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Die Story Teil 4

Das Etherianische Erscheinen

Im Etherianer Projekt versuchten die Antaraner aus den ursprünglichen Lebensformen im Antares Sektor eine Sklavenrasse zu züchten, welche die Fähigkeit haben sollte, von Gasriesen Ressourcen zu ernten. Aber einmal mehr misslang ein Jahrhunderte lang dauerndes Projekt. Zur Unzufriedenheit der Antaraner waren die Etherianer einfach nicht die idealen Arbeiter, die sie hätten sein sollen. Im Gegenteil, die Etherianer beschlossen einfach durch die Gaswelten zu schweben und sich eigenmächtig zu entwickeln.

Die Antaraner waren versucht das Pack einfach wieder auszulöschen, aber das war ihnen der Mühe gar nicht wert, denn die neue Spezies würde auf lange Sicht weder eine Bedrohung noch eine Herausforderung darstellen. So blieben die etherianischen Verbände sich selbst überlassen.

Als aber die Antaraner erforschten, wie man Gasriesen in bewohnbare Welten verwandelt, sahen sich die Etherianer gezwungen in Aktion zu treten. Sie stahlen ein altes Dimensionsportal und sprangen hindurch. Heraus kamen sie im Orion Sektor, im Jahre 6599 GC, siedelten sich auf verschiedenen Gasriesen an und führten dort ihre friedliche Entwicklung und Evolution fort.

Geschichtliche Anmerkung:

Es gibt im Antares Sektor keine Etherianer mehr. Der Erfolg des Gasriesen-Terraforming Projektes war so gewaltig, dass die Hegemonie befahl, jeden Gasriesen in eine besser nutzbare Form umzuwandeln. Der letzte Verband Antaranischer Etherianer wurde im Jahr 9641 ausgelöscht.

Die in den Orion Sektor geflohen sind, spalteten sich schließlich in zwei Rassen, die Eoladi und die Imsaeis, und besiedelten viele der Gasriesen im Orion Sector während der langen Nacht. Als das Gasriesen-Terraforming gegen Ende des zweiten Orioner Bürgerkriegs auch im Orion Sektor entdeckt wurde, leisteten die Etherianer blutigen Widerstand gegen die örtlichen Rassen; meistens äußerte sich das in Sabotageakten.

Der Aufstieg der Orion Sektor Zivilisationen

Das einzig bedeutende Überbleibsel der alten Orionischen Zivilisation war ein Wächterschiff, das ihre einstmals stolze Heimatwelt beschützen sollte. In diesem Geisterschiff war wahrscheinlich der Schlüssel für fortschrittlichste Technologie enthalten. Ungefähr 5000 Zyklen nachdem die Orionen verschwanden, waren mehrere Rassen im Orion Sektor in der Lage das Geheimnis des Überlichtantriebs zu entschlüsseln.
Einmal erworben sorgte diese Entdeckung für einen leidenschaftlichen Wettkampf um unbewohnte Systeme im Orion Sektor zwischen 7770 bis 7950.

Interresanterweise waren fast alle Rassen die an diesem Wettrennen teilnahmen, entweder von den Orionen oder den Antaranern manipulierte Spezies.
Diese „Versuchsobjekte“, die den ersten Orion-Antares Krieg überlebt hatten, entwickelten ihre eigenen, völlig unterschiedlichen Zivilisationen.

Der erste Orion-Bürgerkrieg

Dem natürlichen Verlauf folgend konzentrierten diese jungen Völker ihre Bestrebungen auf die Kolonisation neuer Welten. Zum Beginn fand diese Kolonisation in ruhiger Isolation statt, aber letztendlich stießen diese neuen Völker aufeinander.
Die Natur solcher Aufeinandertreffen unterschied sich sehr, von Situationen die nicht mehr waren als ein aneinander Vorüberfliegen im Raum, bis zu der Art von „wer zuerst schießt verliert“.

Es war die schnelle gleichzeitige Expansion dieser Völker die zum Krieg im Orion Sektor führte.
Kontakt und Konflikt waren unvermeidlich, als sich die Völker auf die begrenzten Systeme des Orion Sektors stürzten.
Diese aufblühenden Zivilisationen waren zu nah beieinander um Komfort oder auch nur Sicherheit zu verspüren.
Nach einigen großen Konflikten zwischen den neuen Nachbarn wurde eine diplomatische Lösung versucht, in dem man den Orion Senat gründete.

Traurigerweise waren die Säle des Senats hauptsächlich mit selbstverliebten Politikern und deren persönlichen Zielen gefüllt. Mißtrauen und Meinungsverschiedenheiten nahmen überhand, und eskalierten schnell zu einem sektorweitem Krieg.
Die Alkari, Bulrathi, Darlok, Menschen, Klackons, Meklars, Mrrshans, Psilons, Sakkras und Silicoiden stürzten sich in einen 200 Zyklen langen Bürgerkrieg um den Orion Sektor.

(Einige bezeichnen dies auch als „Master of Orion I“ Krieg)

Diese Kriege beinhalteten immer nur teilweise Erfolge, waren aber von unglaublichen Kosten begleitet.
Die periodischen Patt Situationen sorgten für ein ständiges Streben nach immer tödlicherer Kampftechnologie, die den endgültigen Sieg bringen sollte.

