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Action Report - Chaos Avatar / AAR: New Orion Democracy

New Orion Democracy Teil 1

Jahrhunderte der Sklaverei endeten in einem Augenblick, schien es. Die Neu-Orionen erlaubten uns, den rechtmäßigen Besitzern dieses Sektors, unsere Unabhängigkeit zu genießen, unter ihren wachsamen Augen. Mit Technologie die wir von ihren Planetaren Überwachern hatten, konnten wir wieder nach den Sternen greifen. Aber alle die nahe bei Orion waren hatten sich ihnen zu beugen. Die Mrrshan und Andere hatten uns, ohne den Schatten eines Zweifels den Preis für Ungehorsam vor Augen geführt.

Wir die Nomo hatten nicht an den vorangegangenen Machtkämpfen im Orion-Sektor teilgenommen, wir waren friedlich und gaben Worten den Vorzug vor Krieg. Der Senat brachte uns die Möglichkeit diese Fähigkeiten zu nutzen um neue Verbündete zu finden und von unseren gemeinsamen Erfahrungen zu profitieren.

Aber selbst jetzt, in diesem freudigen, strahlenden Moment, erreichten uns Nachrichten die unheilvoll in die Zukunft deuteten. Zehn Rassen traten friedlich dem Senat bei, aber eine andere, die so nahe bei unsere Heimatwelt war, brachte Furcht und Schrecken in unsere Herzen. Wesen, Nein Monster Ithkul genannt, verachteten den Senat und suchten unsere Zerstörung. Sollte unsere plötzliche Freiheit so rasch vernichtet werden?

Wir hatten nicht viel Zeit uns auf den Krieg vorzubereiten. Unsere einzige Chance war Hilfe von unseren neuen Freunden zu erbitten. Der Psilon-Imperator Tionek sollte bald unser größter Verbündeter werden, denn wir waren Nachbarn im Zentrum der Galaxie, nahe Orion selbst. Tionek und ich unterschrieben mehrere Verträge über Handel und wissentschafliche Zusammenarbeit, die unseren beiden Imperien zugute kamen. Mein Botschafter bat verschieden andere Rassen um Hilfe und ein anderer Psilon, Maklosmeat, gab uns viel Unterstützung, genauso wie die Evon und Eoladi. Der Raas-Imperator, Salag, noch immer verbittert durch Jahrtausende rassistischen Hasses, erklärte uns bald den Krieg, er versuchte sogar den Senat dazu zu bringen Sanktionen und Embargos gegen uns zu erlassen. Aber seine Versuche scheiterten, hauptsächlich durch die Untätigkeit der Neu-Orionen, deren überwältigender Stimmblock jede Vorlage blockierte die nicht ihre Zustimmung fand. Ich schwor das sich dies eines Tages ändern würde.

Durch diesen Strom von Hilfe, war unser Volk in der Lage naheliegende Planeten zu entdecken und zu kolonisieren, dies brachte uns bald in Kontakt mit einer anderen Nomo-Zivilisation. Die Freude über diese Wiedervereinigung war kurz, denn sie waren selbst im Krieg mit einer Rasse insektoider Kreaturen. Auch wenn ich selbst stark unter Druck gesetzt wurde, konnte ich doch mein Brüder nicht ohne Unterstützung lassen und bot ihnen einen Technologiehandel an um ihre Kriegsanstrengungen zu unterstützen. Ihre Dankbarkeit brachte uns bald eine Allianz und kein bisschen zu früh.

In den ehrwürdigen Hallen von Orion, gelang es dem arroganten Salag den gesamten Senat dazu zu bringen meinem treuen Verbündeten Maklosmeat den Krieg zu erklären. Durch den Ausschluß des noblen Psilons vom Senat, hatte ich nicht länger Kontakt mit seinem Volk und unsere Handelsbeziehungen brachen zusammen. Ich weiß noch immer nicht ob er am Leben ist. Salag verlangte dann nach einem Embargo gegen Tionek und auch gegen mich selbst. Auch wenn die Neu-Orionen nichts gegen mich unternahmen, so waren sie doch nicht so gnädig zu Tionek. Die Psilons waren ganz klar nicht beliebt im Senat.

