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Action Report - Chaos Avatar / AAR: The Fall of the Meklar Empire
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Dieser AAR ist ein bischen länger als ein einzelner Kampf, aber ich wollte rüberbringen, wieviel Planungstiefe und Energie notwendig ist um einen richtigen Krieg zu führen.
Mein Imperium hatte entlang eines Armes einer 2-Arm Spiralgalaxie expandiert und war auf keinerlei Wiederstand gestoßen. Der Senat interessierte mein Volk nicht. Wir waren allein in der Galaxie... bis sie kamen. Mechanische Monstrositäten, die Meklar blockierten meine weitere Expansion ins Zentrum der Galaxie. Verfluchte Finsterlinge, eines Tages würden sie den Preis für ihre Dummheit bezahlen.
Erste diplomatische Kontakte waren bestenfalls kühl. Mein Volk war bekannt für seine offene und wenig subtile Verhandlungsführung, bald war klar das Krieg unausweichlich war und so begann ich damit meine Task Forces nahe unserer neutralen Zone zu kontzentrieren, während ich zwei entferntere Wege erforschte, von denen ich hoffte sie würden um diese technologischen Schrecken herumführen.
Ein Weg war noch stärker blockiert, von der militärischen Macht der New Orions, so gab ich diesen Weg auf und sandte meine Scouts aus dem letzten Weg zu folgen, während ich eine Task Force bereit machte die Meklar Kolonien und ihre Verteidigung auszuspähen. Ein, Zwei, Drei Systeme passierte ich und stieß auf wenig bis gar keinen Wiederstand. Aber dann fand ich die Meklar Heimatwelt und meine Erkundungs-Task Force lernte eine neue Definition von Schmerz. Eines von Neun Schiffen entkam um zu berichten was geschehen war.
Meinem Geheimdienst, auch wenn er sehr schwach war schaffte es schließlich mich darüber zu informieren, dass meine Wissenschaftler, ihren in fast allen Bereichen überlegen waren. Aber als der verdammenswerte Bösewicht seine eigene Task Force aussandte um mein Mobilisierungszentrum anzugreifen, merkte ich das mir eine lebenswichtige Technologie fehlte: Punktverteidigungswaffen. Seine Raketensalven brachten Zerstörung über die friedlichen Einwohner von Enzu Prime, und nur das Können der Jäger-Piloten einiger Trägerschiffe rettete das System vor der totalen Vernichtung. Sie waren alle Helden, aber bezahlten den ultimativen Preis.
Währendessen entdeckten meine Scouts, weit entfernt, eine verschollene Kolonie meines Volkes, die bereitwillig meinem Imperium beitraten. Während der Feierlichkeiten warnten sie mich vor einer Legion Echsenähnlicher Wesen deren Schiffe den Sektor ständig patroullierten. Bald stellten diese Kreaturen, die sich selbst Sakkra nannten, dann Kommunikationsverbindungen mit mir her. Unsere Begegnungen waren eher friedlicher Natur, aber sie waren noch immer unhöflich und verachteten mein Reich. Allerdings waren sie gewillt zu reden, möglicherweise da sie selbst mit den kybernetischen Unholden im Krieg lagen, was sehr zu meinem Vorteil ausschlug. Riskanterweise bot ich ihnen die Wahl vieler verschiedener Technologien an, im Austausch für die eine Sache die ich brauchte. Die Sakkra gierig wie sie auf meine Technologie waren, akzeptierten den Handel. Jetzt war ich bereit für den Kampf.
Es nahm viele Jahre in Anspruche eine Flotte zu bauen die in der Lage war mit der Meklar-Heimatwelt fertig zu werden, aber mein Volk würde nicht ruhen bis die Galaxie von ihrer verdorbenen metallischen Präsenz befreit wäre. Tausende von AUs wurden zusätzlich für militärische Fertigung aufgewand und als ich fertig war standen sechs Task Forces bereit. Bestehend aus einem Mix aus Trägern, Raketenschiffen, und Langreichweiten-Schiffe, beschützt von brandneuen Punktverteidigungsschiffen erreichten sie das Meklar Heimatsystem.
Auch wenn wir zahlenmäßig überlegen waren, wussten meine Kapitäne doch das die Verteidigungsanlagen der Heimatwelt eine tödliche Unterstützung der Systemverteidigungs-Schiffe sein würde. Eine Armada von Schiffen erwartete uns gedeckt durch Vier Sternenbasen, sowie Jäger-, Raketen- und Strahlenwaffen-Einrichtungen. Die Schlacht würde für keinen von uns einfach werden.
Ohne Pause feuerten meine Streitkräfte Salven von Raketen auf die näherkommende Armada, während meine Trägerflotte ihre Jäger aussandte um den Planeten und seine Sternenbasen zu beschäftigen. Als Antwort feuerten die Meklar-Verbände ebenfalls ihre Raketen ab, schlauerweise direkt auf meine Trägerflotten. Ihre Salven kosteten mich 2 Träger und 2 Aufklärungsschiffe. Eins zu Null für den Feind. Aber meine Raketen waren durch überlegene Technologie verstärkt, sie drangen mit Leichtigkeit in die Meklar-Armada ein, 11 Schiffe wurden in Stücke geblasen.
