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Der Fall eines Imperiums (Seite 4)

Kapitel 8 – Tod im All


2115, Septir-System
nahe Cora Prime

Gleißendes Licht erhellte die ewige Nacht des Alls, als die Rakete in den Sakkra-Jäger einschlug.
„Ich hab ihm seinen verdammten Arsch weggepustet. Man bin ich gut.. man bin ich..“
„Halts Maul Tyke. Wir sollen zurück auf die Argon.“
Die fünfte Jägerstaffel kehrte auf die NT Argon zurück. Johnson nahm seinen Helm ab und klemmte ihn sich unter den linken Arm. Mit der freien Hand wischte er sich das schweißnasse Haar aus dem Gesicht, als Tyke von hinten angerannt kam und sich halb auf ihn warf.
„Hast du das gesehen.. wie ich den abgeknallt hab? Hast du es gesehen?“
„Du bist und bleibst ein Vollidiot Tyke. Abgesehen davon hab ich selbst zwei erwischt.“
Tyke stieß ein geradezu hyänenartiges Lachen aus. „Wir sind die Argonauten.. verstehst du. Argon, Argonauten.. wie die aus der spanischen Sage.“
Johnson schlug ihm locker auf den Hinterkopf. „Wenn du schon einen auf Klugscheißer machst, dann richtig. Es war ne griechische Sage!“

„Captain, die fünfte Jägerstaffel ist wieder zurück, Sir.“
Captain Tsung blickte von 3D-Modell des Schlachtfeldes, welches ihm der Computer am Bildschirm zeigte, auf. „Sieht’s da draußen wirklich so gut aus, wie mir hier vorgegaukelt wird? Wir scheinen ja kaum Verluste erlitten zu haben bisher und die Hälfte der Sakkra-Flotte ist entweder schwer beschädigt oder zerstört.“
„Jawohl Sir, wir..“ Jäh wurde der Leutnant von einem Fähnrich welcher gerade ins Quartier des Captains hereingestürmt kam. „Sir, neuer Befehl vom Oberkommando!“
Tsung riss ihm den Datenchip aus der Hand. „Geben sie schon her.“
Er drehte ihn in seiner Hand, begutachtete ihn von allen Seiten, eh er ihn ins Datenlaufwerk schob. Sofort erschien der eben hereingekommene Befehl des Oberkommandos auf dem Bildschirm.
„Hm, die wollen das wir die Argon nach vorne schieben und uns mit dem Flagschiff nicht mehr hinter den eigenen Reihen wie kleine Mäuschen verstecken.“
Er wischte mit der Hand über den Bildschirm und der eben angezeigte Text verschwand.
„Leutnant, befehlen sie der Nimor und der Ayada, dass sie sich zurückziehen sollen und uns notfalls decken. Das Oberkommando will sehen was die Argon wirklich taugt.“
Der Leutnant schlug die Hacken zusammen und eilte auf die Brücke. Sofort gellten die Alarmsirenen und rotes schummriges Licht erhellte die Gänge der Argon. Mit einem Male leerten sich die Quartiere und die Aufenthaltsräume. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Stationen besetzt und das Flagschiff schob sich langsam durch die eigenen Reihen nach vorne.
Captain Tsung schnappte sich seine Jacke und begab sich ebenso (aber im Gegensatz zur restlichen Besatzung einiges langsamer und ruhiger) auf die Brücke. Durch die dicken Scheiben konnte er gut erkennen, was draußen auf dem Schlachtfeld vor sich ging.
Geradezu winzig wirkende Jäger sausten scheinbar unkontrolliert umher, erhellten das All mit ihren Ionenkanonen und Partikelwerfern. Raketen zogen farbige Schweife hinter sich her und hier und da gab es auch kleinere Explosionen, die meisten jedoch weit vorne bei den feindlichen Schiffen. Wie behäbige Pottwale schoben sich die anderen Fregatten und Kreuzer zurück um der Argon Platz zu verschaffen.
Ja, diese Flotte erfüllte ihn doch mit einem gewissen Stolz. Es war nicht die größte, nicht die stärkste Kriegsflotte, aber durchaus ein ansehnlicher Haufen.
Leutnant Chevsen wandte sich ihm zu. „Sir, die Argon ist in Feuerreichweite.“
Tsung nickte. „Plasmakanonen 1-3 feuern auf den gegnerischen Kreuzer. Nummer 4 zielt auf die leichte Fregatte.“
Ein leichtes Zittern umfing die Argon als sich alle vier Kanonen entluden. Wie eine gewaltige Flammensäule sah es aus, was aus den Rohren unterhalb des schweren Kreuzers kam, doch viel schlimmer war die Auswirkung auf den feindlichen Schiffen.
Die Fregatte, wohl nicht einmal ein Kriegs-, wohl eher nur ein Versorgungsschiff wurde mit nur einem Schuss völlig zerfetzt. Die Trümmer wirbelten durchs All und nahmen zwei kleine Jäger, welche nicht mehr ausweichen konnten, mit in den Tod.
Der Kreuzer jedoch hielt, zur Überraschung Tsungs, einiges mehr aus. Der erste Schuss traf völlig unerwartet auf ein Schutzschild und verpuffte dort regelrecht. Der Zweite entlud sich gleich danach auf dem Schutzschild, wohl aber hielt dieses der ungeheuren Kraft nicht mehr stand. Für einen Moment hüllte ein rötliches Leuchten den Kreuzer ein, eh es verschwand und eine kleine Explosion, die Überladung des Schildgenerators andeutete. Der Dritte und letzte Schuss hingegen traf und verursachte ein derart gleißendes Leuchten, dass die Crew der Argon ihren Blick abwenden mussten.
Wie Flammenzungen umfingen die Teile der Plasmaladung den gegnerischen Kreuzer. Einem Waldbrand gleich, leuchtete das Plasma auf, riss Löcher in die Außenhülle und brachte Teile des Schiffes zur Explosion.
Tsung nahm die Hand wieder runter, die eben noch seine Augen bedeckten. Während der grossteil der Crew jubelte über den „grandiosen“ Auftritt ihres Schiffes, gab er nur ein leises „Hmmm“ von sich.
„Leutnant, begleiten sie mich in mein Quartier. Steuermann.. ziehen sie die Argon wieder zurück. Nimor und Ayada sollen wieder die Spitze übernehmen.“

