten. Da ich früher Ikor öfter besucht habe, weiss ich den Weg auswendig: Vorbei an "Hia", über "Oglea", kurz vor "Rial" abdrehen, und schon ist man da, das hat mir schon immer geholfen, wenn ich von Ikor nachhause wollte, und zu betrunken war um den Radar zu bedienen.
Als mein Heimatplanet schon in Sichtweite war, traute ich meinen Augen nicht, eine riesige Schar Raumgleiter war vor "P-7", meinem Planeten, stationiert, wider bekam ich ein beunruhigendes Gefühl, das mir riet vorsichtig zu sein. Über mehrere Umwege landete ich erstmal sicher auf dem Planeten. Hier war wirklich die Hölle los, als ich mich von meiner Wohnung, dem Regierungssitz von Eldor näherte, bemerkte ich, das ungewöhnlich viele Sakkra die Strassen entlang gingen, ein reges Treiben, das keineswegs fröhlich war. Die Menschen und Sakkra diskutierten laut auf der Strasse und öfters rannten Menschen in Tränen ausgebrochen an mir vorbei. Ich verstand gar nix mehr, hatte das was mit meiner verlorenen Schlacht gegen die Meklar zu tun ? Ich musste mein Wissen auf den neusten Stand bringen und besuchte den Regierungssitz. Der Herrscher sei nicht zu sprechen sagte die Leibgarde mir, erst nachdem ich mich als General Zaldur ausweisen konnte, liess man mich gewähren und ich setzte mich in den Konferenzraum, indem schon heftig diskutiert wurde. Zu meiner Verwunderung, waren die Oberhäupter der Sakkra anwesend. Ich setzte mich hin undversuchte zu erfahren, was der ganze Zustand hier zu bedeuten hatte.
Sakkra:"Sie haben schon Eto und K83 besetzt und sie..."
Eldor:"Ich weiss trotzdem sollten wir einen kühlen Kopf bewahren. Es gibt ..."
Sakkra:"Kühler Kopf ich glaub sie überschauhen den ernst der Lage nicht. Unser Heimatplanet Ik1 ist verseucht, wir sind euch ja sehr dankbar das ihr uns unterschlupft bietet, doch ist das doch kein Zustand"
Verseucht ? Ich war doch gerade auf Ik1 und verseucht war da doch nichts. Allerdings wäre das eine gute Erklärung für die fehlende Bevölkerung dort, und die merkwürdige Stille. Ich hörte weiter zu.
Eldor:"Ich habe auch den ernst der Lage erkannt, erst kürzlich wurde einer meiner Planeten von den Meklars eingenommen und selbst mein bester General war nicht in der Lage ihn zu retten"
Wow. Ich bin sein bester General.
Sakkra:"Was sollen wir denn nun tun, wir können doch keinen offenen Krieg riskieren, wir sind einfach nicht stark genug."
Krieg ? Was ist hier eigentlich los, warum ist Ik1 verseucht, und warum können wir zusammen nicht gegen die Meklars gewinnen ?
Eldor:"Ihr habt recht, wir sind nicht stark genug um der Bedrohung durch die Meklar standzuhalten. Wir können aber genausowenig General Abzukl's Streitkräfte passieren lassen und kampflos aufgeben. Lasst uns zusammentragen was wir wissen. Die Meklar haben nun innerhalb den letzten 6 Tagen 4 Friedensverträge gebrochen, 6 Systeme besetzt, und sogar das Volk der Klakkons unterworfen. Wisst ihr Sakkra was sie so mächtig macht ?"
Sakkra:"Unsere Spione haben berichtet, dass die Forscher der Meklars haben eine durchbrechende Entdeckung gemacht haben. Sie wissen nicht genau was es ist, nur das es sich um ein Waffensystem handelt, das sowohl in Handfeuerwaffen für den Bodenkampf, als auch in Schiffe für den Kampf im Raum eingebaut werden kann."
Eldor:"Also ist unser Ziel, so schnell wie möglich ein neues Waffensystem zu finden, da selbst wenn wir alle Ressourcen auf Forschung setzten kein erfolg rechtzeitig in Sicht wäre, müssen wir uns eben ein Waffensystem HOLEN."
Sakkra:"Was meint ihr mit Holen ?"
Eldor:"Wir fliegen nach Orion."
Ein lautes Lachen gemischt mit einem verzweifelten Weinen geht durch den Raum. Ich dachte mir das das nicht sein ernst sein kann.
Sakkra:"WAS. Ich glaub ich verstehe nicht richtig ? Niemand ist stark genug den Wächter zu besiegen, und wenn dann doch die Meklars"
Eldor:"Seit Jahrtausenden ist der Wächter zuständig für das Gleichgewicht im All. Wird eine Rasse zu stark, ist auch er gefährdet, genau das ist der Fall. Ich hoffe das wir nicht kämpfen müssen, wenn wir dem Wächter unsere Probleme vortragen."