Es war in diesem Moment der Schwäche, als die Ithkul ihren Angriff auf meine Kolonie auf Noctua II begannen.
Das Noctua System sollte ein enorm wichtiger strategischer Punkt werden, um den Zuganz zu unserer Heimatwelt zu verteidigen und als Ausgangspunkt für unsere Expansion in den Rest des Sektors. Es würde ein Festungssystem werden, eine Werft und ein Mobilisierungszentrum.. in Zukunft. Als die Ithkul angriffen war es lediglich eine einsame Kolonie, lediglich durch einige System-Defensivschiffe verteidigt, Langstrecken-Scouts und einem Psilon-Zerstörer. Tionek hatte mich nicht allein gelassen.

Die Schlacht war zerstörerisch, aber am Ende wurden die drei Ithkul Angreifer vernichtet, zusammen mit Noctuas gesamten System-Schiffen. 2Scouts und Tioneks schwer beschädigter Zerstörer waren alles was übrig blieb. Das System brauchte neue Verteidiger, bessere Verteidiger.

Erneut trug ich meine Nöte dem Orion-Senat vor. Salag hatte seine Unverschämtheit zu weit getrieben und die anderen Orion-Mitglieder hatten sich zusammengeschlossen um ihm den Krieg zu erklären. Die Neu-Orionen stimmten, wenn auch vielleicht nur aus Gehässigkeit, zu und Salag wurde ausgestoßen. Ich hoffte ihn nie wieder zu sehen. Nachdem seine belastende Gegenwart entfernt war, entwickelten sich die Handlungen des Senats sehr viel erfreulicher und die Beziehungen zwischen mir und den anderen Rassen verbesserten sich stetig. Der Eoladi-Imperator, Kaniarim, erwies sich als besonders hilfreich indem er finanzielle Hilfe leistete. Der Evon, wenn auch freundlich, blieb zurückhaltend wenn es darum ging meinem Volk Hilfe anzubieten. Dieser war gefährlich, er müsste in Zukunft beobachtet werden.

Mit einem halben Dutzend Forschungsverträgen, überrundete meine Technologie bald die der Ithkul. Mit dem Aufbau des Noctua Systems entstanden dort auch neue Verteidigungsanlagen, bereit für den nächsten Angriff. Er kam früh genug. Mehr Ithkul-Schiffe griffen das System an, aber diesmal waren wir vorbereitet, wir zerschmetterten ihren Angriffs-Verband und erlitten selbst nur 2 Verluste. Wir waren fast bereit. Eine letzet Petition an den Senat, sich gegen die Ithkul zusammen zu schließen, wurde von den Neu-Orionen bedenkenlos abgeschmettert.

Ich versuchte mit den Ithkul zu verhandeln, aber es war vergebens sie würden meine friedlichen Angebote nicht akzeptieren. Möglicherweise war meine Vernunft ihnen so unverständlich wie mir ihre Feindseligkeit. Aber als sie eine Kolonie nahe Tioneks Territorium errichteten und eine andere nahe Ielelilinaqs Außenposten, da sah ich traurig ein das es keine andere Wahl gab. Als die Flotte bei Noctua bereit war und ein brandneuer Träger die Werft verließ gab ich den Befehl: Sie begannen den Krieg, lasst ihn uns nun beenden.

Unsere Flotte verließ Noctua ohne viel Aufsehens zu erregen. Die Soldaten die sich nun auf den Weg machten wussten das die Schlacht die vor ihnen Lag sie bis zum letzten auf die Probe stellen würde. Sie erreichten das Ithkul-Heimatsystem im GC 19220, zu kämpfen, nicht nur um uns selbst zu retten sondern auch für alle Anderen, die möglicherweise eines Tages von den Ithkul terrorisiert werden könnten.

Schlacht um Kali

Die Schlacht von Kali war, aus der Sicht unserer Historiker, unser erster Schritt auf dem Weg zu einer wahren Großmacht im Orionsektor. Aber Historiker haben häufig einen kühlen und distanzierten Blick auf die weltbewegenden Ereignisse die eine Zivilisation formen. Die Schlacht war kein einfacher Schritt, es war ein verzweifeltes, chaotisches Vorwärtsstolpern.

