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Die Story Teil 3

Die Mini-Dimension verursacht die „lange Nacht“

Die Entscheidung der Orionen den Krieg durch die Nutzung von Dimensionsphysik zu entscheiden schien zu diesem Zeitpunkt völlig korrekt, aber es gab eine unvorhergesehene Konsequenz, die die Orionen noch viele Zyklen verfolgen würde. Kurz nachdem die Antaraner gefangen gesetzt wurden, stellte man eine neuerliche Störung des Hyperraums fest, noch unberechenbarer als alle es bisher erlebt hatten.

Vieler der Völker der Orion Liga machten dafür allein die Orionen verantwortlich. Ihre eigenen Alliierten beschuldigten die Orionen vorschnell gehandelt zu haben.
Sie verlangten das die Orionen die Erschaffung der Mini Dimension rückgängig machten, um so die Normalität im Hyperraum wiederherzustellen.

Leider waren die Orionen nicht in der Lage den Prozess umzukehren, und sie hatten auch keine Lösung zur Bekämpfung des neu entstandenen Risses im Hyperraum.

Eine Zeit „die lange Nacht“ genannt begann, während der die einst ultrahoch entwickelten Völker sich aufzulösen begannen.
Welten die ehemals an viel genutzten Reiserouten lagen, wurden nun von Unterlichtreisen und Wurmlöchern abhängig. Die Bevölkerung vieler öder Planeten, die auf die Einfuhr von Lebensmitteln angewiesen waren, erlitten einen langsamen Hungertod. Einige Welten stürzten in einen Bürgerkrieg, verursacht durch interstellare Isolation, die durch das Chaos im Hyperraum entstand.
Außerdem wurden mehrere Systeme am Rand der Galaxis durch eine unbekannte Macht bis zur Vernichtung „überfallen“.

Die „lange Nacht“ dauerte die nächsten 15000 Zyklen. Innerhalb dieser Zeit gab es kurze Perioden in denen Überlichtreisen möglich waren, leider endeten diese Intervalle genauso willkürlich wie sie begannen.
Wann immer dies geschah versuchten „die Alten“ ihre zerbrochenen Imperien zu erneuern. Mit nur mäßigem Erfolg, durch die Unvorhersehbarkeit der Überlichtreisen zu dieser Zeit.

Die Antaranische Hegemonie wird gegründet

Für die Antaraner, die nicht in ihrer Heimatwelt gefangen waren bezeichnete der Anfang der „langen Nacht“ einen fortlaufenden Kampf zur Rückeroberung ihres zerteilten Imperiums, sowie „Klärung“ des Verhältnisses zu Welten die dem alten Imperium fremd geworden waren.
Die durch diese Aktion der Rückeroberung erlangten Welten wurden in „gereinigter“ Form in der Antaranischen Hegemonie vereinigt. Wiedervereinigt nutzten diese Antaraner gemeinsam ihre Ressourcen, um eine Möglichkeit zu finden ihre gefangene Heimatwelt zu befreien.

In der Mitte der „langen Nacht“ (etwa 10000 GZ) destabilisierte sich die Mini-Dimension, durch die enormen Verzerrungen im Hyperraum die sie selbst verursacht hatte.
Als dies geschah entstand eine Spalte, die den Antaranern ermöglicht hätte,ihr altes heimatsystem zu evakuieren, doch statt dies zu tun entschieden sich die stets an den nächsten Krieg denkenden Antaraner, die Barriere als eine Art Schutzwall um ihr Verwaltungszentrum zu nutzen.
Ihr System war so nur durch ein transdimensionales Tor zu erreichen.

Die Antaraner nutzten den Vorteil dieses Übergangs zwischen den Dimensionen voll aus, und übten Rache an den ahnungslosen Rassen der alten Orion Liga, indem sie deren Welten gnadenlos auslöschten wo sie sie fanden.
Sie plünderten auch die Welten am Rand des Orion Sektors, um sicherzustellen, das ihre Existenz geheim blieb.

Nach einem solchen Raubzug konnten die Antaraner immer wieder in die Sicherheit ihres verborgenen Heimatsystems zurückkehren. Diese häufigen Wechsel zwischen den Dimensionen verursachten weitere Fluktuationen im Hyperraum, was den Orionen oder irgendeiner anderen Alten Zivilisation aber nicht auffiel, da sie mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hatten.