Sakkra:"Das ist doch ein Himmelfahrtskommando, und..."
Eldor:"..und unsere einzige Chance"
Damit war die Diskusion beendet und das Ziel stand fest.
Gleich am nächsten Tag erhielt ich eine Botschaft von Eldor, in der er mir sein Vertrauen schenkt, und mich bittet das Kommando der Mission "Orion" zu leiten.
Ich nehme natürlich die Verantwortung auf mich und gleich am selben Tag stelle ich mir meine Truppe aus den besten Offizieren und Soldaten zusammen. Dazu bekomme ich noch die besten Kriegsschiffe, die die Sakkra und mein Volk haben.
Nach kurzen Schlaf werde ich am nächsten Morgen durch laute Fluggeräusche geweckt. Die Sakkra-Bevölkerung hat vorläufig ein anderen Planeten gefunden, auf dem sie sich
vorübergehend niederlassen können. Froh darüber wieder etwas mehr Ruhe zu haben, gehe ich zu meiner Einsatzstation, von der aus heute noch die Mission "Orion" starten soll. Nach letzten Instruktionen an meine Crew geht es los, Orion ist nur ca. 2 Tage entfernt, also entweder ich bin in 5 Tagen wider zurück, oder die Mission ist gescheitert, sagte ich zu Eldor, der zusehen will, wie unsere Flotte abhebt. Schon nach kurzer Flugzeit bekommen wir Probleme mit unserem Radar. Erst dachten wir er sei kaputt, da er ein haufen kleiner Punkte darstellte, die es in Wirklichkeit gar nicht zu geben schien, doch als wir die kleinen Zerstörer der Meklars sahen, war uns alles klar. Aufgehalten von einem dreistündigen Kampf, der für uns siegreich aber auch verlustreich ausging, flogen wir weiter. Am nächsten Morgen erreichten wir Orion, wir drosselten die Geschwindigkeit, bis wir uns mehr oder weniger an den Wächter heranschlichen. Als der Wächter uns bemerkte, schoss er die ersten Partikelstrahlen auf uns ab, die alleine ausreichten um weitere 3 Schiffe unserer Flotte zu zerstören. Ein extra für diese Mission angefertigter Laserstrahl machte den Wächter unbeweglich, und wir konnten uns ihm ungefährdet nähern. Meine diplomatischen Fähigkeiten, wurden ca. 4 Stunden auf die Probe gestellt, in denen ich versuchte dem Wächter unser Anliegen klarzumachen. Letztendlich waren sie ... erfolgreich. Der Wächter verrät uns das Geheimniss der mächtigen Partikelstrahlen, ich freue mich unglaublich und mache mich sofort auf den Weg zurück nach P-7. Der Rückflug verläuft ruhig und ohne Schwierigkeiten. Zuhause angekommen habe ich ein triumphalen Empfang erwartet, doch stattdessen bekomme ich nur das besorgte Gesicht von Eldor zu sehen. Ich fragte ihn was los sei:
Edlor:"Die Anteraner."
"Was ist mit den Anteranern ?"
Eldor:"Sie.." Eldor bricht in tränen aus. "... sie haben den Planeten auf dem sich die Sakkra vorübergehend niedergelassen haben vollständig zertört, keiner ... keiner hat überlebt... der Planet liegt nahe unserem System, wenn sie auch noch zu uns kommen, ist es endgültig aus.."
"O mein Gott",
ist erstmal alles was ich sagen konnte.
Ich dachte vor allem an Ikor, ob er noch lebt, oder ob er auch bei den überfallenen Sakkra dabei war. Ich konnte meine Gedanken nicht lange schweifen lassen, denn die Gefahr der Meklar rückte immer näher.
Nach langen Beratungen mit unseren Wissenschaftlern, ist es uns gelungen die Partikelstrahlen herzustellen, und sie auf unseren Schiffen zu installieren, die Forscher haben auch noch rausgefunden, das wenn man die Strahlen in Verbindung mit Todessporen, eine schreckliche Seuche auslösen können, jetzt wissen wir, was auf Ik1 passiert ist.
Berichte aus "Slid", einer kleinen Galaxie am Rande des Meklars Reiches, berichten, das die Meklar Schiffe unaufhaltsam vordringen, und eine Galaxie nach der anderen zerstören.
"Ihr müsst los. Haltet die Bedrohung auf. Zaldur, du bist mein bester Mann, ich vertraue dir, wenn du es nicht schaffst General Abzukl und der Armee der Meklar standzuhalten, dann schafft es keiner." sagte Eldor, während seine Hand af meiner Schulter lag.
