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Die Story Teil 2

Jahre der Überlichtreisen

Um 1000 GZ wurde der Hyperaum wieder für den Überlichtverkehr zugänglich. Auch wenn es immer noch sehr gefährlich war, und regelmäßig Hyperaumfluktuationen auftraten die teilweise Zyklen lang anhielten.

Die Stämme die in der Lage waren eine sichere Methode zur Überlichtreise zu entwickeln, konnten ihre Imperien Zwischen 1100 GZ bis 1250 weiter ausdehnen. Während des folgenden Zeitalters der Entdeckungen steigerte sich der Umfang der Kolonisation enorm, und die Stämme fanden heraus, dass sie die am weitesten fortgeschrittensten Lebensformen der Galaxis waren. Innerhalb der Imperien, besonders bei den Antaranern, entwickelte sich diese Überlegenheit zu einer enormem Arroganz. Sie sahen die Galaxie und ihre Masse an primitiven Lebensformen als ihr persönliches Eigentum, und sich selbst als Götter an.
Ihre Ansichten wurden umgesetzt, als sie Fortschritte in Genetik und Evolutionstheorie machten.

Geschichtliche Anmerkung:

Dies Ära war gekennzeichnet von der optimistischen Vorstellung der Stämme, dass sie die jeweils einzigen Überlebenden des Exodus waren.

Kontakt zwischen den Stämmen

Der erste Kontakt zwischen den Stämmen fand 1557 GZ statt. Zuerst verhinderten ihre großen Unterschiede, das sie ihren gemeinsamen Ursprung erkannten.
So vieles hatte sich seit den Tagen verändert, in denen sie von einer gemeinsamen Ideologie in Center One zusammengehalten wurden, das die verbleibenden Ähnlichkeiten in Sprache und Ansichten zu gering waren um als Gemeinsamkeiten bei den verschiedenen Wiedersehen um 1600 GZ erkannt zu werden.
Dies, kombiniert mit den großen technologischen, evolutionären und sozialen Unterschieden, erhöhte ehr die eigenen Bedenken, als in Erwägung zu ziehen einen anderen verlorenen Stamm gefunden zu haben.

Lange Zeit deuteten nur einige physische Ähnlichkeiten auf den gemeinsamen Ursprung hin.
Dies Gemeinsamkeiten wurden später genetisch überprüft und bestätigt.
Als einmal die Abstammung aller von den verlorenen Stämmen gesichert war, waren sich die Nachkommen von Center One über ihre Bestimmung die Galaxis zu beherrschen einig.

Prächtige Aussichten

Erste Kontakte zwischen den Stämmen sorgten immer für Aufregung. "Die Alten Zivilisationen" wie sie sich selbst nannten, hatten regelmäßig Kontakt untereinander, aber das Ziel einer Reunion wurde von gegenseitigem Mißtrauen zunichte gemacht.

Die Alten teilten eine Auswahl an Lösungen für allgemeine technische und naturwissenschaftliche Probleme, allerdings entwickelte jeder Stamm, über die Jahrhunderte, einen einzigartigen persönlichen Stil.
Es gab immer neue Entdeckungen zu machen, und immer neue Informationen zu tauschen, und obwohl Die Alten mehr oder weniger gleichwertig in Technologie und sozialer Entwicklung waren, gab es große Unterschiede in Theorie und Praxis bestimmter Themen.

Neben der Entdeckung des gemeinsamen Ursprungs, und der Möglichkeit ihre unterschiedlichen Richtungen der Technologie zu kombinieren, kann man kaum behaupten das es ein brüderliches Verhältnis zwischen ihnen gab.
Meinungsverschiedenheiten konnten nicht einfach mehr wie in den glamorösen Tagen von Center One beigelegt werden, da man sich nicht mehr auf die Umstände der gemeinsamen Herkunft berief.
Statt dessen förderten diese Themen Mißtrauen und Intoleranz.
Jedes der Alten Völker hatte sich zu einer eigenen Gesellschaft entwickelt, jedes mit seiner eigenen einzigartigen Geschichte. Es war recht schwierig in Harmonie zu koexistieren wenn man mit anderen Alten zu tun hatte.

