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Die Story Teil 8

Die Eroberung des Sol Systems

18062 legten die Antaraner eine Pause ein, um sich für den Angriff auf das Hauptziel ihrer Rache zu sammeln.
Das Sol System hatte den wohl verdienten Ruf einer gigantischen Festung, denn viele Völker hatten irgendwann in der Geschichte versucht es zu erobern.

Die Systemverteidigung stand unter dem Kommando von Escobar da Varga, dem Enkel des berühmten Admirals.
Obwohl er nicht ganz so talentiert war wie seine legendäre Vorfahrin, war er doch ein kompetenter Kommandeur der wusste welche Bedeutung seiner Stellung zukam.

Der finale Angriff begann in den späten 18063‘ern.
Die Antaraner verfügten praktisch über das gesamte wirtschaftliche Potential des Sektors, während die Menschen nur noch ihr einzelnes Heimatsystem besaßen.
Als erstes wurde Sol mit automatischen Drohen überflutet.
Sie konnten schnell und billig produziert werden, und beschäftigten die terranische Verteidigung.
Über zwei Zyklen lang fuhren die Antaraner fort Drohnen in das System zu schicken, bis die ersten die Verteidigungsringe durchbrochen hatten, und wichtige Ziele trafen.
Nun war es Zeit für den letzten Schritt zu ihrer Rache.

Den Terranern blieben nur wenige Minuten der Vorbereitung als die antaranische Flotte angriff.
Die äußeren Kolonien und Stationen wurden ohne Gnade überrannt.
Die terranische Flotte versuchte die Antaraner beim Jupiter aufzuhalten, scheiterte jedoch.
Wie seine Vorfahrin gab da Varga sein Leben, jedoch diesmal ohne Erfolg.

Der Erde wurde als einzigem Planeten im Sol System die Kapitulation angeboten, welche die Bevölkerung, führer- und verteidigungslos, akzeptierte.

Die Eroberung des Orion Sektors war damit abgeschlossen.

Das Dunkle Zeitalter Orions

Als der Krieg beendet war, begann das Dunkle Zeitalter.
Die Antaraner gründeten ihre Sektorregierung auf Orion selbst. Aus Sorge um eventuelle spätere Rivalen, unterbanden sie jedes Bestreben der Orion Völker sich zu entwickeln.

Geschichtliche Anmerkung:

Hieraus entstand die Gewohnheit, die antaranische Politik als Singularitätspolitik zu bezeichnen, alles wird hineingezogen, aber nichts kommt heraus.

Die Besatzung

Die Antaraner erhielten einige Spezies am Leben, um weitere Studien an ihnen vornehmen zu können.
Die Ichthytosianer und Etherianer hatten sich als weitaus bessere Kämpfer herausgestellt, als die Antaraner berechnet hatten, deshalb wurden sie ausführlich unter dem Mikroskop untersucht. Auch die technisch hochentwickelten Evon interessierten die Antaraner, da dieses Volk keine bekannten Anzeichen einer genetischen Manipulation enthielt.
Ebenfalls einige Exemplare anderer Orion Völker wurden am Leben erhalten, da sich die Antaraner überzeugen wollten, dass auch wirklich alle Orionen, und deren Nachkommen, vernichtet waren.
Trotz der antaranische Genauigkeit kann man davon ausgehen das noch immer unbekannte geschichtliche Geheimnisse im genetischen Material der Orion Völker lagern.

Die unglücklichen Rassen die für die Antaraner ohne Interesse waren, wurden auf jeweils einen einzelnen Planeten umgesiedelt, um dort ein Leben unter Bewachung zu führen.

Schließlich erlagen die Antaraner wieder der Versuchung der genetischen Manipulation und führten, in den nächsten 1000 Zyklen, unzählige davon an allen Rassen des Orion Sektors durch.
Diese einstmals stolzen Völker würden nie wieder die selben sein.