Der Rest der Zeit vor dem Aufbruch verwendeten meine Offiziere und ich, die taktischen Flottenmanöver und unsere Angriffsstrategien durchzusprechen. Die Meklar besitzen zwar eine riesige Flotte, aber taktisch, reagieren sie relativ stümperhaft. Ihre Strärke sind die offenen Massenschlachten, die wir lieber vermeiden wollten. Unsere Überlegungen brachten uns auf die Idee, die grosse Armee der Meklar gleichzeitig von allen Seiten anzugreifen. Ein weiterer Vorteil dieser Strategie ist, das ihre Waffen nicht immer alle Schiffe von uns treffen können, da ihre Waffen nicht schwenkbar sind.
Nach hektischer Besprechung, gebe ich den Befehl zum Abflug. Unsere Schiffe heben von der Oberfläche ab und das gesamte, in anspannung ertarrte Volk, von P-7 schauen unserem Abflug zu.
Vier volle Flugstunden weiter beginnt unser Plan, unsere Flotte teilt sich in 5 kleinere Gruppen auf.So, hoffen wir können wir für Verwirrung und Angst beim Gegner sorgen. Ein weiterer Vorteil, der auf unserer Seite ist, ist der Überraschungseffekt. Die Meklar rechnen nie und nimmer damit, das wir es uns wagen würden sie anzugreifen.
Nur noch ca. 15 min. bis zum Feindkontakt. In meinem Schiff herrscht eine bedrückende Ruhe. Selbst meine erfahrendsten Offiziere haben einen nachdenklichen Gesichtsausdruck. Vier Minuten vor dem Überraschungsangriff, rufe ich die 4 anderen Gruppen von Schiffen, ob sie auf Position und Gefechtsbereit seien. 3 Schiffsflotten antworten, aber den Teil der Hauptflotte, den wir zu Angriff in des Gegners Rücken beordert hatten, meldete sich einfach nicht. Was sollten wir machen, der Gegner war schon auf unseren Schirmen, wir konnten keinen Rückzieher mehr machen, also gab ich den Befehl zum Angriff. Die Gruppen unserer Flotte, die von den Flanken angreifen sollten, machten gute Arbeit. Ihre neuartigen Partikelstrahler funktionierten reibungslos und sie schafften es eine Schneise in den gegnerischen Kampfverbund zu schlagen, und ihn damit zu teilen. Mein Schiff, war unter schweren Beschuss. Wir gehörten zu der Gruppe, die den Gegener von vorne attakieren wollten, so dass wir ein schönes gerades Ziel für die gegnerischen Killerwaffen boten. Die Schilde waren schon an der untersten Grenze. Die Flotte von Abzukl war zwar dank unseres starken Flankenangriff stark dezimiert worden, doch schafften sie es sich zu stabilisieren und unsere Flankenschiffe zu zerstören und zu entern. Nur noch sechs Schiffe in meinem Verband an der Hauptfront, gegen 13 Schiffe von General Abzukl, die Lage schien hoffnungslos und verloren. Unsere Schiffe explodieren eines nach dem anderen, als die starken Strahlenwaffen der Gegner wider auf uns feuerten. Ich wollte schon zur Todesrede auf unserem Schiff ausholen und meinen Leuten sagen, das sie tapfer gekämpft haben aber das wir nun doch verlieren werden, als ein Funkspruch der vermissten vierten unser Schiff erreichte.
Funkspruch:"Wir wurden von den Truppen der Sakkra aufgehalten und haben sie über unseren Plan aufgeklärt, worauf sie sich uns anschlossen"
"Sakkra?" fragte ich "ich dachte die seien ausgerottet worden".
Funkspruch:"Nicht ganz. Eine Truppe von Kampfschiffen sollte sich auf die Suche nach einen neuen Heimatplaneten machen, nachdem Ik1 von der schrecklichen Seuche heimgesucht wurde. General Ikor leitet den Verband und begleitet uns im Kampf. Wir treffen in ca. 24 Sekunden ein."
"Dem Himmel sei dank"
rief ich vor Freude über die Nachricht, dass mein Freund noch lebt und das es noch Hoffnung im Kampf gibt.
Mit der wichtigen Truppe, die den Gegner in den Rücken fallen sollte und mit der nicht zu unterschätzenden Stärke der Sakkra-Schiffe, haben wir General Abzukl in die Zange genommen. Wir feuerten aus allen Rohren und die Meklarschiffe zerfielen in Weltraumschutt, als unsere mächtigen Waffen einschlugen. Wahrscheinlich konnten wir jetzt gewinnen, aber ich blieb solange angespannt, solange es noch gegnerische Schiffe gab, die Wiederstand leisteten. Schon einmal riefen meine Männer den Sieg aus, und wir verloren in letzter Minute. General Abzukl wäre alles zuzutrauen.
Diesmal aber hatten die Meklaner kein Ass im Ärmel, mit dem sie uns in letzter Sekunde hätten schlagen können. Der Sieg ist unser riefen meine Männer, als das letzte Schiff mit General Abukl an Bord feuer fing und explodierte.
Der Sieg war diesmal wirklich unser.



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