Wir waren zahlenmäßig und technologisch überlegen. Nur ein Narr greift mit unterlegener Kraft einen überlegenen Feind an. Aber bis wir eintrafen hatten wir keine Chance zu wissen was uns am Ende der Sternenstraße erwartete. Wir konnten nur hoffen das ihre Verteidigung nicht weiterentwickelt war als unsere eigene.

Die Schlacht über der Ithkul Heimatwelt muss ein furchteinflößender Anblick gewesen, für jene die ihr von unten zusahen. Dutzende Schiffe trafen im Kampf aufeinander, aber am Ende des Tages, trotz der Stärke ihrer planetaren Verteidigungssysteme, blickten wir siegreich auf die Überreste ihrer Flotte. Unsere Zehn verbleibenden Schiffe standen Wache über Kali II, um unsere Truppentransporter zu beschützen. Es bedurfte vieler Männer den Planeten zu sichern, aber zu guter Letzt wurden die Ithkul unterworfen und gezwungen uns zu dienen.

Es ist unmöglich es sicher zu wissen, aber diese Aktion mag gewaltige Auswirkungen für uns im Senat gehabt haben. Die anderen Rassen sahen unseren Sieg über die Ithkul gespalten, einmal Positiv, da wir eine tödliche Gefahr beseitigt hatten, einmal Negativ da wir unsere Macht und unsere Fähigkeit zur Eroberung gezeigt hatten. Der Repräsentant der Silicoiden trat von unseren Vereinbarungen zurück, kurz darauf beschlossen sie das wir eine Gefahr waren die man beseitigen müsse.

Hätten die Ithkul mir eine andere Option gelassen, als den offenen Konflikt, vielleicht hätte man derartige Feindseligkeiten vermeiden können. Aber sie blieben hart und kämpften bis zum Ende, als Tionek, Ielelilinaq und ich ihre restlichen Kolonien zerschmetterten und ihr Imperium vollkommen auslöschten. Durch diesen Sieg fühlte ich die Leere all dessen, würde es niemals Frieden geben?

Vielleicht waren nicht alle meine Anstrengungen vergebens, in den Hallen des Senates, als Guromghan der Silikoide entschieden verlangte mir den Krieg zu erklären, gelang es mir seine Argumente geschickt abzuwehren und den Senat zu überzeugen das er die Gefahr war. Über ihn wurden senatsweite Sanktionen verhängt. Auch wenn ihn dies nur noch wütender machte, so wusste ich doch das er keinerlei Hilfe durch interstellaren Handel mehr bekommen würde. Aber sein Komplize, Bumlogn, machte an seiner Stelle weiter, indem er veranlasste die Eoladi Kaniarim auszustoßen und die New Orions dazu brachte ihnen den Krieg zu erklären. Ein weiterer meiner Verbündeten war verloren.

Raum war bald heiß begehrt, der Sektor war klein und mein Imperium, Tionek’s und Ielelililaq’s überschnitten sich bald an einigen Stellen, mit wenig Platz für weitere Expansion. An einer Seite, hatte Guromghan sein eigenes Festungssystem angelegt und verhinderte Expansion dort, an einer anderen Seite grenzte Ielelililaq’s Nomo-Imperium an einen großen Tachidi-Schwarm und an der dritten zerstörte ein New Orion Schiff der Guardian-Klasse jedes Schiff das versuchte zu passieren. Ohne Raum für weiter Expansion steckten wir unsere Energien in die Verbesserung unserer Kolonien und die Stärkung unserer Kräfte. Unsere Forschungsabkommen, besonders jene mit Tionek und dem finsteren Evon Hetajini, garantierten viele wissenschaftliche Durchbrüche die das Leben besser machte für alle meine Leute. Gerüchte über ein anderes, weit entferntes, Ithkul-Imperium, als auch über ein Imperium von empfindungsfähigen Maschienen, welche andere Senatsmitglieder unter Druck setzten, machten in den Kammern des Senats die Runde. Der Cynoid-Repräsentant wollte nicht über diese Wesen sprechen, vielleicht hatten sie dort ihre eigenen Feindschaften, wie auch wir mit den Sakkra.