Der Zusammenbruch der Hegemonie

Im Jahr 19090 brach die antaranische Hegemonie zusammen.
Es war damals weitgehend unbekannt warum dies geschah, man schloss aber die Beteiligung eines äußeren Faktors aus.
Die wenigen Aufzeichnungen besagten, das der Großteil ihrer Bevölkerung einfach verschwand.
Dieses Verschwinden breitete sich wie eine Krankheit aus, und reduzierte die antaranische Bevölkerung enorm.
Selbst die überlebenden Antaraner hatten nur unzureichende Information was wirklich geschah.

Das Antaranische Mysterium

Leben hat immer das Bestreben den Kreislauf zu vollenden. Dies passierte auch im Fall der Antaraner.
Es war Ironie des Schicksals, dass die Antaraner, nachdem sie Jahrtausende an anderen Rassen experimentiert hatten, nun ihre eigenen Gene veränderten.
Den das war der Grund warum sie sich in Wesen aus purer Energie verwandelten.
Vielleicht glaubten sie nachdem sie solange Götter gespielt hatten, das sie wirklich welche waren.
Das Ergebnis war schlussendlich, das sie die Grenzen des Körperlichen überschritten.

Die Errungenschaft war eigentlich ein Projekt, welches die antaranische Regierung im Geheimen durchführte.
Aber einige übereifrige Wissenschaftler waren der Meinung, es der antaranischen Öffentlichkeit zeigen zu müssen.
Als dies geschah, entstand eine Bewegung der „Reinigung“, die große Teile der Antaraner unter sich vereinte.
Obwohl die Regierung versuchte dies zu unterbinden, wurden die nun schon religiösen Praktiken der Bewegung weiterhin praktiziert.
Diese Ereignisse sorgten für eine Veränderung der Antaranischen Gesellschaft wie es noch keine gegeben hatte.

Lange bevor der größere Teil der Antaraner sich „auflöste“ waren schon die Stärksten und Klügsten gegangen, aber es dauerte nicht lange und Antaraner jedweder Stellung folgten ihnen.

Die Ära eines neuen Meisters von Orion bricht an

Während die antaranische Gesellschaft verschwand, wurde eine Politik betrieben die das Auslöschen aller verbleibenden Teile der antaranischen Zivilisation zum Ziel hatte, auf das niemand ihnen je folgen könne.
Alle Geheimnisse der Antaraner wurden systematisch ausgelöscht.
Ihrer alten Natur folgend betrieben die Antaraner ihre „Singularitätspolitik“ aber bis zum Ende.

Das Ende der antaranischen Herrschaft

19098 wurde der Orion Senat wiedergegründet, damit erzeugten die Antaraner die Illusion der Veränderung von brutalen Tyrannen zu aufgeschlossenen Führern.
Natürlich wurden nicht alle Rassen eingeladen, dem neuem Senat beizutreten. Nur den Völkern, die am nächsten bei Orion lebten wurde die Mitgliedschaft angeboten. Die anderen Rassen in den Randbezirken der Galaxis wurden sich selbst überlassen.

Das erstem Mal seit einem Jahrtausend wurde die Senatskammer wieder geöffnet.
Viele der eingeladenen Völker waren so auf eine neue Zukunft bedacht, das sie bereit waren, die Vergangenheit ruhen zu lassen.
Aber nicht jeder konnte die Grausamkeiten der Antaraner vergessen.

Es war ein historischer Moment, als sich im Jahr 19098 die Mitglieder des Neuen Senats trafen.
Die antaranische Präsenz war überall gegenwärtig. Da sie die Wachen und, besonders wichtig, den Präsidenten des Senats stellten.
Das selbstgefällige Verhalten der Antaraner stand in starkem Kontrast zu dem Bild einer großen Veränderung, trotzdem brachten die eingeladenen Völker große Hoffnungen mit.

Nach Jahrhunderten der von den Antaranern verursachten Isolation, trafen die Vertreter der Völker das erste Mal wieder aufeinander.
Während sich dieses Wiedersehen vor ihren Augen abspielte, blieben die Antaraner im Hintergrund, und griffen nur ein wenn es ihre Interessen verlangten.

Als die obligatorischen Rituale beendet waren hatte jedes Volk die Chance, sein Wort an die Versammlung zu richten. Die Antaraner nahmen das Recht in Anspruch, als Letzte zu sprechen.



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