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Die Story Teil 5

Die ersten beiden Phasen

Eine Periode von neuer Expansion, Sektor umspannenden Kolonialkriegen, und das Wiedereinführen des demokratischen Orion Senats 17789 war das Ende der ersten Phase des Krieges.
Die Imperien expandierten schnell und zogen neue Grenzen, und während das Wettrüsten direkte Konfrontationen beschränkte, begann die zweite Phase die sowohl Hoffnung als auch Horror versprach.

In der Mitte des zweiten Orion Bürgerkriegs (~17863) wurde den Völkern die Existenz der Antaraner bekannt,
sie waren durch mehrere Raubzüge im Orion Sektor aufgefallen. Der Plan der Antaraner war es, Druck auf jene Rassen auszuüben die einen Vorteil im Krieg zu bekommen schienen. Indem sie mit militärischen Mitteln und Ultimaten arbeiteten wollten sie ein gewisses Gleichgewicht sicherstellen.
Als die Anzahl der antaranischen Angriffe zunahm, stieg die Anzahl der verschollenen Schiffe im Orion Sektor, und immer mehr Welten wurden verwüstet, außerdem wurden die Antaraner weniger wählerisch in Bezug auf ihre Opfer.
Diese Veränderung des Verhaltens der Antaraner war es, die die Ansicht der Orion Völker von „das Problem von jemandem anders“ zu einer „allgemeinen Bedrohung, die es zu bekämpfen gilt“ veränderte.

17878 leitete der Orion Senat eine Untersuchung der Antaraner ein. Die Ergebnisse bestätigen, das die Antaraner eine uralte Rasse waren, die Technologien nutzte die sogar den Orionen unbekannt war.
Noch erschreckender war allerdings, dass sie von einer anderen Dimension aus agierten, was verhinderte das irgend jemand zurückschlug. Ein Übergang müsste erstellt werden, um ihre Dimension anzugreifen, bevor sie eine echte Bedrohung wurden. Es wurde als enorm schwere Aufgabe angesehen diesen Krieg zu den Antaranern zu tragen, und so ging man mit dem nötigen Einsatz daran.

Der aktuelle Krieg ging weiter, die Antaraner fuhren fort die schwächeren Spezies zu überfallen, bis diese zu keinerlei Widerstand mehr fähig waren. Sobald eine solche Aufgabe erledigt war, reisten die Antaraner in ihre eigene Dimension zurück, und entgingen ihrer Strafe.
Den stärkeren Rassen aber, die einen erfolgversprechenden Angriff auf die Antaraner hätten starten können fehlte eine kompetente Führung. In dieser Zeit war keine Zivilisation mächtig genug um die orionischen Rassen für eine organisierte Verteidigungsstrategie zu vereinen.
Das unüberwindbare Misstrauen und die generationenalte Feindschaft untereinander verhinderte weiterhin eine solche Zusammenarbeit, selbst im Angesicht der antaranischen Bedrohung. Ein Gefühl der Frustration machte sich breit, da ihnen ihre Unfähigkeit die Antaraner zu bekämpfen verdeutlicht wurde.
Wenn de Kriege zwischen den Orion Völkern nicht bald endeten, wären die Antaraner bald die neuen Herrscher der Galaxis.

Geschichtliche Anmerkung:

Die Antaraner führten weit mehr Überfälle durch als allgemein vermutet.
Der Zweck dieser Überfälle war zweierlei:
Erstens, wollten die Antaraner den dortigen Weltraum erkunden, um die Orionen zu finden, da sie mit ihnen noch eine Rechnung offen hatten.
Zweitens, als sie nur Überreste der ausgestorbenen Orionen fanden, sowie einen Sektor voller unterentwickelter Freaks, suchten sie nach jeder auffindbaren orionischen Ansiedlung.
Dabei fanden sie wohl auch die eine oder andere orionischische Technologie.

Antaranische Innenpolitik und die „Drei Kriege“ am Horizont: Der Erste Krieg

Zwei Fraktionen bestimmen die antaranische Innenpolitik zu dieser Zeit.
Die „Introvertierten“ befürworteten die Strategie der Entwicklung der enormen Territorien der Antaranischen Hegemonie. Sie glaubten, das die Ressourcen die bisher in endlosen Kriegen genutzt wurden besser für internen Fortschritt verwendet sein würden. Ihr Motto war: „ Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft muss bedacht werden.“

Ihnen gegenüber standen die „Extrovertierten“, diese rachsüchtigen Antaraner erinnerten sich deutlich an ihre schmachvolle Niederlage gegen die Orionen, und sie würden ihre Rache bekommen.
Sie waren überzeugt, dass das fortführen des „Pfades der Antaranischen Ehre“ nur durch ein weiter expandieren der Hegemonie zu erreichen sei, sowie einer Unterwerfung aller Völker die diesen Ziel im Weg standen.
Die Auswirkungen dieser Politik, wurden deutlich, als sie alte Sternenkarten untersuchten, die Gebiete der anderen Alten Zivilisationen markierten, und behaupteten: „Wir müssen sichergehen!“

Als die lange Nacht endete, begannen die „Extrovertierten“ die gesamte Galaxis zu sondieren.
Um 17800 stellten die Antaraner Kontakt mit Zwei anderen Alten Zivilisationen her, aber diese Wiederaufnahme der Beziehungen endeten in Feindseligkeit. Die Antaraner beantworteten dies mit der Entsendung der Schwarzen und der Grünen Flotte (die antaranischen Farben der Eroberung und Ausbeutung), um diese „Schädlinge“ zu zerquetschen.