Die Tachidi durchbrachen rasch Ielelililaq’s Grenze und kontaktierten uns. Ihre Absichten waren einfach: Eroberung und Expansion. Auch wenn sie verhandlungsbereites waren als die Ithkul es gewesen waren, so waren sie am Ende doch nicht beeindruckt von meinem Reich und meiner Allianz mit Ielelililaq. „ Der Freund ihres Feindes war ihr Feind.“ Erneut bereitete sich mein Volk auf Krieg vor und erneut fragte ich mich was für Konsequenzen dies wohl haben mag...


Die Tachidi schienen damit zufrieden zu sein ihre Kräfte im Proxima-System aufzbauen und geduldig auf den Zeitpunkt zum zuschlagen zu warten. Eine strategische Entscheidung, die einzigen Sternenstraßen in den Tachidi Raum kamen von Proxima. Auch wenn meine Admiräle das Risiko einer Reise durch den tiefen Raum in Betracht zogen, um die Tachidi an ihren Flanken anzugeifen, entschied ich mich unsere eigenen Kräfte im angrenzenden Kismet System aufzubauen (Früher eine Ithkul Kolonie, bis sie vor langer Zeit von uns zu Asche zerbombt wurde). Ielelililaq hatte seine eigenen Verteidigungsanlagen im Taan System aufgebaut und so kontrolierten wir die beiden einzigen Zugangspunkte von Proxima in unseren Raum.

Die Cynoiden fuhren fort eine Mitgliedschaft der Tachidi im Senat vorzuschlagen; irgendwie standen sie mit den Insekten auf gutem Fuß. I stimmte gegen jede ihrer Vorlagen, wenn auch meine Stimme größtenteils irrelevant wurde, durch die Neu-Orionen, die anscheinend darauf bestanden den Senat nicht zu vergrößern. Möglicherweise erkannten sie das wir „minderen Rassen“ an Macht gewannen und dass sie die Kontrolle über die Stimmmehrheit behalten konnten wenn sie die Größe des Senats limitierten. Aber das werden wir wohl nie erfahren.

Unsere Allierten fuhren fort Waren und Wissen mit uns zu handeln, bald verbreitete sich mein Ruhm derart, dass es mir gelang mehrere talentierte Individuen dafür zu gewinnen mir als hoher Rat zu dienen. Der Psilon Abrisi lehrte uns neue Forschungsmethoden und verbesserten viele unserer Labore mit Ausrüstung und Methoden die wir uns nie hätten vorstellen können. Eine junge Elerianerin, voller Haß gegen die Neu-Orionen und alles wofür sie standen, trainierte meine Spione und Abgesandten darin einfühlsamer gegenüber anderen Rassen zu sein. Langsam verbesserten sich meine diplomatischen Beziehungen, außer den beiden Silicoiden Imperien unterstützen alle mein Imperium in der ein oder anderen Weise. Aber sie dazu zu bringen, dass sie für meine Vorschläge stimmten war eine ganz andere Sache. Zwanzig und mehr mal sprach ich persönlich vor dem Senat und versuchte die anderen Zivilisationen davon zu überzeugen was wirklich zählte. Aber meine Worte trafen meist auf taube Ohren und die Neu-Orionen lehnten meine Anfragen weiterhin ab, so sicher waren sie sich ihrer Überlegenheit.

Die Tachidi bauten eine Streitmacht im Proxima System auf, sie brachten sie langsam aber sicher ins System. Wir beobachteten das Tachidi System während wir unsere eigen Flotte aufbauten und auf den Moment zum Losschlagen warteten. Als sie ihre Hauptstadt nach Proxima 4 verlegten wussten wir das die Zeit reif war. I gab den Tachidi eine letzte Chance und bat sie den sinnlosen Konflikt aufzugeben. Aber sie waren genauso uneinsichtig wie die Ithkul es gewesen waren und mit der Sicherheit von mehr als einem Dutzend Systemen unter ihrer Kontrolle, hatten sie einen weit größeren Teil des Sektors unter Kontrolle als ich.

Der taktische Schlag den meine Admiräle ins Proxima System starteten funktionierte gut, wir lockten ihre Verteidigungsschiffe von ihrer Hauptstadt weg, stellten sie im Kampf und vernichteten sie, danach griffen wir die planetaren Verteidigungssystem an. Unsere Verluste waren trotzdem gewaltig, fast ein Drittel unserer Schiffe war in der Schlacht geblieben, wie auch viele unserer Marines, aber wir kontrolierten das System.