Kaum waren die beiden in seinem Quartier, schloss er die Tür hinter ihnen. „Leutnant.. seid wann haben die Sakkra so etwas wie Schutzschilde?“
Sofort wich das euphorische Grinsen aus dessen Gesicht. „Äh.. mir war nichts derartiges bekannt Sir, dennoch hat die Arg..“
„Vergessen sie es Chevsen.. das hier war eine schrottreife Flotte von denen, dass sag ich ihnen. Ein einziges Schiff hatte einen Schutzschildgenerator, der Rest aber nicht. Ein einziges nur.. ich sag ihnen was Chevsen. Sicher.. es war die Flotte wie wir sie erwartet hatten.. technisch rückständige Schiffe, schlechtere Waffen, keine Schilde. Die Antriebe und Manövrierfähigkeit der Jäger war der unseren unterlegen, aber das war einmal.. irgendwo da draußen sind andere, neuere Typen. Ich will, dass sie das Oberkommando benachrichtigen, die sollen wissen, dass hier etwas verdammt faul ist. Abtreten!“
Während sich der Leutnant in die Funkzentrale begab, kehrte er wieder auf die Brücke zurück.
Noch immer blitzten Raketeneinschläge auf, leuchteten Ionenstrahlen das All aus, aber bei weitem nicht mehr so intensiv wie noch vor einer Stunde. Sie hatten kaum Verluste zu beklagen und der Sieg war zum Greifen nah.
„Captain.. unbekannte Flotte nähert sich. Laut Anzeige mindestens 7 Kreuzer, 10 Fregatten und 15 leichte Fregatten. Sir, 4 davon sind.. Ichtion-Kreuzer.“ Ruckartig riss Tsung seinen Kopf in Richtung des Fähnrichs. „Ichtion? Was zum Teufel machen die Klackons hier?“
„Sir, es sieht nach einem gemischten Verband aus.. aber gut ein Drittel besteht aus Klackonschiffen und ich glaube nicht, dass sie für Verhandlungen gekommen sind.“ Abwartend, mit geradezu hilfesuchenden Augen blickte der Fähnrich zum Captain.
Tsung fuhr sich mit der rechten Hand kurz über das Gesicht und schien für einen Augenblick nachzudenken.
Klackons.. zusammen mit den Sakkra und das in einer Flottenstärke..
„Fähnrich, leiten sie den Befehl an alle Schiffe weiter:

Jeglicher Jäger soll unverzüglich an Board zurückkehren. Danach ziehen wir uns langsam zum Wurmloch zurück.“
Der junge Fähnrich nickte nur und gab den Befehl durch. Mit einem Male erloschen die Lichter. Keine Raketen, keine Explosionen.. nichts außer der Schwärze des Alls. Auf seinen Befehl hin kehrten alle Jäger zurück und der ganze Verband schob sich in Richtung des Wurmlochs. Es war keine direkte Flucht, denn dafür zog man sich zu langsam zurück. Viel mehr war es ein geordneter Abmarsch, ein Zeichen, dass man die Schlacht für dieses Mal sein lassen wollte. Den Sakkras jedoch schien es völlig egal zu sein. Sie wollten Blut sehen für das was geschehen war. Zwei Sakkra-Raumkreuzer und drei der Ichtion-Klasse nahmen die Verfolgung auf und schon bald waren sie in Schussreichweite.
Die Strahlen schwerer Laserkanonen trafen auf die Schilde der Nimor. Ein kurzes grünliches Aufleuchten nur, danach war der Spuk vorbei, die Schilde hielten. Zwar schienen die Sakkra-Kreuzer schon eines neueren Bautyps zu entsprechen, jedoch waren die Waffen noch immer die alten, uneffektiven Laserkanonen.

„Sperrfeuer vor die Nimor legen.. sollten sie näher rankommen, erleben die ihr blaues Wunder. Ich will das ihr den Kreuzer schützt!“
Während sich die ersten, kleineren Schiffe durch das sichere Wurmloch zurückzogen, feuerte die Argon mit zwei der vier Plasmakanonen zwischen die verfolgenden Kreuzer und die Nimor um eine Art unüberwindlichen Feuergürtel zu errichten. Die anderen zwei Kanonen jedoch richteten ihr Feuer auf einen der drei Ichtion-Kreuzer um deren Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Teilweise ging Tsungs Rechnung auf:
Die zwei Sakkra-Schiffe blieben zurück und lauerten wie wildgewordene Hunde, wagten sich aber nicht näher. Einer der Klackon-Kreuzer drehte unter dem Beschuss ab, jedoch blieben die anderen zwei.
Tsung kannte nur Geschichten von der Ichtion-Klasse, erlebt hatte er nie einen in Aktion. Soviel er wusste besaßen sie 6 schwere Ionenkanonen und zahlreiche Protonenrakten. Nichts was auf diese Entfernung der Nimor gefährlich werden konnte. Wovon er jedoch nichts wusste und er mit Schrecken erleben musste, war jenes Gauß-Geschütz.
Bis auf die Nimor und die Argon waren bereits alle durch das rettende Wurmloch entkommen, als die Ichtions zeigten was sie wirklich konnten. Wäre er nicht innerhalb dieses Raumschiffs gewesen, sondern außerhalb, so hätte er den ohrenbetäubenden Knall hören können, als die Geschosse die Gauß-Kanonen verließen. Mühelos durchdrangen die Projektile die Schilde der Nimor. Der vordere Teil des Schiffes, samt der Brücke wurde geradezu weggerissen vom restlichen Schiff und die Trümmer verteilten sich im All.
Tsung musste mit ansehen wie der Kreuzer Nimor mitsamt seiner 300 Mann starken Besatzung einfach auseinanderbrach. Aber nicht nur er, die ganze Crew.. alle starrten sie fassungslos auf die Trümmer der Nimor, eh die Argon den Eintritt in das Wurmloch vollzog und sie somit in Sicherheit brachte.