Nach einiger Zeit wurde ein dauerhafterer Durchgang geschaffen, welcher die beiden Fraktionen der Antaraner zum ersten mal nach der Orionischen Lösung vereinte.
Durch ihre wiedervereinten Kräfte fanden sie nun schnell eine Möglichkeit das Orionische Gefängnis zu zerstören. Innerhalb eniger Monate führten sie das durch was die Orionen in Jahrzehnten nicht geschafft hatten.
Viel unglaublicher war es, das sie diese Befreiung geheimhalten konnten. (siehe Abschnitt „die ersten beiden Phasen“ und „Der zweite Orion Bürgerkrieg“).
Doch die enorme strategische Bedeutung der Mini Dimension wollten sie nicht aufgeben, deshalb errichteten sie eine Basis in der Blase der Mini Dimension. Man würde diesen Stützpunkt später als ConnJenn kennen.
Als die Antaraner in den normalen Raum zurückkehrten war eine galaktische Reinigung von unglaublicher Brutalität abgeschlossen, und die antaranischen Anführer konnten ihre Position für zukünftige Eroberungen sichern.

Das Orion Mysterium

Die Orionen selbst arbeiteten fieberhaft an einer Möglichkeit den Riss im Hyperraum zu schließen, den sie selbst verursacht hatten, und der so viel Leid gebracht hatte. Sie nutzten ihre gesamten Ressourcen und ihr großes Wissen in Dimensionsphysik um eine Lösung zu finden, aber was sie auch versuchten, es schien erfolglos zu bleiben.
Es gab Zeiten in denen die Fluktuationen deutlich nachließen, und die Orionen schöpften Hoffnung das Problem endlich unter Kontrolle zu haben. Aber immer wieder endeten diese Zeiten der Ruhe, nur um noch schlimmer als vorher zu sein.
Die Orionen wurden immer bestürzter da sie nicht begriffen was geschah. Ihr wissenschaftlicher Konsens war, das jede ihrer Aktionen das Problem gelöst haben sollte.

Die einstmals zuversichtlichen Orionen verloren das Vertrauen in sich selbst.
Ihr glorreicher Sieg im Orion-Antares Krieg spendete nur wenig Trost, da die Lange Nacht und ihre Folgen eine viel zu große Last auf ihren Schultern war.

Die Unfähigkeit der Orionen das Problem das sie selbst verursacht hatten zu beheben führte zu ihrem eigenem Untergang, denn ihr Geist war nicht bereit solche Fehler zu akzeptieren. Alle Quellen die diese Zeit beschreiben, sprechen von einer zunehmenden Apathie unter den einstmals stolzen Orionen die sich die Verursachung der Langen Nacht einfach nicht verzeihen konnten.

Die uralte Orionische Zivilisation war nur noch ein verblassender Schatten als die Völker des Orion Sektors ihren Aufstieg begannen.

Das Antaranische Geheimnis

Wiedervereinigt und mit befreiter Heimatwelt entschieden die Antaraner, dass es Zeit wäre selbst etwas genetische Forschung zu betreiben. Diese Entscheidung war zum Nachteil einiger intelligenter Lebensformen die die Antaraner entdeckten und als unfreiwillige Versuchstiere benutzten.
Im Gegensatz zu den Orionen hatten die Antaraner völlig egoistische Ziele und kaum Interesse am Wohlbefinden ihre Forschungsobjekte. Die Antaraner führten extensive Experimente durch, die auch extreme Veränderung am genetischen Code beinhalteten.
Was die Sache weiter komplizierte war, dass die Antaraner diese Änderungen in sehr kurzer Zeit ungeduldig vorantrieben. Im Gegensatz zu der ehr „natürlichen“ Entwicklung die die Orionen einst praktizierten.

Einst der ersten und bekanntesten Experimente der Antaraner waren die Ichthytosianer.
Diese unfreiwilligen Teilnehmer waren das was die antaranischen Genetiker sich unter einer
aggressiv-kriegerischen Rasse vorstellten, die als Dämpfertruppen gegen die immer noch verhassten Orionen eingesetzt werden sollten.
Die Etherianer sind das letzte bestätigte Experiment der Antaraner.
In diesem Fall hofften die Antaraner eine Spezies zu erschaffen, die auf Gasgiganten leben und dort Rohstoffe beschaffen könnte.
Niemand kann genau sagen wie viele Rassen die Antaraner veränderten, aber wenn man bedenkt was man über sie weis waren es sicherlich eine Menge.

