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Die Spionage
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Das System der Spionage ist bei den Veränderungen der letzten Zeit weitgehend verschont
geblieben. Folgende Veränderungen wurden vorgenommen:
Es gibt jetzt nur noch einen Spiontyp, der jedoch weiterhin auf unterschiedliche Missionen ausgesandt werden kann. Diese Missionstypen ähneln denen zuvor, z. B. ist die Aufgabe des Spions, Technologie zu stehlen, Leader zu ermorden, Forschungsprojekte zu sabotieren, Gebäude zu zerstören oder durch Negativpropaganda die Moral der Bevölkerung eines Planeten zu senken. Möglicherweise wird es auch einen Missionstyp geben, der das Stehlen von Sternkarten beinhaltet (d. h., der dem Ziel bekannte Star Lanes aufdeckt). Im Grunde genommen ist nur ein Missionstyp aus dem Umfang genommen worden, und zwar der, welcher Spione anwies, Informationen über die ausgewählte Rasse einzuholen; diese Informationen erwiesen sich jedoch als nicht besonders wertvoll, daher die Kürzung.
Näher beschrieben hat Cory Nelson den Missionstyp "Technologiespionage". Dabei hebt er hervor, dass ein Spion leichter "gewöhnliche" Technologie als die neusten Entwicklungen des Ziels stehlen kann. Darüber hinaus kann "theorethische" Technologie nicht gestohlen werden, wobei theoretische Technologie wahrscheinlich nicht abgeschlossene Forschungsprojekte bezeichnet.
Spionage in Master Of Orion 3 wird in 2 Ebenen unterteilt: aktiv und passiv.
Passive Spionage
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Passive Spionage steht für die Informationen, die ein Imperium automatisch bekommt, ohne sich um diese bemühen zu müssen.
Eine passive Informationsquelle ist etabliert, legitim und immer erreichbar. Aus passiven Quellen bekommt das Imperium einen stetigen Nachschub an Nachrichten (im Spiel also jede Runde). Das Spiel unterscheidet zwischen drei Arten der passiven Spionage: Nachbarkolonien, Diplomatie (z.B. Orion Senat) und Kooperation mit fremden Geheimdiensten.
Bei Nachbarkolonien und Diplomatie wird in 3 "intercourse levels" aufgeteilt, Kooperation mit fremden Geheimdiensten bedeutet einfach das Teilen sämtlicher Informationen.
Nachbarkolonien:
1) Aneinander angrenzende Imperien
2) Imperien, die sich ein Sternensystem teilen
3) Imperien mit Handelsvertrag
Diplomatie:
1) Der einfache Kontakt, entweder durch den Orion Senat oder durch Raumfahrt
2) Imperien, die gegenseitig Botschaften eingerichtet haben
3) Imperien die irgendeine Art von Vertrag abgeschlossen haben
Generell kann man sagen, dass passive Spionage Dinge umfasst, die sich sowieso nicht verbergen lassen, wie Bevölkerungszahl, Kolonie- und Außenpostenpositionen, große wirtschaftliche Aktivitäten etc.
Aktive Spionage
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Aktive Spionage bedeutet den Einsatz von Spionen mit allem was dazugehört (Maulwürfe, Attentäter, Terroristen...). Spione werden immer verdeckt und gezielt eingesetzt, sie sind entweder aktiv oder inaktiv und können auch zurückgezogen werden.
AUSBILDUNG VON SPIONEN
Agenten werden durch den Spieler gebaut. Es gibt nur einen Spiontyp, der auf unterschiedliche Missionen ausgesandt werden kann. Missionstypen werden weiter unten erläutert. Wer Agenten nur auf seinem Heimatplaneten ausbildet erhält eine relativ kleine Anzahl an Agenten, dafür sind diese jedoch sehr loyal. Je mehr Kolonien Agenten ausbilden können, desto höher wird die Anzahl neür Agenten, jedoch wird deren Loyalität immer geringer. Agenten können unterschiedlich gut ausgebildet werden, und zwar in 3 Stufen. Je besser das Training ist, desto höher sind auch die Kosten. Jede Stufe fügt eine zufällig ausgewählte Spezialfähigkeit hinzu (Chiffrierer, Fälscher...). Diese Spezialfähigkeiten unterstützen auch eine ganze Gruppe von Spionen im Feindesland, dürften also besonders effektiv sein.
EINSATZ UND ZIELDEFINITION DER SPIONE
Fertig ausgebildete Agenten müssen die Grenze passieren um eingesetzt zu werden. Dann arbeiten sie selbstständig. Zu diesem Zeitpunkt kann man nur noch die Risikobereitschaft der Agenten bestimmen, wobei ein höheres Risiko bedeutet wichtigere Ziele in Angriff zu nehmen. Dadurch wird allerdings der Agent möglicherweise schneller erkannt. Die Suche der Staatspolizei nach Spionen wird jede Runde berechnet. Welche Ziele ein Spion angreift wird vor dem Passieren der Grenze festgelegt und lässt sich über 3 Punkte beeinflussen:
- seinen Missionsanweisungen ("mission type")
Missionstypen sind z. B. Technologien stehlen, Leader ermorden, Forschungsprojekte sabotieren, Gebäude zerstören oder Negativpropaganda beim Feind betreiben, um seine Bevölkerung rebellisch zu machen. Möglicherweise wird es auch einen Missionstyp geben, der das Stehlen von Sternkarten beinhaltet, d. h., der dem Gegner bekannte Star Lanes aufdeckt.
- seinem Einsatzgebiet ("first circle")
Einsatzgebiete sind vorraussichtlich Militär, Sozialstruktur, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Durch das Einsatzgebiet weiss ein Spion, in welchem Bereich er seine Missionsanweisungen ausführen soll.
- seinen Hobbies/Spezialfähigkeiten ("second circle")
Als Beispiele wurden hier Bandit, Sportlichkeit und Verbindung zu Kriminellen in einem Chat mit Alan Emrich aufgeführt. Diese Spezialfähigkeiten haben unterschiedliche (positive) Effekte und können einer gesamten Gruppe von Spionen im Feindesland helfen.
Ein Beispiel für die Kombination dieser Fähigkeiten: Ein Spion, der als Missionsanweisung "Gebäude zerstören", als Einsatzgebiet "Wissenschaft" und als Spezialfähigkeit "Kontakt zu Kriminellen" besitzt, wird z. B. eine Bande von Kriminellen anheürn, die ihm schliesslich unterstützen ein Research Lab zu zerstören.
Der Chef der Geheimdienstes
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Auch im Bereich der Spionage muss natürlich bedacht werden, dass Master Of Orion 3 auf einem Führersystem aufbaut und zuständig für die Ausbildung und den Einsatz der Angenten ist der Leiter des Geheimdienstes. Er wird die aktuellen diplomatischen Beziehungen berücksichtigen (z.B. im Kriegsfall Sabotageakte bei höchstem Risiko anordnen oder in Friedenszeiten lieber auf Nummer sicher gehen), nach Vorteilen einer anderen Rasse suchen (z.B. Industrieanlagen von produktiven Völkern ausspionieren) und Prioritäten in sensiblen Bereichen wie Forschung und Militär setzen.
Dies ist das Grobkonzept der Spionage in Master Of Orion 3 und wird natürlich noch verfeinert und ausbalanciert werden.
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