Die alten Orionischen Evolutionsexperimente

Die Orionen waren die dominanteste unter den Alten Rassen. Deshalb fühlten sie sich für die anderen Stämme verantwortlich, und versuchten die Probleme der Entfremdung zu lösen.
Mit dem Ziel ihre Überlegenheit über die Rassen zu behalten, mit denen sie nun ihr Wissen teilten, sahen die Orionen sich in Aktionsnot. In der Periode von 1600 GZ bis 2000GZ begannen die technologisch fortgeschrittenen Orion-Wissenschaftler den genetischen Code von halbinteligenten Lebensformen zu verändern, mit der Aufgabe die evolutionäre Entwicklung zu beeinflussen. Sie hofften so Wege zu finden um ihre besten Eigenschaften noch weiter zu verbessern, indem sie eine Feinabstimmung des genetischen Materials vornahmen. Diese Experimente, die nur geringe Veränderungen beinhalteten, sollten die Kontrolle der Orionen über die allgemeine galaktische Situation für die nächste Zeit sicherstellen.

Ein anderer Grund für die Durchführung war es Erfahrungen zu sammeln, so konnten sie z.B. herausfinden wie weit sie empfindende Lebewesen beeinflussen konnten, ohne sie durch ungewollte Mutationen zu vernichten. Die nach Wissen dürstenden Orionen analysierten diese Experimente an Primitiven, mit der Hoffnung einige der ungelösten Rätseln der Evolution zu lösen.

Die Orionen waren nicht die einzigen der Alten die meinten, das die Evolution durch genetische Manipulation zu verstehen sei. Diese Idee würde auch den Antaraner Jahrhunderte später kommen.

Der erste Orion-Antararas Krieg

Es wird von 13 alten Zivilisationen gesprochen die miteinander in Kontakt waren. Der Weg der Diplomatie war steinig, aber letztendlich kam jede Alte Zivilisation zu dem Schluss das die einzig wirkliche Bedrohung davon ausging von einer anderen Alten Rasse dominiert (oder ausgelöscht) zu werden. Mit dieser Erkenntnis wurde das Bedürfnis einer Kollektiven Sicherheit geboren.
Die Allianzen zwischen den Alten fügten sich mit der Zeit zu zwei großen Fraktionen zusammen.
Die größere, von den Orionen geleitete, Orionische Liga, und die von den Antaranern bestimmte, kleinere aber wesentlich militaristischere, Zentrale Entente.
Als sich diese beiden Seiten verfestigten, war das einzige was zu einem galaktischem Krieg fehlte der Zündfunke.

Dieser Funke entstand durch die andauernden Versuche der Orionen an den kleineren Rassen.
Die Orionen bezeichneten ihr Bestreben als rein wissenschaftlich, die allen Alten zugute kam, und vielleicht sogar eine Möglichkeit für ewigen Frieden erzeugte.
Die Entente lehnte diese Sicht der Dinge strikt ab, und legten die Experimente als Versuche aus, die Vorherrschaft über die Galaxie durch eine Rasse und willenlosen Super Soldaten zu sichern.
Sie fuhren mit der Behauptung fort, dass die Orionen, mit ihrer ultra-technologischen Einstellung, versuchen würden die galaktische Bevölkerung in eine intellektuelle Elite, und eine niedere Arbeiterkasse zu teilen.
Die Orionen erwiderten, dass die Antaraner mit ihrem übertriebenen Militarismus, sowie ihrem Hunger nach Macht sich nur durch die Möglichkeiten der Hingabe an die Wissenschaft bedroht fühlten.