Das Ichthyson Experiment

Das Ziel des Ichthytosian Experiments war es, aggressive Frontkämpfer zu erschaffen, über die man in zukünftigen Konflikten als Schock Truppen verfügen könnte. Eine rapide Beschleunigung der Evolution von aquatischen Spezies, verbunden mit Modifikationen zur Verstärkung des Aggressionsverhaltens, ergaben die Auferstehung der Ichthytosianer auf der ozeanischen Welt Triliar. Die Ichthytosianer waren, unglücklicherweise, am Ende nicht was die Antaraner wollten. Sie wurden sehr kreative, friedliche und künstlerische Kreaturen, welche lieber versuchten ihre eigene Kultur zu entwickeln, als zu kämpfen. Deshalb wurde jahrhundertlange Bemühung 6311, als Fehlschlag aufgegeben und die neu entwickelte Spezies der Ichthytosianer wurde auf Triliar zurückgelassen.

Geschichtliche Anmerkung:

Hätten die Antaraner weitere zwei Jahrhunderte gewartet, hätten sie, ironischerweise, die perfekte Manifestierung ihrer Ziele gesehen. Die Ichthytosianer entwickelten sich rasch und erzielten viele technologische Durchbrüche. Bis ein brutaler Bürgerkrieg begann, der alles zerstörte was sie bei ihrem schnellen Aufstieg zu Empfindungsvermögen und Macht geschaffen hatten. Dieser Krieg in den Tiefen dauerte über ein Jahrhundert und am Ende verbannte die herrschende Splittergruppe die Rebellen auf die Oberfläche: Eine Behandlung, die für aquatische Spezies schlimmer ist als der Tod. Die Rebellen waren in Aqua-Doms, die man auf den wenigen Landmassen von Triliar gebaut hatte, gefangen. Sie wussten, dass es nur einen Ausweg gab: Sich von einer aquatischen Spezies zu einer amphibischen Spezies zu entwickeln. Die Verbannten nutzten viele gefährliche und oft ungetestete gentechnische Prozesse bei dem Versuch sich zu einer amphibischen Spezies zu entwickeln. Letztendlich, nach Jahrhunderten voller tödlicher Experimente, hatten sie Erfolg und die ersten Saurier waren erschaffen. Sie nannten sich selbst Sakkra und ihre Ziele waren die, für die die Antaraner sie geschaffen hatten: Eroberung und Herrschaft. Die Sakkra bauten verschiedene Kolonieschiffe und verließen Triliar auf der Suche nach einer neuen Welt, die sie Heimat nennen würden. Diese Welt sollte Sssla sein, die sich tief im Orion Sektor befand.

Geschichtliche Anmerkung:

Nicht alle Experimente der Saurier endeten mit dem Tod. Eine Gruppe Freiwilliger überlebte den Test, aber anstatt sich von aquatischen Wesen zu Amphibien zu entwickeln, wurden sie sogar noch zweideutiger und unförmiger, ohne jede feste Gestalt, aber in der Lage jede andere Gestalt nachzubilden, die sie entdeckten. Die Forscher waren entsetzt von den Dingen die sie sahen und schickten sie alle in den Weltraum, wo sie treiben und verschwinden sollten. Diese Gestaltenwandler, gefangen im Scheintod, reisten eine lange Zeit bevor ihr Schiff sich selbst zu einer weit entfernten und bewohnbaren Welt steuerte. Als sie wieder frei waren, litten sie unter einer kulturellen Depression (verbannt von denen, die selbst aus ihrer Heimat verbannt waren; Was war ihr Platz im Universum?). Das führte zu einem psychologischen Umschwung; zur Rachsucht. Wenn sie so gesehen wurden, dann wollten sie sicher stellen, dass sie diesen Ruf ernteten. Sie perfektionierten ihr Fähigkeiten als Gestaltenwandler, um jede Kreatur fehlerfrei imitieren zu können. Sie imitierten Körper und Stimmen mit unglaublicher Präzision. Dies war die Geburt des Darlok Imperiums, einem der meist gefürchteten Imperien im Orion Sektor.



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