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Die Story Teil 6

Das Finale : Der Zweite Orion Antaras Krieg

Wiedereinmal waren es die Menschen die die Völker des Orion Sektor zusammenführten.
Komandeurin der „Vereinigten Orion Flotte“ wurde Admiral Estrellita da Varga, sie wurde vom Orion Rat einstimmig zur Leiterin der wartenden Aufgaben gewählt.

Die erste Phase war das Sammeln der besten Schiffe aller Völker, damit diese den Orion Wächter ausschalten konnten um den Weg zu den Geheimnissen die er bewachte einzuebnen.
Wie der Fund der Psilons gezeigt hatte gab es unglaubliche Technologien zu entdecken.
Es war ein Wagnis darauf zu vertrauen, dass die Antaraner weiterhin bei kleinen Überfällen blieben, auch der Verlust eines großen Teils ihrer militärischen Kraft war ein Risiko für die Völker, aber gleichzeitig war es die Chance die Technologie zu erlangen die nötig wäre um die Antaraner zu besiegen.
Die Zeit war gekommen den ersten Schritt zu tun, die Konfrontation mit dem Wächter.

Es würde keine leichte Aufgabe sein, da Varga musste die Schiffe ihrer Flotte nicht nur dem Feuer des Wächters aussetzten, sie hatte auch keine Information über möglicher Verteidigungsanlagen auf Orion selbst.
Trotz allem wurde die Vereinte Orion Flotte im Vox System gesammelt, welches am nächsten an der uralten Heimat der Orionen lag.

Über 85 Schiffe, darunter auch ein halbes Dutzend der neuen Todessterne der Punisher Klasse, wagten den Sprung in das Orion System. Sie wurden praktisch sofort entdeckt, und der Wächter setzte sich in Bewegung, um die Bedrohung zu vernichten.
Als die beiden Parteien sich einander näherten, feuerte die vereinte Flotte eine große Anzahl Raketen ab, in der Hoffnung den Kampf so frühzeitig entscheiden zu können.
Diese Hoffnung wurde zunichte gemacht, als die Raketen an einem der Verteidigunssysteme des Wächters wirkungslos explodierten. Auch eine zweite Salve blieb ergebnislos.
Admiral da Varga befahl allen Schiffen sich dem Wächter zu nähern, um ihn direkt anzugreifen.

Die wirkliche Stärke des Wächters wurde bald offensichtlich. Die kleineren Schiffe der Flotte waren kaum in der Lage den Schilden Schaden zuzufügen, und eine unbekannte Waffe des Wächters sorgte für hunderte von Toten auf getroffenen Schiffen.
Die Flotte kämpfte weiter, und die größeren Schiffe fuhren fort die Schilde des Wächters zu bombardieren, bis sie kurz vor dem Zusammenbruch standen.
Doch damit war nur ein Teil der Aufgabe erfüllt, denn es war immer noch erforderlich, die Panzerung des Wächters zu durchbrechen.
Die Vereinte Flotte erlitt schreckliche Verluste, und als die Panzerung endlich an einigen Stellen nachgab, war da Vargas Flotte auf die Hälfte ihrer ursprünglichen Stärke reduziert.

Admiral Varga beobachtete das Geschehen von der Brücke ihres Flaggschiffes, der Retribition, aus.
Die Vengeful, einer der anderen Todessterne, brach unter den Explosionen von duzenden Plasmatorpedos auseinander. Kurz darauf wurde der Captain der Punisher selbst getötet, als einer der Strahlen des Wächterfeuers die Brücke traf.
Die Maschinen des Alkari Schiffes Flügel des Zorns waren zerstört worden.
Die Schilde der Bulrathi Superschlachtschiffe Hammer und Schwert waren zusammengebrochen, ohne das diese das Feuer einstellten.
Während dem Wächter weiterhin Schaden zugefügt wurde, wurde da Vargas Flotte immer weiter dezimiert.
Mit dem Ziel den Kampf bald beenden zu können befahl da Varga auf den Energiekern des Wächters zu feuern.

Die letzten Minuten der Schlacht waren wild. Auch da Vargas eigenes Schiff erhielt mehr als nur einen kritischen Treffer, und in einem Akt von Heldentum befahl sie auf Kollisionskurs zu gehen.
Der Wächter, dessen Sensoren die neue Bedrohung identifizierten, konzentrierte sein Feuer nun auf die Retribition, aber ohne Erfolg.
Die Retribition explodierte, als sie auf die Hülle des Wächters prallte, und der Kampf stand für einige Sekunden still. Als die verbleibenden Schiffe wieder einen Überblick über das Schlachtfeld erhielten, hing der Wächter leblos im All, umgeben von Trümmern der zerstörten Retribition.

Nach der Bezwingung des Wächters, landeten Truppen und Wissenschaftler auf dem Planeten Orion. Erwähnenswert wäre, das es sich nur um menschliche Soldaten und Wissenschaftler handelte.

Geschichtliche Anmerkung:

Admiral David Hood, da Vargas Stellvertreter und jetzt Flottenkomandeur, bewies das er politisch genauso skrupellos war wie in militärischen Belangen.
Der listige Fuchs sagte, dass es nötig sei eine Monospezies Gruppe auf dem Planeten zu haben, um Kommunikation, und Koordination zu erleichtern.
Alle Einwände der überlebenden Schiffskommandeure wies er ab, die Entscheidung war getroffen.