Die Erregung der galaktischen Bevölkerung, wurde durch die Fortsetzung dieser alles überspannenden Kontroverse, innerhalb der nächsten 50 Zyklen verstärkt.
Nationalpatriotismus florierte in allen Arten, als die fanatischsten Vertreter eine unverückbare Version der richtigen Meinung vertraten.

Mit der Zeit waren die Bevölkerung und deren Anführer dem Krieg immer weniger abgeneigt.
Sie akzeptierten die Vorstellung, zur Sicherung ihres eigenen Erfolgs, ihre galaktischen Vettern vernichten zu müssen.

In 2093 verursachte ein Grenzzwischenfall zwischen zwei besonders erregten Alten eine Auseinandersetzung, die schnell auf die beiden großen Allianzen übergriff.
Während symbolische Versuche den Frieden zu sichern gemacht wurden, sorgten weitere Zwischenfälle für eine Eskalation der Situation. Es war unvermeidlich, dass die Geschehnisse zu einem lokalen und dann totalen Krieg eskalierten.
Stämme die ihre Neutralität bisher bewahrt hatten, wurden aus den unterschiedlichsten Gründen in den Konflikt hineingezogen.
Einige führten ihre diplomatischen Verpflichtungen auf, andere nannten ihre eigenen Interessen, während mache einfach von der Chance, die das kommende Chaos bieten würde, geblendet wurden.
Ganze Zivilisationen wurden mobilisiert, und der schreckliche Erste Orion-Antares Krieg (auch Bürgerkrieg der Alten genannt) begann.

Und obwohl die Beschreibungen der Waffen mit der Zeit sicherlich übertrieben sind, können sie leicht mit den besten Errungenschaften aller folgenden Zivilisationen im Orion-Sektor verglichen werden.
Der Todesstrahl oder der Schwarze Loch Generator des Orion-Wächters werden als kleinere Versionen von weit schrecklicheren Waffen angesehen.
Aufzeichnungen über Asteroiden, die beschleunigt und als riesige Kanonenkugeln verwendet wurden, sind weit verbreitet.

Der Krieg wurde seine eigene Ursache, sich von allen ernährend die in ihm kämpften. Erschöpfung war nicht denkbar, nur Überlegenheit oder Auslöschung. Es wurde klar, dass nur ein allumfassender Sieg akzeptiert werden würde, der gezahlte Preis war schon zu hoch um weniger hinzunehmen. Jahrhunderte wurden so vom Krieg bestimmt.

Das Ende des ersten Orion-Antaras Kriegs

Der Verlust an Leben war unbeschreiblich, und Unmengen an Resourcen wurden verbraucht während der Krieg 400 Zyklen lang anhielt. Und obwohl kein Ende in Sicht war, kämpften erschöpfte und verbrauchte Kämpfer loyal Schlacht um Schlacht. Die Anführer beider Seiten forderten alles zu tun um den endgültigen Sieg zu erreichen.

Allerdings wurde der entscheidende Schritt auf keinem der unzähligen Schlachtfeldern erreicht.
Der Durchbruch gelang schließlich in einer Forschungs Anlage weit von den Auswirkungen des Krieges entfernt, dort entdeckten die Orionen eine Möglichkeit die antaranische Heimatwelt vom Rest des Universums zu trennen, indem sie sie in eine Mini Dimension verbannten.
Mit ihren neu erworbenen Fähigkeiten in der Dimensionsphysik führten die verzweifelten Orionen ein gewagtes Experiment durch.
Sie glaubten, das dieses Programm die antaranischen Anführer und ihre Heimatwelt für immer gefangenhalten, und so der Orion Liga den finalen Sieg bescheren würde.

Das Experiment glückte und wurde als die „Orionische Lösung“ gefeiert. Antaras wurde in eine Mini-Dimension katapultiert. Der antaranischen Führung beraubt brachen die Kriegsbestrebungen der zentralen Entete schnell zusammen. Die siegreiche Orion Liga, die nun völlig von den Orionen dominiert wurde, diktierte die Maßnahmen zur Beendung der Kämpfe.



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