Kapitel 9 – Zweifelhafte Entscheidungen


2116, Sol-System
Erde

Admiral van Heyden saß in seinem Büro, genoss den morgendlichen Kaffee und lauschte dem Nachrichtenkanal. Momentan versah er seinen Dienst auf der NSS Yukon, einer Sternenbasis deren Zweck einzig und allein darin bestand, die Erde zu verteidigen.
Heute war der zweite Januar und wenn der Krieg so weiterging, würde es wohl höchstens noch sechs Monate dauern bis die Sakkra bezwungen wären.
Gerade als er sich einen weitern Schluck Kaffee gönnen wollte, piepste das Kom-Pult.
„Was gibt’s?“ raunte er in Richtung Pult. „Kann man nicht mal seinen Kaffee in Ruhe trinken?“
„Äh Sir..“ es war die Stimme des jungen Captain Dirksen. „die Argon ist aus dem Septir-System zurück und sie sollten umgehend in die Kommandozentrale, Sir“
Leise seufzend stellte er die Tasse wieder ab und machte sich auf den Weg in die Kommandozentrale. Sicher wäre es wieder belanglose Zeug, etwas, das selbst ein Leutnant entscheiden könnte.

Van Heyden warf einen Blick auf den Bildschirm. Wie erwartet war der größte Teil der Flotte zurückgekehrt. „Also.. wieso musste ich extra herkommen?“
Mit einem Male verschwand das Bild der zurückkehrenden Flotte und Tsungs gestresst wirkendes Gesicht erschien. „Sir, wir haben uns aus dem Septir-System zurückgezogen.. die Nimor ist zerstört.“
Die buschigen, grauen Augenbrauen des Admirals zogen sich sichtbar zusammen, so als müsste er über das eben gehörte nochmals nachdenken. „Die Nimor ist WAS? Captain.. sie können mir nicht erzählen, dass ein Haufen rückständiger Echsen einen Kreuzer der Ohio-Klasse zerstört.“
Ein nahestehender Fähnrich beugte sich zu ihm und flüsterte ihm leise etwas zu, doch seine anfängliche Überraschung wich einer Zornesröte.
„Ich hab den verdammten Funkspruch erhalten, dass die Sakkra nun endlich auch so etwas wie Schildtechnologie besitzen, aber das erklärt noch immer nicht warum man einen Kreuzer in einer schon gewonnen Schlacht verliert!“
Mit einem dezenten Räuspern versuchte Captain Tsung wieder die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
„Sir, es waren nicht die Sakkra.. die Nimor wurde von zwei schweren Kreuzern der Klackons vernichtet.“
Der Admiral gab nur ein missmutiges Brummen von sich, eh er antwortete. „Gut dann... kehren sie in den Raumhafen zurück. Ich werde das mit dem Oberkommando bereden. Van Heyden, ende“
Er winkte einen Fähnrich zu sich. „Fähnrich, verbinden sie mir das Oberkommando in mein Quartier und ich will nicht hören: „er duscht gerade“, oder „jetzt nicht, er liest die Zeitung“, dass interessiert mich nicht! Verstanden Fähnrich? In 2 Minuten hab ich jeden von denen auf meinem Bildschirm. Abtreten!“