Wir hatten den Tachid einen Schlag versetzt, aber sie gaben nicht nach. Friede würde teuer werden und nach diesem einen Schritt begannen die Delegierten in den Korridoren des Senates über uns zu flüstern, sie verurteilten unsere „Kriegstreiberei“. Diese Arroganz, diese schiere Arroganz. Die Sillicoiden würden nicht aufhören mit Petitionen die unsere Aktionen verdammen sollten und die verschlagenen Evons nahmen den Mittelweg, weder unterstützten sie uns noch sprachen sie gegen uns. Aber während die Mitglieder des Senates mich schnitten, brachte eine neue Wendung des Schicksals uns in Kontakt mit zwei anderen Rassen, die außerhalb des Senatus Imperium Ultimum expandierten. Ioltriauem von den Imsaeis begrüßte uns freundlich und ich bemerkte die Ähnlichkeit zwischen ihm und meinem verlorenen Alliierten Kaniarim. Der Meklar-Imperator andererseits war kalt und klinisch, eine Maschine durch und durch, aber schien empfänglich für Vorschläge.

Würden sie uns helfen, wo Andere uns Hilfe versagten? Nur die Zeit würde es zeigen...

New Orion Democracy Teil 4

Auch wenn wir bei Proxima eine entscheidende Schlacht gewonnen hatten, so hatte unser Krieg gegen die Tachidi doch erst begonnen. Für die nächsten fünfzig Zyklen kämpften wir aus einer unterlegenen Position heraus. Aus Informationen die ich von Ioltriauem erhielt ging hervor, dass die Tachidi mehrere stabile Wurmlöcher genutzt hatten um sich in andere Gebiete des Orionsektors auszubreiten. Sie kontrollierten fast ein Dutzend Systeme, während ich, zu dieser Zeit, nur armselige sechs Systeme kontrollierte.

Meine Admiräle waren jahrzehntelang damit beschäftigt die Tachidischwärme anzugreifen, ihre Flotten zu vernichten und ihre Kolonien unter Kontrolle zu bringen. Unsere Marines fochten eine blutige Schlacht nach der anderen, gegen die starken Insektoidensoldaten. Stück für Stück begannen wir an Boden zu gewinnen und drängten sie zurück in ihr neues Hauptsystem Eridani. Ihre Verteidigung dort war weit stärker, als sie es in Proxima gewesen war, aber auch meine Flotte war um neue, bessere Schiffe verstärkt worden. Nach dem Fall ihres imperialen Regierungssitzes auf Eridani IV baten die Tachidi um Frieden.

Auch wenn die meisten Ressourcen meines Imperiums auf den Tachidi-Krieg verwendet worden waren, so hatte ich doch andere Fronten nicht aus dem Auge verloren. Durch die neugewonnen Kolonien, nahm meine Stimmzahl im Senat ständig zu. Die Neu-Orionen schienen noch immer unbesorgt; ihre Stimmen schmetterten alle Vorschläge die ich im Senat machte ab und die anderen Rassen waren zu sehr mit ihren eigenen Konflikten beschäftigt, als das sie sich um meine politischen Aktivitäten gekümmert hätten. Sie schienen meinen Wunsch den Senat zu reformieren überhaupt nicht zu beachten. Wie falsch es war das anzunehmen...

Die letzte Schlacht die ich wagen musste war gegen Guromghans Festungssystem in Laan, das unsere Expansion in den ersten Quadranten des Orionsektors verhinderte. Meine Admiräle beließen einige Task-Forces im Tachidiraum um sich um einige Sicherheitsfragen zu kümmern und verlagerten die Masse der Flotte nach Urna, an der Grenze zu Guromghans Territorium. Unsere Spione wurden entsandt um Informationen zu sammeln und das Imperium des Silicoiden ein wenig aufzuweichen, sie stießen allerdings auf starken Wiederstand und konnten nur minimale Erfolge verzeichnen. Sein Botschafter ließ sich nicht erweichen, nicht einmal als ich ihm Technologien anbot, ohne Gegenleistungen zu fordern. Es schien als würde der Krieg niemals enden... aber das brachte mich nicht aus der Ruhe. Noch einmal machten sich meine Raumschiffe bereit, einen Krieg zu beenden den unsere galaktischen Nachbarn begonnen hatten.