Meine Jäger arbeiteten gut und hielten die mächtigen Strahlenwaffen des Planeten von den Großkampfschiffen ab, planetare Waffen verfügen über eine enorme Reichweite und Genauigkeit, sie feuern mit tödlicher Kraft. Eine weitere Raketen-Salve passierte meine Jäger und flogen direkt auf meine Träger zu. Während die Träger versuchten sich zurück zu ziehen, rückten die anderen Taskforces näher um Punktverteidigungsdeckung zu geben. Die meisten Raketen detonierten in sicherer Entfernung von den vorgesehenen Zielen, und die wenigen die durchkamen waren gerade genug um ein Schiff zu zerstören.
Die feindliche Armada und mein Langreichweiten-Task Force waren bald im gegenseitigen Feuerbereich und Energiewaffen blitzen im Nachthimmel auf. Erneut siegte überlegene Technologie gegen größere Masse und seine Railguns und Quarkcannons hatten Probleme meine Schilde zu durchdringen. Der Rest der Meklararmada ging in Flammen auf und nahm lediglich 2 meiner Schiffe mit sich ins Verderben.
Eine weitere Raketensalve von meiner Taskforce zerstörte eine Sternenbasis und beschädigte 2 weitere kritisch. Wie auch immer, meine erste Jägerwelle war ausgeschaltet und der Planet konnte seine Strahlenwaffen auf meine nahegelegene Langreichweiten-Taskforce legen. Da sie keine Zeit hatte zu fliehen flogen meine Kapitäne direkt in das feindliche Feuer und griffen an. Die zwei geschwächten Sternenbasen fielen als meine Schiffe in Ringen aus feurigem Plasma explodierten. Nur einWunder konnte sie noch retten.
Das Wunder kam in Form einer zweiten Jägerwelle und einer kleineren Langreichweiten-Taskforce. Der Planet erzitterte als seine strategischen Verteidigungswaffen zerstört wurden.
Obwohl über ein Dutzend meiner Schiffe zerstört worden war, war der Angriff erfolgreich. Die Flotte hatte ihre Aufgabe erledigt, der Rest lag nun an den Bodentruppen.
Obwohl das System gesichert war, hatten die Meklar noch immer die Kontrolle über den Planeten. Ich wollte die das die Infrastruktur und die Bevölkerung am Leben bliebe, so dass ich ihre industriellen Fertigkeiten für meine eigenen Pläne nutzen konnte. Also stand orbitales Bombardement nicht zur Debatte. Glücklicherweise hatte ich überall in meinem Imperium Marines ausgehoben um die Meklar-Bedrohung zu zerschmettern und nun folgten sie dem Ruf zu den Waffen.
Da die Heimatwelt auch am Boden stark verteidigt sein würde, stellte ich 2 Armeen ab um die Cybs zu besiegen. Es dauerte etwas die Truppen zu sammeln, die Meklar stellten ihre Produktionsfähigkeit erneut unter Beweis und versuchten ihre Verteidigungssysteme wieder aufzubauen. Glücklicherweise konnte sich die planetare Raketenbasis ohne Unterstützung durch Schiffe und Raumbasen nicht lange halten und zerstörte lediglich ein Aufklärungsschiff.
Schließlich trafen meine Truppen ein, gedeckt durch die Waffen meiner Flotte landeten sie und griffen den Feind auf der Oberfläche an. Die Herausforderung war groß, da ich den Einsatz von nuklearen, chemischen und biologischen Waffen verbot, um den Schaden an Bevölkerung und Infrastruktur zu minimieren. Auf Anraten meiner Generäle ließ ich meine Truppen in einer gestaffelten Formation angreifen.
Oh verflucht sei meine Unaufmerksamkeit, die so viele tapfere Soldaten das Leben kostete. Obwohl wir die notwendige Stärke hatten, beging ich den Fehler nicht darauf zu achten das die Meklar-Heimatwelt eine niedrige Gravitation aufwies. Es war das Verderben meiner Truppen die eher an das Leben in hoher Gravitation gewöhnt waren. Sie fielen den Waffen der mechanischen Schrecken anheim, zwar gelang es ihnen den Feind zu schwächen aber keinesfalls ihn zu schlagen. Ich brauchte eine bessere Strategie.
Seltsam genug, die Lösung kam von einem Volk das vor Dekaden in mein Reich integriert worden war. Dieses Volk war härter als meines und besser geeignet für das schwache Gravitationsfeld des Meklar-Planeten. Rasch rekrutierte ich einige Einheiten an Marines und Commando-truppen aus diesen Völkern, unterstützt von meinen erfahrensten Soldaten und einer großen Masse an Supporteinheiten, kehrten wir zurück um die Hauptstadt der Meklar einzunehmen.