Kaum war er wieder in sein Quartier zurückgekehrt, sah er auch schon die Gesichter der restlichen Admiräle auf dem Bildschirm.
„Morgen die Herren.. und die Dame.“ Er nickte Admiral Cherkova lächelnd zu. „Wie mir gerade zu Ohren gekommen ist, haben wir ein ziemliches Problem. Die Klackons scheinen sich mit den Sakkra verbündet zu haben und ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass die Klackons eine beträchtliche Streitmacht darstellen.“
Die anwesenden Admiräle nickten und John Orten (seid knapp 2 Wochen auch Mitglieds des Führungsstabs) erhob das Wort.
„Nun, es war vielleicht doch nicht die beste Idee einfach grundlos jemanden anzugreifen. Mit den richtigen Worten und wenn man Mitleid gut zu nutzen weiß, hat man bald einmal eine Handvoll Helferchen.. nicht wahr?“ Sein ganzes Gehabe und schon allein wie er die Worte betonte, machte klar, dass er von der damalige Entscheidung nichts hielt.
„John du weißt ganz genau, dass wir im Sinne des Fortschritts ein außerirdisches Versuchsobjekt brauchten. Wer könnte uns sonst den Erfolg der Telepathen garantieren?“ Jene Worte stammten von Sam Sjörnson, dem Oberbefehlshaber über das Telepathencorps.
„Stimmt.. im Vorhinein dort anklopfen und fragen ob nicht jemand von denen Versuchskaninchen spielen will für ne nette Bezahlung, wäre ja nicht möglich gewesen. Wär doch zu anstrengend, stimmts?
Gebt es doch zu.. ihr wolltet den verdammten Krieg.“
„Admiral Orten!“ Mit mahnender Stimme fuhr er dazwischen und unterbrach das kleine Streitgespräch der zwei. „Es geht hier nicht darum, weshalb dieser Krieg zustande kam, auch werden wir hier nicht über dessen Sinn diskutieren. Ich will wissen was wir wegen dem Klackon-Problem machen.. mehr nicht.“
Die raue Stimme Cherkovas erklang. „Nun Admiral.. es kann uns doch egal sein was die Klackons im Septir-System machen. Niemand kennt den genauen Standort des Sol-Systems, also weshalb die Sorgen? Und selbst wenn.. Tsungs-Flotte hier, zusammen mit dem Alpha-Verband und schlussendlich noch der Mars. Sie können uns gar nicht angreifen.. wir sitzen hier in einer Festung, während die da draußen versuchen könnten mit bloßen Fäusten unsre Mauern zu zertrümmern. Admiral van Heyden.. es kann uns nichts passieren.”
Sie machte eine kurze Pause und achtete auf die Reaktionen der anderen, die bis auf Orten (der emotionslos wie eh und je dasaß) in einem zustimmenden Nicken bestand.
„Außerdem.. wir kennen den Standort des Sakkra-Heimatsystems. Mobilisieren wir die restlichen Flotten. Nach einem kurzen Bombardement kapitulieren die bestimmt. Der Krieg wäre vorbei und die Klackons würden sich wohl wieder zurückziehen.
Noch bevor die anderen Antworten konnten, verschwand Admiral Orten vom Bildschirm und nur ein weißes Rauschen blieb über.
„Hm... wo ist der denn jetzt wieder hin? Vielleicht war es doch die falsche Entscheidung ihn in den Stand eines Admirals zu erheben.. wie ein verzogenes Kleinkind reagiert er.“ Van Heyden schüttelte sichtlich enttäuscht seinen Kopf.
„Vielleicht aber auch nur ein Sandsturm.. die werden sie auf dem Mars wohl nie in den Griff kriegen. Haben dort öfters einen Ausfall der Verbindung.“, erwiderte Sjörnson.
Van Heyden nickte. „Ja vielleicht.. aber egal. Wenn niemand etwas von ihnen dagegen einzuwenden hat, dann werde ich eine Mobilisierung der Flotte einleiten. Wär doch gelacht, wenn wir diese Echsen nicht in die Knie zwingen.“
Da keinerlei Gegenmeldungen mehr kamen, beendete er die Sitzung und leitete alles Notwendige in die Wege. In etwa drei Wochen würden die Schiffe im Sakkra-Heimatsystem eintreffen und den Krieg ein für alle mal beenden.

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