Die, die nun die lange vergessenen Geheimnisse Orions suchten sahen sich mit einem Gürtel von tödlichen Verteidigungsanlagen konfrontiert. Trotz des enormen Alters der Systeme funktionierten diese.
Und die Eile die die Terraner vorantrieb kostete noch mehr Opfer.
Auch das Wrack des Wächters wurde untersucht, und gab Geheimnisse wie z.B. den Todesstrahl frei.
Mit diesem Wissen in ihren Händen, kehrten die Menschen in ihre Heimat zurück, in der Hoffnung jenes Wissen auch noch einsetzten zu können.

Die zweite Phase von da Vargas Plan wurde in die Tat umgesetzt. Eine komplette Überholung der Terranischen Flotte war nötig, und ersteinmal fertiggestellt, gab es eine Chance auf Erfolg.
Ein Flotte von aufgerüsteten Schiffen der Terraner wurde durch eins der Trans-Dimensions-Portale geschickt, um den Antaranern im Kampf zu begegnen.
All dies geschah im schicksalsträchtigem Jahr 18012.

Hintergrundinformation:

Zur Zeit des zweiten Orion-Antares Krieges war ConnJenn ein wichtiger, und stark entwickelter Außenposten der Antaranischen Hegemonie. Er diente als meistgenutzte Ausgangsbasis für die antaranischen Überfälle.

Die Schlacht von ConJenn

Die Terraner trafen auf die Antaraner, und die berühmte Schlacht von ConnJenn begann.
Beide Seiten hatten mehrere Umstände auf ihrer Seite.
Bei den Terraner waren es ihre (jetzt) fast gleichwertige Technologie, sowie ihr Enthusiasmus, und im besonderen der Überaschungsefekt.
Die Antaraner dagegen hatten eine stabile Verteidigung bei ConnJenn stationiert, und es war eine gewisse Anzahl an Schiffen der Grünen und Schwarzen Flotte zur Wartung und Überholung anwesend.

Anfänglich, obwohl sie von dem „Barbarenangriff“ völlig überrascht waren, starteten die Antaraner ihre Schiffe mit großer Selbstsicherheit. Dem immerhin war ihre enorme technologische Überlegenheit mehrfach bewiesen worden.
Obwohl sie im Verhältnis 2:1 überlegen waren, hatten die Orion Mutanten immer ein wesentlich besseres Zahlenverhältnis gebraucht, um zu gewinnen.
Die Antaraner erwarteten kaum mehr als eine Zielübung.

Aber die Terranische Flotte konnte auf die Errungenschaften des Orion Systems zurückgreifen.
Den Antaraner unbekannt, verfügte die von Admiral Hood geleitete Flotte über Todesstrahlen, Xenotronium Panzerung, Reflektorfelder, sowie über Schwarz Loch Generatoren.
Dadurch wurde der antaranische technologische Vorsprung merklich reduziert.

Obwohl die Antaraner mit ihrer üblichen Aggressivität kämpften, war die Terranische Flotte, dank ihrer verbesserten Waffen, und neuen Taktiken, überlegen.
Denn obwohl sie zahlenmäßig größere Verluste als ihre Gegner hinnehmen mussten, war es nur eine Frage der Zeit bis die Menschen die Schlacht siegreich beenden konnten.

Der Überrest von Admiral Hoods Terranischen Armada flog heim, einer Heldenfeier entgegen.
Der Senat verkündete einen Festtag, um den großen Sieg über die Antaraner zu feiern.
Admiral da Varga und andere Gefallene wurden mit Medaillen geehrt, da Vargas Sohn nahm für sie den „Orion Stern“ entgegen, eine Auszeichnung die nur der Orionische Senat verleihen konnte.
Die terranischen Anführer erkannten ihre gute Position, und nutzten sie, um sich die Vormachtstellung im Orion Sektor zu sichern.

Unsicher wie lange diese Periode der Ruhe dauern würde, begannen die Terraner mit dem Wiederaufbau ihrer Flotte, welche nun auch über antaranische Technologie, wie z.B. den Quantum Detonator, verfügte.
Als diese Nachkriegszeit begann, brachten die dominanten Terraner wiedereinmal Frieden in den Orion Sektor.

Die Nachkriegszeit

Die Terraner konzentrierten ihre Bestrebungen auf die Verhinderung von Bürgerkriegen innerhalb ihres Territoriums. Dafür vernachlässigten sie ihre interstellaren Beziehungen welche nötig wären um einen langzeitigen Frieden im Orion Sektor zu sichern.

Ünglücklicherweise war die Politik aller Völker von der Annahme geprägt, das die Antaraner völlig vernichtet worden waren.
Da kein einziger Antaraner gefangengenommen werden konnte, nahmen die Orion Völker an, die gesamte antaranische Hegemonie bestehe nur aus einem einzigem Planeten (ConnJenn).
Als die Angriffe der Antaraner nach dem großen Sieg verschwanden, feierten die Orion Völker Zyklen lang ihren Sieg.

Einer der wenigen positiven Aspekte dieser Zeit, war die Initiierung groß angelegter Erkundungsprogramme, bei denen der galaktische Kern, und die Nachbargalaxien untersucht werden sollten.



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