Nachdem sie schnell die Oberhand im Krieg gewonnen hatte, wurde ein Teil der Grünen Flotte zurückbeordert, um neu ausgerüstet und überholt zu werden. Wobei der Kern der Grünen Flotte zur Verteidigung und Besatzung der neu eroberten Gebiete eingesetzt werden musste.
Die neu ausgerüsteten Schiffe, mit ihren erfahrenen(und nun ausgeruhten) Mannschaften, wurden ausgesandt den Orion Sektor zu überfallen. Die Antaraner hofften so nun endlich ihre alten Erzfeinde die Orionen zu finden.
Es war für die Antaraner oberste Priorität das Schicksal der Orionen jetzt so schnell wie möglich zu klären.

Die Überfallgeschwader wurden absichtlich klein gehalten um die Orionen nicht unnötig zu reizen, falls sie sich als den Antaranern zu hoch überlegen zu erkennen geben sollten. Überaschendeweise, waren die Antaraner zuerst nicht in der Lage, auch nur das winzigste Zeichen der alten orionischen Zivilisation zu finden.

Als die Antaraner die Eingeborenen orionischen Völker genauer beobachteten, machte ihnen ihre übertriebene Paranoidität glauben, das diese sich bekriegenden Rassen aktiv von einer versteckten orionischen Regierung gelenkt wurden (zumindest wäre es das was sie getan hätten).
Trotz genauester Untersuchung der Ruinen der Orionen waren die Antaraner nie wirklich überzeugt, das diese „Mutanten“ alles waren was vom „Feind“ übrig war.

Obwohl sich die Situation im Orion Sektor geradezu für eine Eroberung anbot, konnten die Antaraner es doch nicht wagen ihn anzugreifen, während ihre großen Flotten noch gegen fast ebenbürtige Gegner kämpften.
Außerdem fürchteten sie ungewollt Aufmerksamkeit zu erregen, und die „schlafenden Feind“ doch noch zu wecken.
Daher war den Antaranischen Überfällen nur begrenzter Erfolg, Mangels Macht und Motivation, beschieden.

Bis die Grüne Flotte ihre Mission erfolgreich abschließen konnte, mussten die Antaraner vor allem auf Zeit spielen. Allerdings schienen die Freaks des Orion Sektors ihre gegenseitig Vernichtung selbst zu fördern.

Phase Drei: der Beginn des Zweiten Krieges

17914 endlich erhielten die alten Orionen die Wiedergutmachung ihrer uralten selbst auferlegten Bürde.
Die Psilons entwickelten aus orionischen Plänen, ein Trans-Dimensionales-Portal, die Lösung für das Problem des antaranischen Miniuniversums nach dem die Orionen erfolglos gesucht hatten.
Die Entdeckung wurde zwar nur durch reinen Zufall, bei dem Umbau einer Forschungseinrichtung erlangt, dass schmälerte ihre Bedeutung allerdings nicht.
Die Psilons unternahmen Grabungen für einen unterirdischen Teil eines Labors, und stießen dabei auf einen versiegelten Bunker, der eine enorme Anzahl orionischer Artefakte enthielt. Zufälligerweise, hatten sie ihr Labor genau über einer alten Einrichtung der Orionen gegründet.
Während sie die Fundstücke untersuchten erlangten sie bis dato unbekannte technologische Kenntnisse.
Sehr bald schon, ohne es voraussehen zu können, würden die Antaraner der Bedrohung des
„Pöbels der Orion Sektoren“ gegenüberstehen.

Den Psilons war bewusst, das sie selbst mit ihrem neu erlangtem Wissen allein keine Chance gegen die Antaraner hätten.
Ihren Schätzungen zufolge würde aber die kombinierte Macht aller Orion Völker dazu ausreichen.
Da sie die Mitarbeit der anderen Rassen brauchten um erfolgreich zu sein, vergaben sie die Portaltechnologie bereitwillig an die anderen Kulturen.

Portale entstanden in allen militärischen Zentren im Orion Sektor.
Bei der Beobachtung der antaranischen Überfälle konnte die Position eines Sprungpunktes innerhalb der antaranischen Dimension festgestellt werden.
Kurz nach der Entdeckung begannen die aggressiveren Völker des Sektors mit eigenen Überfällen, auf das was sie für die Heimatwelt der Antaraner hielten.

Die selbstzufriedenen Antaraner hatten aber von diesen Angriffen nichts zu befürchten, sie vernichteten die angreifenden Flotten bevor diese auch nur in die Nähe ihrer Basis, dem Sektorsitz auf Conjenn, kamen.
Mit dringenderen Gefechten beschäftigt, und unter der Annahme das die Orionischen Völker eine Weile brauchen würden um sich von den Verlusten zu erholen, verzichteten sie auf außergewöhnliche Vergeltungsmaßnahmen.

Der Fehler der Antaraner war, den puren Hass der Orion Völker zu unterschätzen.
Ein Hass, der diese Rassen Tag und Nacht mit den Vorbereitungen für den Krieg beschäftigte.



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