Mit jeder ihrer Eroberungen rückten die Menschen näher an die absolute Dominanz.
Da sie nicht dumm waren sicherten sich die Menschen die Unterstützung im Senat, durch Zugeständnisse an besiegte Rassen.
Das war ein Angebot das keine der betroffenen Rassen ablehnte.

Die politisch einsichtigen Menschen brachten Frieden zu den sich bekämpfenden Völkern, oft mit Hilfe ihrer militärischen Schlagkraft. Der Orion Bürgerkrieg endete, als die Menschen zur Leitung des Orion Senates berufen wurden.

Pax Humanica

Die Menschen genossen eine lange Regierung von fast 10000 Zyklen (von 7950 bis 17733). Während dieser Periode des Friedens entstanden die „Erleuchteten Utopen“, und beanspruchten die Herrschaft über diesen Teil des Raums. Durch die Lange Nacht vor Einfällen von außen geschützt, arbeiteten die Erleuchteten ohne von den Gefahren zu ahnen die nicht weit entfernt lauerten.
Sie nutzten die Gelegenheit um den Orion Sektor ihren Vorstellungen entsprechend umzugestalten.

Während dieser Zeit wurde enorm viel Aufwand in die Wiederherstellung des Ursprungszustandes des Orion Sektors gesteckt. Durch Schutzgesetze und ökologische Fanatiker nahmen sie drastisch Einfluss auf die soziale und wirtschaftliche Ordnung.
Biologen und Soziologen reduzierten ständig die Bevölkerung auf den bewohnten Planeten auf ein
„tragbareres Maß“. Die Geburtenrate wurde mit Anreizen und Strafen durchgesetzt.
Viele Religionen wurden einfach unterdrückt, wenn sie nicht den immer mehr tyrrannengleichen Utopiern gehorchten. Die erfolgreichste Methode der Utopen zur Durchsetzung ihrer Ziele war Gefangenschaft gefolgt von neuraler Neuordnung (auch als soziale Gehirnwäsche bezeichnet ).

Die Entwicklung fortschrittlicher Technologien wurde zugunsten der schönen Künste zurückgestellt.
Eine Gesellschaft der Kunst wurde gegründet, deren Ziel die Erziehung einer utopischen Generation war.

Der Orion Senat, der seine Stellung nicht gefährden wollte, erklärte, dass das Reisen im Hyperraum viel zu gefährlich sei um von Zivilisten in Anspruch genommen zu werden. Per Gesetz wurde verordnet, dass nur Senatoren und Mitglieder der Gesellschaft der Künste im Hyperraum reisen durften.
Außerdem beschloss man, dass keine weiteren Ressourcen auf die Erschließung neuer Planeten verschwendet werden würden. Diese Eigenisolation sollte die Reinheit der utopischen Welten sichern, führte aber auf einen gefährlichen Weg.

Es war im Jahr 17488 als die Antaraner ihre Heimatwelt befreiten und sie mit der Hegemonie vereinten.
Während dieser „erleuchteten“ Epoche im Orion Sektor machten alle technologischen Kenntnisse der Völker große Rückschritte, während die Antaraner enormes Wissen in allen Bereichen sammeln konnten. Wobei sie sich besonders auf die Waffenforschung konzentrierten, da sie immer noch der Meinung waren, das sie die Galaxis mit Gewalt beherrschen könnten.

Das einzige wichtige was im Orion Sektor während dieser Zeit geschah, war die Einwanderung neuer Immigranten, die durch die Verheißung von Frieden kamen.
Die Elerianer, Gnolams, Trilarianer und Etheraner siedelten jeder für sich auf ihren eigenen neuen Heimatwelten um ihre Zivilisation dort zu entwickeln.

Der zweite Orion Bürgerkrieg

Reisende Händler und prahlerische Piraten erzählten den Völkern von all den Gefahren die dort draußen lauerten. Mit diesem unabänderlichem Alptraum konnten die Realisten der Pax Humanica nicht länger leben.
Während der turbulenten 17700‘er als der allgemeine Weltraumhandel wieder eingeführt wurde, brachten die neu gebauten interstellaren Schiffe ständig Neuigkeiten über immer fremdere Rassen.
Die Völker des Orion Sektors griffen erneut nach den Sternen.

(Einige bezeichnen dies auch als „Master of Orion II“ Krieg)

Keiner wollte in diesen Rennen in Weltraum zurückbleiben, nur die Etherianer konnten sich durch das bestehende Geheimnis ihrer Existenz unbeteiligt verhalten.
Um 17733 kollabierte die Pax Humanica völlig. Das Ziel Aller änderte sich von Harmonie zu Überlegenheit.
Natürlich verursachte diese neue Expansion auch ein Zunehmen des Bedarfs an fortschrittlichen Waffen, um den Frieden mit den nicht weniger konkurrenzfähigen Nachbarn zu sichern.

Das großer Erwachen am Ende der Langen Nacht brach an. Obwohl sie von Krieg und Zerstörung gebrandmarkt war, war es eine Ära der Ideen und der unbegrenzten Energie.
Große künstlerische und kulturelle Entdeckungen wurden inmitten dieses Tumultes gemacht, und die Wunder der Technologie wurden wiederentdeckt.
Ein neues Denken beherrschte die Völker, und viele neue Fürsten, Präsidenten, Vorsitzenden, Könige und Königinnen versuchten ihre Grenzen auf jede erdenkliche Art zu erweitern.



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