Dieses mal hatten wir die besseren Truppen und das bessere Material. Ich ordnete einen direkten Frontalangriff auf meinen Feind an und wir waren siegreich. Die letzte Meklar-Milliz wurde am Ende eines 2-jährigen Bodenfeldzuges besiegt. Mit der Eroberung ihrer Hauptstadt hatte ich einen tödlichen Griff an der Kehle des Meklar-Reiches und ich wusste es war nur eine Frage der Zeit bevor sie sich alle meiner Macht beugen müssten
Der Kommodore einer meiner indirekt-Feuer (IDF) Task-Forces wurde durch Sakkra-Territorium gesendet um zu prüfen ob es dort eine Hintertür zum Meklar-Raum gab. Ich war bestrebt seine Hilfs-Kolonien auszuschalten um ihn von Einkommen, Bevölkerung und zusätzlichen Schiffsbaukapazitäten ab zu schneiden und ihn so für den finalen Schlag zu schwächen.
Die Sakkra hielten meine Schiffe nicht auf als sie friedlich die Grenze zu ihren Territorien passierte und aus Respekt bombardierte ich ihre „Baby-Kolonien“ nicht. Abgesehen davon war noch nicht die Zeit für einen zweiten Krieg... Bald war eine Sternenstraße entdeckt, die ins Herz der Meklar-Gebiete führte. Die Schiffe gingen in Kampfbereitschaft als sie in das Alanis-System eintraten.
Langstreckensensoren bestätigten die Anwesenheit von drei feindlichen Schiffen, aber der Kommodore vertraute auf die Feuerkraft seiner zehn Schiffe und rückte vor um sie abzufangen. Er startete eine Raketensalve, während der eine Träger der ihn unterstützen sollte seine Jagdgeschwader losschickte.
Zehn Raketen trafen, aber der Schaden den sie anrichteten war überraschend gering, sie durchschlugen zwar die Schilde, aber der Schaden wurde von der Panzerung aufgenommen. Das Meklar-Schiff startete einige Raketen, genug um unsere Jäger zu pulverisieren, bevor sie eine Chance zum Angriff hatten. Der Kommodore befahl der Task-Force zähneknirschend sich zurück zu ziehen, bis die nächste Ladung Raketen und Jäger einsatzbereit waren.
Kurz darauf feuerten wir eine zweite Welle und erneut schlugen unsere Raketen in ihre Panzerung, aber richteten keinerlei ernsthafte strukturelle Schäden an. Unsere Jäger schlossen die Formation und griffen an, aber die Punktverteidigung der Meklar vernichtete sie rasch und dann feuerten sie ihre nächste Raketensalve. Unsere Langstrecken-Angriffsschiffe eröffneten das Feuer, aber ihren Waffen fehlte die Genauigkeit von Punktverteidigungswaffen und nur wenige der ankommenden Projektile wurden abgefangen. Die Raketen krachten in unsere Schiffe und schwächten meine zehn Schiffe starke Task-Force auf sechs ab. Wir hatten keine Raketen mehr, die wir hätten abfeuern können, aber einige Momente der Verfolgung zeigten uns das es dem Feind wohl kaum anders ging, also drehten wir bei und gingen in den Nahkampf über.
Meine Langstrecken-Angriffsschiffe hatten den ersten Schuss, aber als wir beidrehten um Abstand zu gewinnen kam der Feind nahe genug um eine Kurzstreckensalve abzufeuern, sie vernichtete ein weiteres meiner Schiffe. Wir waren zu nahe, also drehten wir erneut bei und feuerten alle verfügbaren Waffen auf den Feind ab. Möglicherweise wäre ein Rückzug die bessere Strategie gewesen, aber wir entschieden uns bis zum Tode zu kämpfen.
Und der Tod kam. Die Kurzstreckenwaffen der Meklar verwandelte meine Task-Force in Staub, im Gegenzug nahmen wir ihnen zwei kleinere Schiffe ab, es blieb ein beschädigter leichter Kreuzer der Meklar zurück in den Trümmern meiner zerstörten Schiffe.
ENDE.
PS: Okay hier noch einige Statistiken, für diejenigen die, die Dramatik überspringen möchten
Ich: 10 Schiffe: 4IDF, 1 Träger, 4LRA, 1 Aufklärer. Außer dem Aufklärungs-Boot und dem leichten Kreuzer-Träger hatten alle Schiffe Fregatten-Größe
Sie: 3 Schiffe: 2IDF, 1SRA. Der Träger sah nach einem leichten Kreuzer aus und die IDFs waren möglicherweise Zerstörer, vielleicht Fregatten, schwer zu sagen.
Sie hatten damals bessere Panzerung und anständige Kurzstreckenwaffen, außerdem Punktverteidigung. Ich hatte keine Punktverteidigung, bessere Langstrecken-Technologie und Jäger. Raketen entschieden die Schlacht. Ein guter Treffer durch eine Welle von Raketen kann wirklich einiges bewirken.
Und die Moral von der Geschicht: besorg dir Punktverteidigung, es lohnt sich.
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