Diese Schlacht war nicht wie jene die wir zuvor ausgefochten hatten, die Silicoiden hatten viel gelernt und waren technologisch fortgeschrittener als alle Feinde denen wir bisher begegnet waren. Außerdem hatten sie Zeit gehabt Laan bis zum äußersten zu befestigen, sechs Sternenbasen standen Wache im Orbit über ihrer einzelnen Kolonie und eine Armada von Systemschiffe wartete mit ihnen. Auf dem Planeten selbst befanden sich eine Menge Strahlenwaffen, Raketenbasen und Jägerbasen. Als unsere fünf Flotten zum Angriff eintrafen, waren die Silicoiden wirklich bereit zum Kampf.

Die Schlacht war lang und teuer, aber zuletzt waren wir erfolgreich. Unsere Panzerdivisionen landeten und sicherten die kritischen Sektoren des Planeten. Laan wurde in unser Reich integriert. Tionek und Ielelilinaq wussten beide meine Taten zu würdigen, denn sie eröffneten auch ihnen Raum zur Expansion. Wir drei kontrollierten gemeinsam den zweiten Quadranten des Orionsektors.

Der Senat schien ziemlich neutral zu meiner Invasion auf Laan zu stehen. Da Guromghan sich fast alle Mitglieder des Senats zu Feinden gemacht hatte, drückten sie ein Auge zu was meine „Kriegstreiberei“ anging. Aber sie vergaßen es nicht. Ich lag falsch als ich dies dachte.

Mit so vielen neuen Kolonien unter meiner Kontrolle wuchs meine Stimmenzahl im Senat langsam aber sicher. Ich beobachtete die Stimmenverhältnisse sehr genau und wartete auf den Tag an dem ich die Neu-Orionen in ihrem eigenen Spiel würde schlagen können. Im GC19373 kam dieser Tag schließlich und ich betrat den Senat mit neuer Energie und Hoffnung.

Und dann brach die Hölle los.

Das Ende

Okay, das is jetzt der letzte Teil des AAR. Ja den alten, den ich vor Ewigkeiten angefangen habe. Also es sind die üblichen Einschränkungen zu machen, außerdem basiert dies hier auf einer älteren Version, also wären vielleicht einige Dinge anders gelaufen, in einer neueren, besseren Fassung.

Der Senat berechnete meine Stimmen. Ich hatte drei mehr als die Neu-Orionen. Ihre Untätigkeit überraschte mich, aber nicht so sehr, wie dass was als nächstes passierte.

Maklosomeat und Ielelilinaq bedrohten mich. Sie bedrohten MICH! Waren sie so eifersüchtig auf meine neugewonnene Macht, dass sie sich so plötzlich gegen mich wandten? Verdammt sollen sie beide sein. Ich würde nicht zulassen, dass sie mir im Weg standen, bei meinem Plan die Neu-Orionen von ihrem Thron zu stürzen.

Aber die Hindernisse waren noch lange nicht aus dem Weg. Erneut sammelten sich die Reste der Tachidi und stellten eine Bedrohung dar, die rasch vernichtet werden musste. Ich war erschöpft und erschreckt darüber wie viel Krieg mein Volk ertragen musste, in dieser „neuen galaktischen Ordnung“. Ich schüttelte meinen Kopf darüber, während ich meine Wachflotte durch ein Wurmloch sandte, gegen die letzte Bastion der Tachidi.

Und dann, nur einen Moment später, rebellierte Ielelilinaq gegen meine Autorität. Mein eigener verlorener Bruder, verdammte meine Politik und sammelte sein Volk für den Krieg gegen mich. Da viele System unter unserer gemeinsamen Kontrolle standen, ein großer Teil meiner Verteidigungsflotte im Tachidiraum war und Maklosomeat seine Schiffe ins Laan-System sandte, sah ich große Schwierigkeiten auf mich zukommen. Ich sah mich der Möglichkeit eines Dreifrontenkrieges gegenüber, von denen eine anscheinend fast vollkommen innerhalb meiner eigenen Grenzen lag. Meine gut funktionierende Kriegsmaschinerie begann zum Leben zu erwachen und meine Truppen erhielten ihre Befehle: Verteidigt das Imperium.

In Kali vernichteten Ielelilinaqs Systemschiffe meine planetaren Verteidigungssysteme und ließen Feuer auf mein Volk hinabregnen. Meine TaskForces eilten von Noctua heran um den Feind anzugreifen, aber nicht bevor eine meiner Kolonien zerstört war. In seinem eigenen Heimatsystem gelang es meiner einzelnen Kolonie dort jedoch dem Angriff seiner Systemschiffe zu wiederstehen. Die Kolonie war lange auf so einen Fall vorbereitet worden und verfügte über viele Orbitalbasen. Das System blieb ohne Schiffe zurück und beheimatete lediglich noch einige gut verteidigte Planeten. Ich würde dorthin zurückkehren wenn ich soweit war.

Tionek trat an meiner Seite in den Krieg gegen meine verräterischen Brüder ein und vertrieb sie aus einem nahegelegenen System. Allerdings wurden seine Streitkräfte geschlagen, als Maklosomeat schließlich Laan erreichte und Tioneks schwache Kolonien dort angriff. Ich hatte nicht die Kräfte sie zu decken. Aber ich sandte eine Flotte aus die Sternenstraße die zu Tioneks Heimatwelt führte zu bewachen, um Ielelilinaq den Zugang zum Regierungssitz meines Verbündeten zu verwehren.

Weit entfernt ging die Tachidiflotte in Flammen auf, aber die Schlacht kostete mich viel. Von über zwei Dutzend Schiffen, die ausgesandt worden waren um den Krieg zu beenden, kehrten nur drei Heim. Nicht so viele wie ich mir gewünscht hätte, oder gebraucht hätte. Aber die Tachidi waren nicht mehr, ihre letzten Außenposten waren vernichtet, ihre letzten Kolonien von meinen Truppen besetzt. Der Befehlshaber des Schwarms Vziixtre wurde in Ketten vor mich gebracht. Ein Krieg war beendet, blieben zwei.

Während dieser Mehrfrontenkrieg, den Sektor in Feuer tauchte, gelang es meinen Abgesandten den Senat auf ihre Seite zu bringen. Sie arbeiteten verzweifelt daran, die Neu-Orionen in ihrem eigenen Spiel zu schlagen, bevor sie zuschlagen konnten. Tionek und Ioltriaurem (der wenige Zyklen zuvor für den Senat nominiert worden war.) unterstützten meine Vorschläge, selbst als ich den Senat überzeugte seinen Krieg gegen Maklosmeat zu beenden. Diese Tat veranlasste den ehrwürdigen Psilon seine Position zu überdenken und wir vereinbarten eine Einstellung der Kampfhandlungen. Zweiter Krieg beendet, einer übrig.

Ielelilinaq und ich kämpften 15 Zyklen. Auch wenn er tapfer kämpfte, so war er am Ende doch nicht in der Lage gegen meine breitere technologische Basis anzukommen. Es war schon ironisch das ich so viele Entdeckungen mit ihm gehandelt hatte, die er dann gegen mich benutzt hatte. Aber ich wusste es besser, als alles mit ihm zu teilen. Von diesem Tage an diente sein Volk mir. Dritter Krieg beendet und doch gab es noch immer keinen Frieden.

Maklosomeat begann ein großes Heulen und Jammern über meine Assimilation von Ielelilinaqs Imperium, aber meine einstmals idealistische Natur war verhärtet von Jahrhunderten des Krieges. Die Tatsache das er die Feindseligkeiten wieder aufnahm, erlaubte mir einfach nur meine Energien zu fokussieren. Guromgahns Heimatsystem lag im Weg, es wurde ein Opfer der Notwendigkeiten. Mehr Kolonien, mehr Bevölkerung, mehr Stimmen, nichts anderes zählte.

Nach langer Zeit, kam im GZ 19407 der Moment auf den ich so lange gewartet hatte. Der Senat traf sich um einen neuen Präsidenten zu wählen und ich trat an gegen die uralte Herrschaft der Neu-Orionen. Mit meinem großen Stimmblock und ausreichend Unterstützung durch meine Verbündeten, setzte ich sie ab und übernahm meinen Sitz im Herzen des Senats. Ich war zum neuen Master of Orion geworden.

Das wars. Ende des Spiels, ende der Geschichte. Diese Nachricht wird sich in fünf Sekunden selbst zerstören.



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